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Europäischer Entwicklungsfonds


Der Europäische Entwicklungsfonds (EEF) ist das wichtigste Hilfsinstrument der Europäischen Union im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit mit den Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifiks (AKP-Staaten) und den überseeischen Ländern und Hoheitsgebieten (ÜLG). Der Entwicklungsfonds finanziert Projekte oder Programme, die zur wirtschaftlichen, sozialen oder kulturellen Entwicklung der betreffenden Länder beitragen. Er umfasst mehrere Instrumente, wie nichtrückzahlbare Hilfe, Risikokapital und Darlehen an den Privatsektor. Der EEF wird von den Mitgliedstaaten der Europäischen Union finanziert und ist noch nicht in den Haushalt der Europäischen Union eingegliedert.

Die Schaffung eines Entwicklungsfonds war bereits in der Urfassung des EWG-Vertrages vorgesehen.[1] Die Einrichtung des Europäischen Entwicklungsfonds selbst erfolgt jedoch erst durch besondere Übereinkommen zwischen den Mitgliedstaaten, die jeweils für die in der Regel fünfjährige Förderperiode geschaffen werden.[2] Die Laufzeit der Entwicklungsfonds richtet sich im Allgemeinen nach der der Partnerschaftsabkommen.

Für den zehnten Entwicklungsfonds (2008–2013) stehen Mittel in Höhe von 22,682 Milliarden EUR bereit. Hiervon sind 21,966 Milliarden EUR für AKP-Staaten vorgesehen, 286 Millionen EUR für die überseeischen Gebiete der EU-Mitgliedsstaaten und 430 Millionen EUR für die EU Kommission für die Verwaltung der Gelder. Der Anteil der Förderung für überregionale Programme ist erhöht worden und unterstreicht damit den Willen der EU, überregionale ökonomische Integration als Basis für nationale und lokale Entwicklung zu fördern. Neu hinzugekommen sind im 10. EDF sogenannte „incentive amounts“ (Anreiz-Beträge) für die jeweiligen Länder.[1]

Für den 11. EEF wurden 30,5 Mrd. EUR bereitgestellt.[3][4]

Die bisherigen Entwicklungsfonds:

  1. EEF: 1959–1964
  2. EEF: 1964–1970 (Abkommen von Jaunde I)
  3. EEF: 1970–1975 (Abkommen von Jaunde II)
  4. EEF: 1975–1980 (Erstes Abkommen von Lomé)
  5. EEF: 1980–1985 (Zweites Abkommen von Lomé)
  6. EEF: 1985–1990 (Drittes Abkommen von Lomé)
  7. EEF: 1990–1995 (Viertes Abkommen von Lomé)
  8. EEF: 1995–2000 (Viertes Abkommen von Lomé und seine geänderte Fassung)
  9. EEF: 2000–2007 (Abkommen von Cotonou)
  10. EEF: 2008–2013 (Revidiertes Abkommen von Cotonou)
  11. EEF: 2014–2020

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Zusammenfassung der EU-Gesetzgebung: Europäischer Entwicklungsfonds
  2. Siehe zum Beispiel das „Interne Abkommen zwischen den im Rat vereinigten Vertretern der Regierungen der Mitgliedstaaten über die Finanzierung der im mehrjährigen Finanzrahmen für den Zeitraum 2008 — 2013 bereitgestellten Gemeinschaftshilfe im Rahmen des AKP-EG-Partnerschaftsabkommens und über die Bereitstellung von Finanzhilfe für die überseeischen Länder und Gebiete, auf die der vierte Teil des EG-Vertrags Anwendung finden“ im Amtsblatt der Europäischen Union, L 247/32 (PDF; 317 kB).
  3. Europäischer Entwicklungsfonds (EEF) , Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
  4. Beziehungen EU-Afrika , Europäischer Rat

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Europäischer Entwicklungsfonds (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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