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Erwin Waldner


Dieser Artikel erläutert den 1933 geborenen Fußballnationalspieler. Für seinen 1966 geborenen Sohn siehe Erwin Waldner junior.
Erwin Waldner

Erwin Waldner während seiner Zeit beim VfB 1959

Spielerinformationen
Voller Name Erwin Waldner
Geburtstag 24. Januar 1933
Geburtsort Nürtingen-Neckarhausen, Deutschland
Sterbedatum 18. April 2015
Sterbeort Nürtingen-Neckarhausen, Deutschland
Position Stürmer
Vereine in der Jugend
1943–1952 TB Neckarhausen
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1952–1960
1960–1961
1961–1963
1963–1967
1967–
VfB Stuttgart
FC Zürich
SPAL Ferrara
VfB Stuttgart
FV Ebingen
214 (85)
26 (27)
18 0(2)
63 (12)
Nationalmannschaft
1954–1958 Deutschland 13 0(2)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Erwin Waldner (* 24. Januar 1933 in Neckarhausen; † 18. April 2015 ebenda) war ein deutscher Fußballspieler.

Karriere

Verein

Georg Wurzer, der damalige Trainer des VfB Stuttgart, holte den damals 19-jährigen Waldner vom TB Neckarhausen zum VfB. Bereits in seiner ersten Saison 1952/53 absolvierte er als Stürmer alle Spiele in der damaligen Meistermannschaft und brachte es bis 1960 auf mehr als 300 Einsätze im Trikot des VfB. Dort gewann er im Jahre 1953 die Vizemeisterschaft und in den Jahren 1954 und 1958 zweimal den DFB-Pokal. Er war sowohl Spielgestalter als auch Torschütze. Herbert Henzler bezeichnete ihn in einem Vortrag als „Legende“ und „Superstar“ beim VfB. Zitat aus einem Länderspielbericht: „… was der am Ball kann, ist nicht zu beschreiben“. Neben seiner Technik bestach er durch enorme Schnelligkeit und Schusskraft.

Als einer der ersten deutschen Fußballer wurde Waldner Profifußballer im Ausland. Von 1960 bis 1961 war er für den FC Zürich in der Schweiz (mit dem späteren Nationaltrainer Köbi Kuhn) aktiv sowie von 1961 bis 1963 für die Mannschaft von SPAL Ferrara in Italien. Dort kam er in der Serie A auf 18 Einsätze und zwei Tore. 1963 kehrte Waldner zur Gründung der Bundesliga zum VfB Stuttgart zurück, für den er noch bis zum Jahre 1967 aktiv war und auf 63 Erstligaspiele und zwölf Tore kam. Sein damaliger Trainer Rudi Gutendorf bezeichnete ihn in einem Fernsehinterview als „Weltklassespieler“. Als Amateur lief er später für den FV Ebingen (Trainer: Bernd Hoss) auf.

Nationalmannschaft

In deutschen Nationalmannschaft spielte Waldner 13-mal und erzielte zwei Länderspieltore. Er war knapp 13 Jahre jünger als Fritz Walter und für die Position des Spielmachers geeignet. Im Länderspiel gegen die Sowjetunion in Düsseldorf 1956 (1:2) war er nach Augenzeugen und Spielbericht „bester Mann auf dem Platz“. Sepp Herberger hielt jedoch nicht an ihm fest, obwohl er laut Meinung von Fußballexperten „zu seiner Zeit bester Spieler auf seiner Position (Rechtsaußen) in Deutschland war“ (DFB Journal zum Länderspiel Deutschland–Irland in Stuttgart 2006). Nachdem Helmut Schön 1964 Bundestrainer geworden war, erhielt Waldner aufgrund herausragender Leistungen in der Fußball-Bundesliga erneut das Angebot, in der Nationalmannschaft zu spielen. Waldner lehnte ab, da er dieses Kapitel als abgeschlossen betrachtete.

Sonstiges

Seit Beendigung seiner Karriere betrieb Waldner das Restaurant Burrenhof auf der Schwäbischen Alb unweit der Ruine Hohenneuffen in der Nähe seiner Heimatstadt Nürtingen. Seit etwa 1998 war er an Parkinson erkrankt. Anlässlich seines 75. Geburtstags fand in seinem Heimatort am 13. Juli 2008 ein Benefizspiel statt, bei dem das Sportgelände in Erwin-Waldner-Stadion umbenannt wurde.

Während der Frauen-Fußball WM 2011 fand die philatelistische Ausstellung Erwin Waldner – eine Fußball-Legende des VfB Stuttgart und der deutschen Nationalmannschaft in der Philatelie Gärtner in Bietigheim-Bissingen statt.

Sein Sohn Erwin Waldner junior wurde Deutscher A-Jugendmeister und spielte in der 2. Bundesliga.

Waldner starb am 18. April 2015.[1]

Erfolge

  • DFB-Pokalsieger 1954 und 1958

Einzelnachweise

  1. Tiefe Trauer um Erwin Waldner Website des VfB Stuttgart, abgerufen am 20. April 2015

Weblinks


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Erwin Waldner (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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