Erika Endesfelder - LinkFang.de





Erika Endesfelder


Erika Endesfelder (geborene Thürmer, * 3. Juli 1935 in Berlin; † 28. Januar 2015 ebenda) war eine deutsche Ägyptologin.

Endesfelder machte nach dem Abitur zunächst eine Banklehre. Seit 1954 studierte sie bei Fritz Hintze an der Humboldt-Universität zu Berlin Ägyptologie und wurde 1962 mit der Arbeit Die Arbeiter der thebanischen Nekropole im Neuen Reich promoviert. Im Winter 1963/64 nahm sie an einer ethnographischen Forschungsreise nach Ghana teil. Anschließend war sie Referentin des Rektors der Humboldt-Universität Karl-Heinz Wirzberger und dann zusammen mit ihrem Mann an der Botschaft der DDR in Kairo tätig. 1972 kehrte sie nach Ostberlin zurück. Die Dissertation B folgte 1980. Gutachter waren erneut Hintze sowie Roland Felber und Horst Klengel, Thema war Beobachtungen zur Entstehung des altägyptischen Staates (die Arbeit wurde 2011 publiziert). Im Februar 1981 wurde Endesfelder Hochschuldozentin für Ägyptologie an der Sektion Asienwissenschaften an der Humboldt-Universität. Im September 1984 wurde sie zur ordentlichen Professorin für Ägyptologie berufen. Im Zuge der Strukturänderungen an der Humboldt-Universität wurde Endesfelder 1993 auf die Professur für Ägyptologie am Institut für Sudanarchäologie und Ägyptologie neu berufen, die sie bis zu ihrer Versetzung in den Ruhestand im Jahr 2000 innehatte.

Schriften

  • Herausgeberin: Ägypten und Kusch. Fritz Hintze zum 60. Geburtstag (= Schriften zur Geschichte und Kultur des Alten Orients. Bd. 13). Akademie-Verlag, Berlin 1977.
  • Die Ägyptologie an der Berliner Universität. Zur Geschichte eines Fachgebietes. Humboldt-Universität, Berlin 1988 (Berichte der Humboldt-Universität zu Berlin, Jg. 8, H. 6).
  • Herausgeberin: Probleme der frühen Gesellschaftsentwicklung im Alten Ägypten. Institut für Sudanarchäologie und Ägyptologie, Berlin 1991, ISBN 3-86175-004-X.
  • Herausgeberin: Von Berlin nach Meroe. Erinnerungen an den Ägyptologen Fritz Hintze (1915–1993) (= Asien- und Afrika-Studien der Humboldt-Universität zu Berlin. Bd. 3). Harrassowitz, Wiesbaden 2003, ISBN 3-447-04133-1.
  • Beobachtungen zur Entstehung des altägyptischen Staates (= Internet-Beiträge zur Ägyptologie und Sudanarchäologie. Bd. 14). Golden House Publications, Berlin/ London 2011, ISBN 978-1-906137-25-0 (Digitalisat ).

Literatur

  • Caris-Beatrice Arnst (Herausgeberin): Begegnungen – antike Kulturen im Niltal. Festgabe für Erika Endesfelder, Karl-Heinz Priese, Walter Friedrich Reineke und Steffen Wenig. Wodtke & Stegbauer, Leipzig 2001, ISBN 3-934374-02-6.
  • Lothar Mertens: Das Lexikon der DDR-Historiker. Saur, München 2006, ISBN 3-598-11673-X, S. 199.

Weblinks


Kategorien: Ägyptologe (Deutschland) | Gestorben 2015 | Geboren 1935 | Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin) | Deutscher | Frau

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Erika Endesfelder (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.