Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena - LinkFang.de





Ernst-Abbe-Hochschule Jena

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Ernst-Abbe-Hochschule Jena
Gründung 1. Oktober 1991
Trägerschaft staatlich
Ort Jena
Bundesland Thüringen
Land Deutschland
Rektorin Gabriele Beibst
Studenten 4.574 WS 2014/15[1]
Mitarbeiter 445[2]
davon Professoren 123
Website www.eah-jena.de

Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena (kurz: EAH Jena[3]) wurde am 1. Oktober 1991 als Fachhochschule Jena gegründet und war die erste Fachhochschule in den neuen Bundesländern [4]. Seit dem Sommersemester 2012 trägt sie den Namen des Wissenschaftlers, Unternehmers und Sozialreformers Ernst Abbe.[5]

Geschichte

Während der Studienbetrieb im Wintersemester 1991 mit 272 Studierenden[6] begann, sind derzeit etwa 4.600 Studierende an der EAH Jena eingeschrieben. Nach umfassender Sanierung und Neugestaltung befinden sich seit Ende des Jahres 2001 alle Fachbereiche, die Hochschulverwaltung sowie die Zentralbibliothek mit integrierter Patent- und Recherchestelle am Campus in der Carl-Zeiss-Promenade.

Im Sommersemester 2012 wurde die FH Jena in Ernst-Abbe-Fachhochschule - Hochschule für angewandte Wissenschaften umbenannt. Aufgrund einer Neuerung im Hochschulgesetz folgte im Oktober 2014 eine weitere Namensänderung. Der neue Name Ernst-Abbe-Hochschule Jena soll die Kompetenzen der Hochschule in den Bereichen Lehre und Forschung verdeutlichen.[7]

Struktur und Lehrangebot

Das Ausbildungsangebot der Ernst-Abbe-Hochschule Jena basiert auf drei Säulen:

  • Ingenieurwissenschaft
  • Betriebswirtschaft
  • Sozialwissenschaft

In den Fachbereichen

  • Betriebswirtschaft
  • Elektrotechnik und Informationstechnik
  • Grundlagenwissenschaften
  • Maschinenbau
  • Medizintechnik und Biotechnologie
  • Gesundheit und Pflege
  • SciTec
  • Sozialwesen
  • Wirtschaftsingenieurwesen[8]

haben die Studierenden die Möglichkeit zwischen insgesamt 24 Bachelor- und 20 Masterstudiengängen zu wählen. Zudem werden mehrere duale Studiengänge sowie einige Fernstudiengänge angeboten.[9] [10]

Forschung und Entwicklung

Der Forschungs- und Entwicklungsbereich der EAH Jena beinhaltet fünf Forschungsschwerpunkte[11]:

  • Präzisionstechnologien
  • Gesundheit/Life Sciences
  • Werkstoffe
  • Sozialwissenschaft
  • Gründung und Führung von Unternehmen

Im Rahmen der obligatorischen Praxisphasen sowie durch die Anfertigung der Abschlussarbeiten mit externen Partnern übernimmt die breite Basis der Studierenden Forschungs- und Entwicklungsaufgaben. Unter Leitung von Professoren werden, überwiegend in Kooperation mit Unternehmen und Institutionen, jährlich etwa 110 Forschungsprojekte durchgeführt. Die dabei eingeworbenen Mittel Dritter in Höhe von ca. 8,8 Mio. Euro[12] ermöglichen die Finanzierung von 128 zusätzlichen Mitarbeitern, die nahezu ausschließlich Forschungsaufgaben wahrnehmen.

Absolventenförderung

Im Sommer- und Wintersemester 2014 schlossen 921 Studierende ihr Studium erfolgreich ab. Dies entspricht einer Quote von 74,4 %. Für das Jahr 2015 wird eine Quote von 80 % angestrebt. Im Jahr 2014 wurden außerdem 12 kooperative Promotionen ermöglicht. Es bestehen vertragliche Vereinbarungen mit der TU Ilmenau sowie der FSU Jena, welche unter anderem auch die Zusammenarbeit bei kooperativen Promotionen beinhalten und den Zugang von Hochschul-Absolventen mit einem Masterabschluss zu kooperativen Promotionen erleichtern sollen. [13].

Campus der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Der Campus der EAH Jena befindet sich in unmittelbarer Nähe der Carl Zeiss AG. Südwestlich vom Stadtzentrum Jenas gelegen, ist die Hochschule schnell zu erreichen. Nach der Sanierung des letzten Gebäudes im Oktober 2008 verfügt der 26.000 m2 große Campus über insgesamt 1.500 Räume - darunter sieben Hörsäle und 124 Labore. Das Studentenwerk Thüringen betreibt auf dem Gelände der EAH Jena eine Mensa, eine Cafeteria und Café-Bar sowie ein Studentenwohnheim. Die Bibliothek der Hochschule umfasst ca. 300.000 Bücher, Videos und CDs.[14] Seit Juni 1999 verfügt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena über eine eigene klimatologische Messstation[15]. Seitdem wird das lokale Klima registriert und kann im Internet abgerufen werden.

Netzwerke

Die EAH Jena ist Mitglied in zahlreichen Netzwerken. Gemeinsam mit anderen ostdeutschen Hochschulen ist sie an der Kampagne Studieren in Fernost [16] beteiligt und als thüringer Hochschule im Netzwerk Campus Thüringen[17] registriert.

Weblinks

 Commons: Ernst-Abbe-Hochschule Jena  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistisches Bundesamt (2015): Bildung und Kultur - Studierende an Hochschulen (letzter Zugriff am 23. Juli 2015) [1]
  2. EAH Jena (2014): Hochschule - Porträt: Daten und Fakten (letzter Zugriff am 23. Juli 2015) [2]
  3. EAH Jena (2014): Chronik 2014 (letzter Zugriff am 23. Juli 2015) [3]
  4. Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Medien: Fachhochschule Jena (letzter Zugriff am 23. Juli 2015) [4]
  5. Mitteilung der Hochschule auf der offiziellen Website (2012) (letzter Zugriff am 23. Juli 2015) [5]
  6. jenanews.de (2005): Geschichte der FH Jena (letzter Zugriff am 23. Juli 2015) [6]
  7. OTZ (2014): Rückgänge bei Ingenieur-Studiengängen an der Fachhochschule Jena (letzter Zugriff am 23. Juli 2015) [7]
  8. http://www.wi.eah-jena.de
  9. EAH Jena (2015): Studiengänge (letzter Zugriff am 23. Juli 2015) [8]
  10. TLZ (2015): Jenaer EAH-Rektorin Beibst im Gespräch [9]
  11. EAH Jena (2015): Innovation für Lebensqualität - 5 Forschungsschwerpunkte der EAH Jena (letzter Zugriff am 23. Juli 2015) [10]
  12. OTZ (2014): Rückgänge bei Ingenieur-Studiengängen an der Fachhochschule Jena (letzter Zugriff am 23. Juli 2015) [11]
  13. EAH Jena (2014): Jahresbericht 2014 (letzter Zugriff am 23. Juli 2015) [12]
  14. EAH Jena (2012): Bibliothek (letzter Zugriff am 23. Juli 2015) [13]
  15. EAH Jena (2015): Klimatologische Messstation (letzter Zugriff am 23. Juli 2015) [14]
  16. FAZ (2014): Studienplatz via WhatsApp (letzter Zugriff am 23. Juli 2015) [15]
  17. Campus Thüringen: Hochschulen in Thüringen (letzter Zugriff am 23. Juli 2015) [16]

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst-Abbe-Hochschule Jena (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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