Eurasburg (Oberbayern) - LinkFang.de





Eurasburg (Oberbayern)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Bad Tölz-WolfratshausenVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 600 m ü. NHN
Fläche: 40,87 km²
Einwohner: 4316 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 106 Einwohner je km²
Postleitzahl: 82547
Vorwahlen: 08179, (08171 in Achmühle)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: TÖL, WOR
Gemeindeschlüssel: 09 1 73 123
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Eurasburg
Beuerberger Str. 10
82547 Eurasburg
Webpräsenz: www.eurasburg.de
Bürgermeister: Moritz Sappl[2] (Gemeinsame Wählervereinigung)
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Eurasburg ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Ihr Gebiet liegt zwischen Isar und Starnberger See, es erstreckt sich über das Loisachtal mit den ihr zu beiden Seiten angrenzenden Erhebungen.

Daten und Fakten

Seit der Gebietsreform von 1978 besteht die Gemeinde aus 52 Ortsteilen bei einer Fläche von 40,9 km². Die beiden größten Orte sind Eurasburg und Beuerberg.

Ortsteile

Die 52 Ortsteile sind: Achmühle, Adelsreuth, Babenstuben, Bachbauer, Baierlach, Berg, Bergbauer, Beuerberg, Bierbichl, Blöcken, Brandstätt, Bräumann, Bruggen, Eurasburg, Faistenberg, Filz, Filzbuch, Frettenried, Haag, Habichtgraben, Haidach, Hainzenau, Happerg, Hofstätt, Hohenleiten, Höhl, Impleiten, Lengenwies, Loh, Maierwald, Mandl, Märzanderl, Oberfeld, Oberherrnhausen, Oberhof, Oed, Putzlehen, Quarzbichl, Rohr, Schaberer, Schwaig, Schwarzlehen, Speck, Sprengenöd, Steingrub, Sterz, Unterherrnhausen, Waltersteig, Wammetsberg, Winkl, Ziegelstadel, Zwitzenlehen.[3]

Geschichte

Die Lage nahe dem Starnberger See bewog wahrscheinlich die ersten Iringer, die alte Iringsburg im Loisachtal zu errichten. Die Hofmark der Iringer – die der Gemeinde den Namen gab – reichte von Herrnhausen bis zum Starnberger See und von Wolfratshausen bis an das Gebiet des Klosters Benediktbeuern.

Albert von Iringsburg wurde als Anhänger Kaiser Heinrichs IV. von Papst Gregor mit dem Kirchenbann belegt. Als Sühne für ihren Ehemann und Vater gründeten Berta von Iringsburg und ihre Söhne Otto und Eberhard im Jahre 1121 das Augustinerstift Kloster Beuerberg, das heutige Kloster der Salesianerinnen. Das Kloster betreute die kirchlichen Einrichtungen der ganzen Hofmark.

Der „Leuchtenberger“ Herzog Albrecht VI. ließ 1626 die alte Iringsburg abreißen. Das heutige Schloss wurde im Stil der Spätrenaissance auf dem Tischberg über der Stadt erbaut. Wer die Pläne des Schlosses entwarf, ist unklar; der immer wieder in der Literatur genannte Peter Candid ist nicht in Eurasburg nachgewiesen. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Das Schloss fiel 1976 mit seiner wertvollen Innenausstattung einem Brand zum Opfer. Im wiederaufgebauten Schloss befinden sich heute ausschließlich Eigentumswohnungen.

Eingemeindungen

Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Beuerberg und Herrnhausen sowie Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Degerndorf eingegliedert.[4]

Bauwerke

Liste der Baudenkmäler in Eurasburg

Gemeinderat

Nach der letzten Kommunalwahl am 16. März 2014 hat der Gemeinderat 16 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 65,0 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  CSU     3 Sitze  (14,7 %)
  GRÜNE 3 Sitze (19,6 %)
  Gemeinsame Wählervereinigung 5 Sitze (33,1 %)
  Eurasburger Liste 3 Sitze (19,56 %)
  Freie Wählerschaft Achmühle 2 Sitze (13,04 %)
  Unabhängige Wähler 1 Sitz (7,6 %)
  Herrnhauser Liste 1 Sitz (8,1 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Verschiedenes

Die bekannten Lausbubengeschichten von Franz Seitz nach Ludwig Thoma wurden in Beuerburg und Eurasburg, sowie der näheren Umgebung gedreht.

Ferner wurde auf dem Einödhof „Sprengenöd“ zwischen den Orten Eurasburg und Beuerberg 1993 von Dagmar Wagner der Dokumentarfilm „Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe“ über die Familie Geisberger gedreht.[5][6]

Persönlichkeiten

Weblinks

 Commons: Eurasburg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen: Ergebnisse der Bürgermeisterwahlen 2014. In: http://www.lra-toelz.de . März 2014, abgerufen am 21. Oktober 2014.
  3. Plan mit allen Ortsnamen
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 568.
  5. Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe auf der Internetseite des Bayerischen Rundfunks
  6. Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe. Internet Movie Database, abgerufen am 22. Mai 2015 (english).

Kategorien: Ort im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen | Eurasburg (Oberbayern) | Gemeinde in Bayern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Eurasburg (Oberbayern) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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