Erlenbach bei Marktheidenfeld - LinkFang.de





Erlenbach bei Marktheidenfeld


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Main-SpessartVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Marktheidenfeld
Höhe: 208 m ü. NHN
Fläche: 15,33 km²
Einwohner: 2364 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 154 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97837
Vorwahl: 09391
Kfz-Kennzeichen: MSP
Gemeindeschlüssel: 09 6 77 125
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Untertor 1
97837 Erlenbach
Webpräsenz: www.gemeinde-erlenbach.de
Bürgermeister: Georg Neubauer (FWG/SPD)
}

Erlenbach bei Marktheidenfeld (amtlich Erlenbach b.Marktheidenfeld) ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld. Der Ort liegt an der Bundesstraße 8 zwischen Würzburg und Aschaffenburg und betitelt sich werbewirksam als „Weinort mit Herz“.

Geografie

Gemeindegliederung

Erlenbach gliedert sich in vier [2] Ortsteile:

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind Karbach, Remlingen (Landkreis Würzburg), Triefenstein und Marktheidenfeld.

Name

Etymologie

Der Name Erlenbach leitet sich vom gleichnamigen Erlenbach ab,[4] der den Ort durchfließt.

Frühere Schreibweisen

Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:[4]

  • 816 Erlabah
  • 1335 Erlenbach
  • 1347 Erlbach am Hohberg
  • 1384 Erlbach
  • 1655 Erlenbach
  • 1905 Erlenbach b.Marktheidenfeld

Geschichte

Als Teil des Hochstiftes Würzburg, das zum Fränkischen Reichskreis gehörte, wurde Erlenbach 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg (1805) Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern zurückfiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1975 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Tiefenthal eingegliedert.[5]

Einwohnerentwicklung

  • 1961: 1.708 Einwohner[5]
  • 1970: 1.875 Einwohner[5]
  • 1987: 2.074 Einwohner
  • 2000: 2.347 Einwohner
  • 2011: 2.426 Einwohner
  • 2014: 2.423 Einwohner[6]

Politik

Bürgermeister ist Georg Neubauer (FWG-SPD). Er besiegte bei der Bürgermeisterwahl 2008 den Amtsinhaber Paul Diener (CSU) mit 60,38 % der Stimmen[7].

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.078.000 €, davon waren umgerechnet 132.000 € (netto) Gewerbesteuereinnahmen.

Gemeinderat

Sitzverteilung nach der Kommunalwahl 2014[8]

  • CSU: 4
  • Freie Wähler-SPD: 8
  • Bürgergemeinschaft Tiefenthal: 3

Religionen

Erlenbach ist katholisch geprägt. Die Pfarrei St. Burkard befindet sich im Dekanat Lohr (Bistum Würzburg).[9]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Es gibt einen Walderlebnispfad.
  • Veranstaltungen: Weinwandertag alljährlich im Mai an Christi Himmelfahrt (SVE), Weinfest alljährlich im August (Weinbauverein), zahlreiche mehrtägige Maifeuer und Mai-Waldfest (DJK-Tiefenthal), Prunk- und Fremdenfaschingssitzung (ECV) sowie viele Veranstaltungen diverser Ortsvereine in der Faschingszeit, Straßenfest der Linsenspitzer, Straßenfest des Musik- und Gesangvereines (Fronleichnam), Veranstaltungen der Freiwilligen Feuerwehr Erlenbach (z.B. Starkbierfest), alljährliches Museumsfest des Heimat- und Verschönerungsvereins Erlenbach (HVV) Anfang August im Rathaushof und viele weitere Veranstaltungen.

Museen

  • Im Rathaushof gibt es ein sehenswertes Dorfmuseum.

Bauwerke

Die Pfarrkirche St. Burkhard wurde von Julius Echter im Jahre 1613 erbaut.[10]

Baudenkmäler

Hier geboren

  • Hans Martin (1916–2007), Komponist, Chorleiter, Organist und Lehrer

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111119/025253&attr=OBJ&val=1716
  3. Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld: Entwicklung der Einwohnerzahlen seit 1981. 2014 (online [abgerufen am 3. Mai 2014]).
  4. 4,0 4,1 Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. C.H.Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 66 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. 5,0 5,1 5,2 Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 762.
  6. http://www.gemeinde-erlenbach.de/cms/gemeinde-rathaus/zahlen-und-daten Einwohner 2014
  7. http://www.main-spessart.de/wahlen/Bgm/erlenbach.pdf (Ergebnis der Bürgermeisterwahl 2008)
  8. Gemeinde Erlenbach
  9. Bistum Würzburg: Alle Dekanate. 2014 (online [abgerufen am 23. April 2014]).
  10. Sehenswertes in Erlenbach und Tiefenthal

Weblinks

 Commons: Erlenbach bei Marktheidenfeld  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Erlenbach bei Marktheidenfeld (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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