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Emberg (Berg)


Dieser Artikel beschreibt die Erhebung in der thüringischen Rhön. Zur gleichnamigen Ortschaft in Kärnten siehe Berg im Drautal und Emberger Alm.
Emberg

Blick von Oberalba zum Emberg

Höhe 541,9 m ü. NHN [1]
Lage bei Dermbach, Wartburgkreis, Thüringen, Deutschland
Gebirge Rhön (Kuppenrhön)
 
Besonderheiten Naturschutzgebiet, Landwehr

Der Emberg ist ein 541,9 m ü. NHN [1] hoher, nahe Dermbach gelegener Ausläufer des thüringischen Bergs Baier in der Rhön, einem deutschen Mittelgebirge beim Dreiländereck von Bayern, Hessen und Thüringen.[2]

Geografische Lage

Als Südwestausläufer des Baiers (713,9 m ) – etwa 2 km südwestlich von dessen Vulkangipfel – befindet sich der Emberg im Südteil des Wartburgkreises in der Auersberger Kuppenrhön. Er liegt im Biosphärenreservat Rhön rund 750 m in der Flur von Oberalba, einem nordwestlichen Gemeindeteil von Dermbach.

Geschichte

Ursprünglich stand hier vermutlich eine kleine Kapelle zu Ehren Marias, woher sich auch sein mutmaßlicher früherer Name Maria Ehrenberg ableitete. Im Lauf der Zeit änderte sich dieser wahrscheinlich über Ehrenberg zu Emberg. Über den Kamm des Emberges verläuft eine etwa zwei Kilometer lange Landwehr als frühneuzeitliche Befestigungsanlage, die Gräben sind dicht nördlich der Landesstraße am Parkplatz Emberg noch gut erkennbar.

Der „Dermbacher Meterorit“ wurde 1924 am Emberg bei Straßenbauarbeiten gefunden. Das 1,5 kg schwere Fundstück wurde von den Bauarbeitern zunächst für einen Erzbrocken gehalten, es gelangte später in das Berliner Naturkundemuseum. Ein weiteres, 53 g schwereres Trümmerstück des Meteoriten konnte nach Jahren in der Nähe der Impaktstelle gefunden werden, es befindet sich heute im Dermbacher Heimatmuseum.[3]

Aussichtspunkte

Der Emberg bietet mehrere Aussichtspunkte:

  • Der beliebte Rastplatz bei der Emberghütte liegt unmittelbar an der Landesstraße und bietet mehrere Pavillons und Sitzecken mit freier Sicht nach Osten zum Inselsberg (916,5 m ), Pleß (645,4 m ), Dolmar (739,6 m ) und zum Feldatal um Dermbach.
  • Ein weiterer Aussichtspunkt befindet sich am Radweg 500 m westlich und bietet einen Blick auf das obere Oechsetal in Richtung Westen.
  • Ein dritter Aussichtspunkt befindet sich in Gipfelnähe (Funkmast) und gestattet den Blick in Richtung Südosten.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  2. Amtliche topographische Karten Thüringen 1:10.000. Wartburgkreis, LK Gotha, Kreisfreie Stadt Eisenach. In: Thüringer Landesvermessungsamt (Hrsg.): CD-ROM Reihe Top10. CD 2. Erfurt 1999.
  3. Meteoriten-Kolloquium im Biosphärenreservat Rhön. Landratsamt Wartburgkreis, 20. Oktober 2011, abgerufen am 8. Oktober 2012: „Viele Untersuchungen wurden bisher am Dermbacher Meteoriten vorgenommen, so vom Max-Planck-Institut in Mainz, vom Naturkundemuseum in Berlin, im Laboratorium in Gifhorn, in Freiburg, Los Angeles und Tokio. Die Ergebnisse sind beeindruckend: Der Meteorit stammt aus der Anfangszeit der Bildung unseres Sonnensystems vor ca. 4,6 Mrd. Jahren, war einst – bevor er in die Erdatmosphäre eintauchte – mit einem Radius von bis zu 85 cm ca. 20 Tonnen schwer und nimmt beim Nickelgehalt (bis zu 42 %) weltweit den 2. Platz, gemeinsam mit einem im letzten Jahr in der Sahara entdeckten Meteoriten, ein. Beim Durchfliegen der Erdatmosphäre verlor er einen erheblichen Teil und zerbrach sicherlich in viele Fragmente, so dass aber sicherlich noch um die 2 Tonnen außerirdisches Material die Erdoberfläche im Umkreis von vielleicht 10 bis 20 km um den Baier die Erdoberfläche erreichte. (…) Am späten Nachmittag wurde (…) auf dem Emberg eine Tafel enthüllt, die auf den Fund des wissenschaftlich einzigartigen Dermbacher Meteoriten hinweist und für unsere Bewohner und Gäste ein weiterer Punkt zur Steigerung der Attraktivität unserer Region darstellt.“

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Emberg (Berg) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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