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Elsterheide


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: BautzenVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 128 m ü. NHN
Fläche: 126,81 km²
Einwohner: 3544 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km²
Postleitzahl: 02979
Vorwahlen: 03571, 03564, 035722 (Geierswalde), 035751 (Klein-Partwitz)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: BZ, BIW, HY, KM
Gemeindeschlüssel: 14 6 25 120
Gemeindegliederung: 8 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
OT Bergen, Am Anger 36
02979 Elsterheide
Webpräsenz: www.elsterheide.de
Bürgermeister: Dietmar Koark (CDU)
}

Elsterheide, obersorbisch Halštrowska hola?/i, ist die flächenmäßig zweitgrößte Gemeinde im sächsischen Landkreis Bautzen.

Geographie und Verkehr

Die Gemeinde befindet sich ca. 5 km nordwestlich von Hoyerswerda und grenzt im Norden an das Land Brandenburg. Durch den Ortsteil Nardt führt die B 96 und durch den Ortsteil Bluno die B 156. Das Gemeindegebiet befindet sich im Lausitzer Seenland. So liegen der Neuwieser See, der Blunoer Südsee, der Sabrodter See, der Geierswalder See, der Bergener See, der Partwitzer See, der Lugteich, der Kortitzmühler See und der Spreetaler See im Gemeindegebiet. Insgesamt wurde mehr als die Hälfte des heutigen Gemeindeterritoriums durch den Braunkohletagebau verändert. Durch den Ort fließt die Schwarze Elster. Im Ortsteil Nardt befindet sich ein Flugplatz. Die Bahnstrecke Knappenrode–Sornoer Buden dient ausschließlich dem Güterverkehr.

Geschichte

Die Ortsteile Bluno, Nardt, Sabrodt und Tätzschwitz wurden im Zuge der Germanisierung slawischer Ortsnamen durch die Nationalsozialisten im Jahr 1936 „eingedeutscht“ und hießen so bis 1945 „Blunau“, „Elsterhorst“, „Wolfsfurt“ und „Vogelhain“. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erhielten die Orte ihre ursprünglichen Namen zurück.

Die Gemeinde Elsterheide entstand zum 1. Juli 1995 aus den einst eigenständigen Gemeinden Neuwiese, Sabrodt, Nardt, Klein Partwitz, Seidewinkel, Tätzschwitz, Bluno und Geierswalde.[2]

Bevölkerung und Sprache

Gemäß der Statistik von Arnošt Muka aus den Jahren 1884/85 war die Einwohnerschaft der heutigen Ortsteile von Elsterheide damals noch fast ausschließlich sorbischsprachig. Der sorbische Bevölkerungsanteil lag durchgängig über 98 %.[3] Bis zum Jahr 1956 war er im heutigen Gemeindegebiet auf 68,4 % gesunken, wobei in Klein Partwitz noch 83 % der Einwohner Sorbisch sprachen, während es in Geierswalde nur noch 49 % waren.[4] Der Sprachwechsel zum Deutschen erfolgte überwiegend erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Politik

Gemeinderatswahl 2014[5]
Wahlbeteiligung: 62,9 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
54,5 %
12,7 %
11,6 %
10,2 %
5,6 %
5,4 %
Bluno
Tät
Gei
KP
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Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 16 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • CDU: 10 Sitze
  • Freunde der Antennengemeinschaft Bluno, Freunde der FFw Bluno, Freunde des LSV Bluno (Bluno): 2 Sitze
  • Freunde der Freiwilligen Wählerliste Tätzschwitz (Tät): 2 Sitze
  • Freunde der FFw Geierswalde, der Jagdgenossenschaft Geierswalde, Dorfclub Geierswalde (Gei): 1 Sitz
  • Freunde der FFw Klein Partwitz, des Veteranenclubs, des Jugendclubs Klein Partwitz (KP): 1 Sitz

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Elsterheide zählen die Ortsteile:

Sehenswürdigkeiten

  • Fachwerkkirche in Bluno
  • Ostereiermuseum
  • Wassenburg, eine ehemalige Mühle und beliebtes Ausflugsziel am Altlauf der Schwarzen Elster[7]
  • Schrotholzscheune Bergen
  • Tätzschwitzer Schulstube
  • Sorbische Bauernstube Bergen
  • Sabrodter Heimatstube
  • Lausitzer Seenland

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Ostermarkt
  • Osterfeuer
  • Hexenbrennen
  • Kartoffelball
  • Kirmes
  • Maibaumstellen
  • Maibaumwerfen
  • Vogelhochzeit
  • Fastnacht

Weblinks

 Commons: Elsterheide  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1995
  3. Ernst Tschernik: Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung. Akademie-Verlag, Berlin 1954.
  4. Ludwig Elle: Sprachenpolitik in der Lausitz. Domowina-Verlag, Bautzen 1995, S. 249.
  5. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014
  6. Angabe der Gemeindeverwaltung; Stand: 31. Dezember 2010
  7. Blick in die Historie der Wassenburg Lausitzer Rundschau vom 15. November 2007


Kategorien: Elsterheide | Gemeinde in Sachsen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Elsterheide (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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