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Europäischer Fernwanderweg E1


Europäischer Fernwanderweg E1

Karte
Daten
Länge 7.000 km [1]
Lage Norwegen, Schweden, Dänemark, Deutschland, Schweiz, Italien
Startpunkt Nordkap Norwegen Norwegen
Zielpunkt Salerno Italien Italien
Typ Fernwanderweg

Der Europäische Fernwanderweg E1 ist Teil des europäischen Wanderwegnetzes und verläuft vom Nordkap derzeit bis Salerno im Süden Italiens. Seine Gesamtlänge beträgt rund 7.000 km.[1]

Mit der Verlängerung zum Nordkap im Sommer 2013 kamen 2.000 Kilometer an vorwiegend bereits vorhandenen Wanderwegen hinzu. Nur die letzten 350 Kilometer zwischen dem nordnorwegischen Kautokeino und dem Nordkap wurden ganz neu als Wanderweg ausgewiesen und markiert. Hütten sind auf dieser Strecke nur teilweise vorhanden, so dass sich dieser nördlichste Abschnitt am besten als Zelt- und Rucksacktour bewältigen lässt. Angelegt und durchgehend mit einem weißen Andreaskreuz auf schwarzem Grund gekennzeichnet sind bis jetzt die Strecken in Mittelschweden, Dänemark, Deutschland (im Schwarzwald rote Raute siehe unten) und Norditalien.

Verlauf

Der nicht markierte Start erfolgt in der Finn- und Nordmark durch Lappland. Weiter geht es in die schwedischen Naturparks. Hier ist er nicht eigenständig gekennzeichnet, sondern verläuft entlang lokaler Wege. Von Norden: Kungsleden, Vasaloppsleden, Siljansleden, Lokalaleden, Sméleden, Bergslagsleden, Västra Vätterleden, Redvägsleden, Sjuhäradsleden, Knalleleden, Vildmarksleden, Bohusleden, Hallandsleden. Die Längen variieren zwischen 20 und 280 km. Ausbau und Kartenmaterial sind ebenso unterschiedlich. Über Jütland wird Dänemark erreicht. Nach 400 km durch dieses Land wird die deutsche Grenze bei Flensburg überschritten. Von hier geht es in weiten Schleifen über Kiel, Lübeck durch Schleswig-Holstein nach Hamburg. Nach der Lüneburger Heide, Celle, Süntel und Hameln wird das Weserbergland erreicht.

Der Wanderweg führt nun durch das Lippische Bergland, den Teutoburger Wald, das Eggegebirge, das Sauerland und den Westerwald, der bei Siegen beginnt. Anschließend wird die Lahn überquert und durch den Taunus – in dessen Gemeinde Glashütten wird der E3 gekreuzt – geht es über den Großen Feldberg nach Frankfurt am Main. Nach Frankfurt folgen wieder einige Flachetappen, bevor bei Darmstadt der Odenwald mit neuen Anstiegen und Ausblicken wartet. Nach der Überquerung des Neckars bei Heidelberg geht es weiter durch den Kraichgau nach Pforzheim, dem Tor zum Schwarzwald. Das Andreaskreuz wird hier durch die rote Raute des Westwegs ersetzt. Nach dem Titisee biegt der E1 zum Bodensee ab und verläuft bis dorthin auf der Strecke des Schwarzwald-Querweges Freiburg–Bodensee.

Nach 1900 Kilometern innerhalb Deutschlands wird die EU für eine 320 km lange Strecke durch die Schweiz in Konstanz verlassen. Weiter geht es auf dem Schwabenweg durch den Thurgau auf das Hörnli und von dort weiter über Rapperswil nach Einsiedeln. Über die Haggenegg erreicht man den Vierwaldstättersee. Von dort sind der Gotthardpass und das Tessin weitere Stationen auf dem Weg nach Italien. Als Besonderheit bleibt für den Weg in der Schweiz zu vermerken, dass hier eine besondere Markierung des E1 unterbleibt. Die Strecke wird jedoch in Wegbeschreibung und durch das ausgezeichnete System der Wanderwegkennzeichnung der Schweizer Wanderverbände sicher bis nach Italien geführt. Durch die Poebene und die Ligurischen Alpen geht es nach Genua, und von dort über den Apennin bis nach Salerno. Hier endet vorläufig die durchgehende Kennzeichnung des Weges.

Für die Zukunft ist die Weiterführung des E1 über den Apennin nach Süditalien mit Ende in Sizilien geplant. Auf Sizilien sind bereits 120 km ausgeschildert, weitere 140 km sollen im Jahr 2017 fertiggestellt werden.

Literatur

  • Arthur Krause: Europäischer Fernwanderweg E1. Kompass-Kt.-GmbH, Rum/Innsbruck 2007, ISBN 978-3-85491-707-6. (Kompass-Wanderführer)
  • Michael Turzynski: Auf dem E1 von Göteborg über Flensburg nach Genua. Book on Demand, Norderstedt 2007, ISBN 978-3-83349-275-4.
  • Kurt Peipe: Dem Leben auf den Fersen. Droemer, München 2008, ISBN 978-3-426-27474-3.

Weblinks

 Commons: Fernwanderweg E 1  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Wandern in Europa , Europäische Wandervereinigung, abgerufen am 1. Juli 2014


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Europäischer Fernwanderweg E1 (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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