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Fügenberg


Fügenberg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Schwaz
Kfz-Kennzeichen: SZ
Hauptort: Pankrazberg
Fläche: 58,54 km²
 :
Höhe: 681 m ü. A.
Einwohner: 1.363 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 23 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6264
Vorwahl: 05288
Gemeindekennziffer: 7 09 10
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Pankrazbergstraße 1
6264 Fügenberg
Website: www.fuegenberg.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Josef Fankhauser (Freie Liste Fügenberg)
Gemeinderat: (2016)
(13 Mitglieder)
8 Freie Liste Fügenberg - FLF, 2 Unabhängige Liste Fügenberg - ULF, 3 Heimatliste Fügenberg - HLF
Lage der Gemeinde Fügenberg im Bezirk Schwaz
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Fügenberg ist eine Gemeinde mit 1363 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ) im Zillertal und gehört zum Bezirk Schwaz in Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Zell am Ziller.

Geographie

Lage

Fügenberg gehört flächenmäßig zu den größeren Gemeinden im Zillertal. Es dehnt sich oberhalb von Fügen über weite Berghänge und enge Täler der Tuxer Voralpen aus. Das Gebiet liegt großteils in Hanglage. Die Gemeinde ist mit Fügen in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht eng verflochten.

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde gehören die Ortschaften Fügenberg (722 Einwohner) und Pankrazberg (609 Einwohner; Stand 2011). Zwei tief in die Tuxer Voralpen hineinreichende Täler gehören zum Gemeindegebiet, der Finsinggrund mit dem auf etwa 1.500 m (Klausboden) hoch gelegenen Hoteldorf Hochfügen sowie der obere Abschnitt des von Schlitters her führenden Öxltals mit der Kaunzalm.

Almen

  • Kaunzalm (Niederleger (1525 m ü. A. ), Mittelleger (~ 1730 m ü. A. ), Hochleger (~ 1870 m ü. A. ))
  • Kohleralm (1194 m ü. A. )
  • Geolsalm (1733 m ü. A. )
  • Gartalm (Niederleger (1572 m ü. A. ), Hochleger (1849 m ü. A. ))
  • Schellenbergalm (1291 m ü. A. )
  • Lamarkalm (Niederleger (1613 m ü. A. ), Mittelleger (~ 1905 m ü. A. ), Hochleger (1985 m ü. A. ))
  • Pfundsalm (Niederleger (1640 m ü. A. ), Mittelleger (1832 m ü. A. ))
  • Viertelalm (Niederleger (~ 1765 m ü. A. ), Hochleger (2022 m ü. A. ))
  • Holzalm (Niederleger (~ 1630 m ü. A. ), Hochleger (1896 m ü. A. ))
  • Keglalm (Niederleger (~ 1405 m ü. A. ), Mittelleger (1706 m ü. A. ), Hochleger (~ 1955 m ü. A. ))
  • Winkelalm (~ 1387 m ü. A. )
  • Lumpereralm (1392 m ü. A. )
  • Hölderalm (~ 1488 m ü. A. )
  • Schlagalm (1476 m ü. A. )
  • Gartalm im Schlagwald (~ 1125 m ü. A. )

Sonderfall:

  • Maschentalalm (Niederleger (~ 1530 m ü. A. ), Hochleger (~ 1720 m ü. A. )); gehört zum Piller Gemeindegebiet (Hochpillberg).

Umgangssprachlich werden die Maschentalalmen als „Lamaschalmen“ bezeichnet.

Nachbargemeinden

Geschichte

Die Bergsiedlungen des Zillertals, darunter auch Fügenberg, gehen auf landwirtschaftliche Kolonialisation im Mittelalter zurück, als der Talboden für die Bewirtschaftung nicht mehr ausreichte. Urkundlich erstmals genannt wird Fügenberg als Fügerberg im Jahr 1315. Als nach den Napoleonischen Kriegen im Jahr 1816 im ganzen Zillertal die Tiroler Gemeindeverfassung Geltung bekam, wurden Fügenberg und Pankrazberg zur heutigen Gemeinde Fügenberg zusammengeschlossen.

Seit dem Mittelalter wurde auf dem Gemeindegebiet mehrere Jahrhunderte hindurch nach Bodenschätzen gesucht, unter anderem auch nach Gold und Eisenerz. Die Eisenerzvorkommen im Zillertal waren durch den gestiegenen Eisenbedarf der großen Silber- und Kupferbergwerksbetriebe in Schwaz und Kitzbühel wichtig geworden.

Zwischen 1562 und 1760 gab es neun Stollen an der Südost-Flanke des Bergrückens Grätzenkopf und Samjoch im Öxltal sowie auch auf der Schwazer Seite. Der Abtransport erfolgte nach Zerkleinerung in Ledersäcken von 60 bis 80 kg mit Saumpferden und Karren zur Eisenhütte nach Kleinboden. Die leeren Säcke wurden von großen Hunden wieder hinaufgetragen. Die Produktion an Eisenerz betrug jährlich zwischen 200 und 5000 Tonnen, es waren bis zu 500 Mann in Hütte und Bergbau beschäftigt. Die Knappen erbauten mehrere Kapellen und waren maßgeblich an der Errichtung der Pankrazkirche beteiligt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist die von 1494 bis 1497 im gotischen Stil erbaute Pankrazkirche. Im September 1999 wurde in 1783 m Höhe der Schaustollen im Öxltal für Besucher geöffnet.

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Fügenberg

Sport

Die Region Fügen-Fügenberg bietet mit dem Spieljoch und Hochfügen zwei Skigebiete. Neben der Bedeutung als Wintersportzentrum ist Hochfügen auch Ausgangspunkt vieler Bergwanderungen, etwa auf den 2506 m hohen Gilfert oder den 2762 m hohen Rastkogel.

Das Gebiet zwischen Schwaz, Jenbach, Fügen und Hochfügen verfügt über das dichteste Netz offizieller Mountainbikerouten in Tirol. Im Mai 2005 wurde auch erstmals ein Trail zwischen Gamsstein und dem Gartalm-Niederleger freigegeben.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Fügenberg ist eine Streusiedlung, die noch vor ein paar Jahrzehnten fast nur von Bauern besiedelt war. Mit dem Aufschwung des Wintertourismus hat sich die Situation geändert, die landwirtschaftlichen Betriebe gingen zurück oder werden großteils im Nebenerwerb geführt.

Verkehr

Vom Ortszentrum von Fügen aus führt die Hochfügen-Straße nach Fügenberg und von dort aus weiter bis zur Hotelsiedlung Hochfügen.

Weblinks

 Commons: Fügenberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Fügenberg (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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