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Fête de la Musique


Die Fête de la Musique (französisch für „[das] Fest der Musik“) ist eine Veranstaltung bei der Amateur- und Berufsmusiker, Performer im Bereich Musik, DJs usw. im öffentlichen Raum honorarfrei auftreten (zum Beispiel auf öffentlichen bzw. öffentlich zugänglichen Plätzen, Fußwegen/Wegen, in Parks/Gärten/Vorgärten/Höfen, vor bzw. in Cafés/Bars/Kneipen/Restaurants, Museen/Galerien, Kirchen, Kiosken/Geschäften usw.). Es wird kein Eintrittsgeld verlangt.

Die Fête de la Musique findet jedes Jahr am 21. Juni, dem kalendarischen Sommeranfang, statt – in mehr als 540 Städten weltweit, davon über 300 Städte in Europa. Deutschlandweit beteiligen sich mittlerweile mehr als 50 Städte an dem Fest. In den deutschen Städten, in denen die Fête de la Musique stattfindet, gibt es zum Teil lokale Ansprechpartner, die die Aktivitäten koordinieren, vermitteln, Kontakt mit den städtischen Behörden aufnehmen und die Veranstaltung fördern sowie promoten usw.

Geschichte

Das Fest geht auf eine Initiative von Jack Lang im Jahr 1981 zurück, als er französischer Kulturminister war. Die erste offizielle Fête de la Musique hat am 21. Juni 1982 in Paris stattgefunden. Das Fest wird seitdem landesweit begangen und ist im Laufe der Jahrzehnte immer populärer geworden.

„Fête de la Musique“ in München

Im Jahr 1985 nahm München als erste deutsche Stadt die die Idee der Fête de la Musique auf. Allerdings ist es die Intention gewesen, nicht nur an einem Tag zu musizieren und zu feiern, wodurch die „Europa-Tage der Musik“ entstanden sind. Inzwischen ist diese Veranstaltung nicht mehr auf München beschränkt, sondern findet in ganz Bayern statt. Die eigentliche Fête de la Musique wird in München seit 2007 mit Unterstützung des Münchner Institut français gefeiert.

„Fête de la Musique“ in Berlin

Seit dem Jahr 1995 wird die Fête de la Musique in Berlin[1] – besonders in den Stadtteilen Kreuzberg, Friedrichshain und Prenzlauer Berg – gefeiert. In Kreuzberg versammeln sich zum Beispiel eine Vielzahl von Künstlern und Straßenmusikern um den Oranienplatz. 2012 spielten mehr als 500 Künstler auf über 100 Bühnen, verteilt auf alle Bezirke. Die Fête de la Musique Berlin wird organisiert von der „Fête Company“, die Mitglied des Kooperationsnetzwerkes der Berliner Musikwirtschaft Berlin Music Commission ist. Abseits des offiziellen Programms gibt es eine Sonderregelung für Berliner Stadtbezirke, wodurch „akustisch (unverstärkte) Straßenmusik“ am 21. Juni von 16 bis 22 Uhr im öffentlichen Raum dargeboten werden kann.

„Fête de la Musique“ in weiteren deutschen Städten

In folgenden Städten wird ebenfalls die „Fête de la Musique“ gefeiert:

Grundgedanke

Die Grundidee des Festes ist:

  • Motivierung der regionalen Musikszene (Laien und Profis), an diesem Tag im öffentlichen Raum honorarfrei aufzutreten
  • kostenfreier Zugang zu allen Konzerten
  • musikalische Vielfalt
  • Spontanität
  • die Stadt soll an diesem Tag voller Musik und Klänge sein, um den Sommeranfang zu begehen

Phänomenologie

Das Fest hat sich in französischen Städten zu einer Manifestation der „Event-Kultur“ und damit zu einer Art „Selbstläufer“ entwickelt. Die sommerliche Abendstimmung hat großen Anteil an der Atmosphäre des Festes. Kritisiert wird zum Teil mittlerweile allerdings, dass Kioske, ambulante Verkäufer usw. die Fête de la Musique zu einer „Fête de la Bière“ (Bierfest, Oktoberfest) bzw. „Fête de la Bouffe“ (wörtlich: „Fressfest“) machen, wodurch der unkommerzielle und rein musikalische Grundgedanke der Fête in manchen Städten ins Hintertreffen gerät.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Fête de la Musique  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelbelege

  1. Fête de la Musique: In Berlin – abgerufen am 9. Januar 2016
  2. Fete de la Musique in Chemnitz. In: Fete de la Musique Chemnitz. Abgerufen am 20. April 2016 (de-de).

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Fête de la Musique (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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