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Erpe (Twiste)


Erpe

Daten
Gewässerkennzahl DE: 4448
Lage Landkreise Kassel und
Waldeck-Frankenberg,
Hessen, Deutschland
Flusssystem Weser
Abfluss über Twiste → Diemel → Weser → Nordsee
Quelle im Naturpark Habichtswald nahe
Zierenberg-Oelshausen am Wattenberg und Hundsberg
Quellhöhe ca. 390 m ü. NHN[1]
Mündung nahe Volkmarsen in die Twiste
Mündungshöhe ca. 176 m ü. NHN[1]
Höhenunterschied ca. 214 m
Länge 26 km[2]
Einzugsgebiet 153,651 km²[2]
Abfluss am Pegel Ehringen[3]
AEo: 137 km²
Lage: 5,6 km oberhalb der Mündung
NNQ (12.11.1964)
MNQ 1962/2008
MQ 1962/2008
Mq 1962/2008
MHQ 1962/2008
HHQ (08.06.1984)
100 l/s
228 l/s
751 l/s
5,5 l/(s km²)
13,6 m³/s
60,7 m³/s

Abfluss[2] MQ
877 l/s
Linke Nebenflüsse Lohbach, Mühlenwasser, Viesebeckerbach
Rechte Nebenflüsse Dase, Rhödaer Bach
Durchflossene Stauseen Hochwasserrückhaltebecken Ehringen
Kleinstädte Zierenberg, Wolfhagen, Volkmarsen

}} Die Erpe ist ein 26 km[2] langer, südlicher und orographisch rechter Zufluss der Twiste in den Landkreisen Kassel und Waldeck-Frankenberg, Hessen (Deutschland).

Verlauf

Die Erpe entspringt im nordhessischen Naturpark Habichtswald südlich von Oelshausen (südlicher Stadtteil von Zierenberg). Ihr Quellgebiet, aus 5 Quellbächen bestehend, befindet sich an den nordwestlichen Hängen des Wattenberg (516,2 m ü. NHN ) bzw. seines Ausläufers Hundsberg.[4]

Die von Beginn an und den Großteil ihrer Strecke im Landkreis Kassel verlaufende Erpe fließt zunächst in nördlicher Richtung durch Oelshausen, wonach sie von der Bundesstraße 251 überbrückt ist und dann die Teichmühle und den östlich gelegenen Burghasunger Berg („Hasunger Berg“) passiert. Danach verläuft sie nordwestwärts durch Wenigen- und Altenhasungen (östliche Stadtteile von Wolfhagen), wobei sie am nordöstlich aufragenden Großen Bärenberg vorbei fließt.

Nach Passieren von Rasenmühle und Schützebergerhof ist die Erpe östlich vom Schützeberg, wo Neue- und Oleimühle stehen und wo im Rahmen der Landesstraße 3214 der Abschnitt Nothfelden−Wolfhagen der Deutschen Fachwerkstraße kreuzt, auf der Erpetalbrücke von der Bahnstrecke Volkmarsen–Vellmar-Obervellmar überbrückt. Nach der Einmündung des von Südwesten kommenden Mühlenwassers passiert der Bach das zu Wolfhagen gehörende Elmarshausen mit dem Wasserschloss Elmarshausen und verläuft entlang der Bahnstrecke vorbei an der Stadtwüstung Landsberg und an der Burgruine Rodersen.

Danach fließt die Erpe durch das Hochwasserrückhaltebecken Ehringen, in dem sie die Grenze zum Landkreis Waldeck-Frankenberg übertritt. Rechtsseitig mündet die von Niederelsungen (Stadtteil von Wolfhagen) kommende Dase ebenfalls in das Hochwasserrückhaltebecken Ehringen. Etwas unterhalb von dessen Staudamm verläuft die Erpe durch Ehringen (südsüdöstlicher Stadtteil von Volkmarsen), wo linksseitig von Viesebeck (zu Wolfhagen) kommend der Viesebeckerbach einfließt. Nach rechtsseitigem Einmünden des Rhödaer Baches passiert der Bach direkt östlich die Kernstadt von Volkmarsen bei der Vogelsangmühle.

Etwa 1 km nördlich von Volkmarsen bzw. unweit nordnordwestlich der Ruine Kugelsburg, die sich östlich über dem Bach auf dem Kugelsberg befindet, mündet die Erpe in die von Südwesten kommende Twiste, einem südlichen Zufluss der Diemel im Flusssystem der Weser.

Einzugsgebiet und Zuflüsse

Die größten Zuflüsse der Erpe, deren Einzugsgebiet 153,651 km²[2] umfasst, sind das Mühlenwasser, das etwa 1,5 km nordöstlich von Wolfhagen einmündet, und die Dase, welche der Erpe südöstlich von Volkmarsen-Ehringen zufließt.

Wasserscheide

Das Quellgebiet der Erpe liegt auf der Diemel-Eder/Fulda/Weser-Wasserscheide. Während die Erpe, die in nördliche Richtung fließt, durch die Twiste und Diemel in die Weser entwässert, fließt der Spolebach, der knapp 900 m weiter westlich entspringt und überwiegend südwestwärts verläuft, über die Elbe, Eder und Fulda zur Weser, und auch die südostwärts fließende Ems, die etwas südlich des Wattenbergs bei Schauenburg-Martinhagen vorbeifließt, entwässert durch die Eder und Fulda zur Weser.

Sehenswertes und Kulturbauten

Zu den Sehenswürdigkeiten an und nahe der Erpe gehören der Burghasunger Berg (früher Standort des Klosters Hasungen), der Große Bärenberg mit dem Bärenbergturm, der Schützeberg, die Erpetalbrücke, das Wasserschloss Elmarshausen, die Stadtwüstung Landsberg, die Burgruine Rodersen und die Ruine der Kugelsburg.

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Gewässerkartendienst des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Hinweise)
  3. Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Weser-Ems 2008 Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, abgerufen am 22. Januar 2016 (PDF, deutsch, 6,18 MB).
  4. Die oben erwähnte Quelle der Erpe ist in der Realität im Prinzip nicht bekannt. Wer beim Fahrweg bei den angegebenen Quellkoordinaten einen Bach sucht, wird nicht fündig. Eine gefasste Quelle gibt es nicht. Wohl erst weiter bachabwärts wird der Wasserlauf sichtbar. Festgestellt im Sommer 2015 während einer Erkundung der Erpequelle durch Wikipedia-Benutzer Dirk Schmidt im Rahmen eines möglichen radtouristischen Projektvorschlags Ems-Erpe-Radweg.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Erpe (Twiste) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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