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Enrico Celio


Enrico Celio (* 19. Juni 1889 in Ambrì TI, Gemeinde Quinto; † 23. Februar 1980 in Lugano) war ein Schweizer Politiker (CVP). Als Bundesrat war er Verkehrsminister und bekleidete zweimal das Amt des Bundespräsidenten.

Werdegang

Von 1913 bis 1932 war Celio im Tessiner Kantonsrat. 1921 begann er an der Universität Freiburg Rechtswissenschaften zu studieren. Er schloss mit Lizentiat ab und besass in Biasca eine Anwaltskanzlei. Dreimal vertrat er den Kanton Tessin im Nationalrat – 1924, 1927/28 und 1932. Als Staats- resp. Regierungsrat leitete er von 1932 bis 1940 das kantonale Erziehungs- und Polizeidepartement.

Er wurde am 22. Februar 1940 im 2. Wahlgang in den Bundesrat gewählt. Am 15. Oktober 1950 übergab er sein Amt, nachdem er am 23. Juni den Rücktritt erklärt hatte. Während seiner Amtszeit stand er dem Post- und Eisenbahndepartement vor.

Celio war Bundespräsident in den Jahren 1943 und 1948 sowie Vizepräsident in den Jahren 1942 und 1947.

1950 bis 1955 war er Schweizer Gesandter in Italien.

Wahlergebnisse in der Bundesversammlung

  • 1940: Wahl in den Bundesrat mit 118 Stimmen (absolutes Mehr: 112 Stimmen)
  • 1941: Wahl zum Vizepräsidenten des Bundesrates mit 144 Stimmen (absolutes Mehr: 94 Stimmen)
  • 1942: Wahl zum Bundespräsidenten mit 153 Stimmen (absolutes Mehr: 89 Stimmen)
  • 1943: Wiederwahl als Bundesrat mit 164 Stimmen (absolutes Mehr: 89 Stimmen)
  • 1946: Wahl zum Vizepräsidenten des Bundesrates mit 167 Stimmen (absolutes Mehr: 98 Stimmen)
  • 1947: Wiederwahl als Bundesrat mit 177 Stimmen (absolutes Mehr: 95 Stimmen)
  • 1947: Wahl zum Bundespräsidenten mit 172 Stimmen (absolutes Mehr: 93 Stimmen)

Literatur

Weblinks

VorgängerAmtNachfolger
Giuseppe MottaMitglied im Schweizer Bundesrat
1940–1950
Josef Escher


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Enrico Celio (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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