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Etzenricht


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Neustadt an der WaldnaabVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Weiherhammer
Höhe: 429 m ü. NHN
Fläche: 13,6 km²
Einwohner: 1610 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 118 Einwohner je km²
Postleitzahl: 92694
Vorwahl: 0961
Kfz-Kennzeichen: NEW, ESB, VOH
Gemeindeschlüssel: 09 3 74 119
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Weidener Straße 14
92694 Etzenricht
Webpräsenz: www.etzenricht.de
Bürgermeister: Martin Schregelmann (CSU)
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Etzenricht ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Weiherhammer.

Geografie

Geografische Lage

In der Nähe von Etzenricht gibt es zahlreiche fischreiche Kleingewässer, die von Anglern mit einem Angelschein des örtlichen Fischereivereins genutzt werden können.

Östlich von Etzenricht, Richtung Rothenstadt, besteht ein Umspannwerk der E.ON AG mit der Gleichstromkurzkupplung Etzenricht, zu dem auch ein 55 Meter hoher Richtfunkturm bei 49°37'28" nördlicher Breite und 12°6'55" östlicher Länge in freistehender Stahlfachwerkkonstruktion sowie eine große Kompressorstation für Erdgas gehören.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Etzenricht hat drei Ortsteile[2]:

Geschichte

Etzenricht wurde 1270 zum ersten Mal urkundlich und 1283 im Salbuch Ludwig des Strengen als „Aechswinreuth“ erwähnt. Die Bewohner von Etzenricht lebten seinerzeit von der Honiggewinnung und der Landwirtschaft. 1414 kam der Reformator Johannes Huss auf seinem Weg zum Konstanzer Konzil durch Etzenricht. Etzenricht im heutigen Bezirk Oberpfalz gehörte seit dem 17. Jahrhundert zum Herzogtum Neuburg-Sulzbach. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Etzenricht 1631 zerstört. Seit 1777 gehörte der Ort zum Landgericht Parkstein-Weiden des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1875 erfolgte der Bau der Eisenbahn, doch erst 1877 erhielt Etzenricht einen eigenen Bahnhof. Bis zur Fertigstellung der katholischen Kirche 1932 dauerte in Etzenricht der Zustand des Simultaneums an, das heißt evangelische und katholische Gottesdienste wurden in der gleichen Kirche abgehalten. 1934 wurde der Ortsteil Beckendorf nach dem seit 1717 am Ort ansässigen Hüttenwerk in Weiherhammer umbenannt und erhielt am 1. Februar 1952 die kommunale Selbständigkeit.[3]

Wappen

Blasonierung: Durch eine eingeschweifte schwarze Spitze, darin ein senkrecht gestellter silberner Fisch, gespalten von Gold und Silber; vorne ein schwarzer Bienenkorb, hinten eine blaue Rodungshaue.

Das Wappen wird seit 1970 verwendet.

Baudenkmäler

Wirtschaft

1970 entstand in der Nähe von Etzenricht ein Umspannwerk der damaligen Bayernwerk AG, das in den Folgejahren mehrfach ausgebaut wurde und von 1992 bis 1995 eine HGÜ-Kurzkupplung, die GKK Etzenricht, beherbergte. Eine 400-kV-Hochspannungsleitung führt zum Umspannwerk Hradec in Tschechien.

Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur

  • F. Wölfinger: Chronik des Bauerndorfes Etzenricht. Verlag Gemeindeverwaltung Etzenricht, Etzenricht 1938 (Nachdruck durch Gemeinschaft für Familienforschung in der Oberpfalz, Regensburg 1993).

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111106/193926&attr=OBJ&val=967
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 538

Weblinks

 Commons: Etzenricht  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Ort im Landkreis Neustadt an der Waldnaab | Etzenricht | Gemeinde in Bayern

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