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Elleben


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Ilm-KreisVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Riechheimer Berg
Höhe: 320 m ü. NHN
Fläche: 17,01 km²
Einwohner: 857 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99334
Vorwahl: 036200
Kfz-Kennzeichen: IK, ARN, IL
Gemeindeschlüssel: 16 0 70 012
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: VG Riechheimer Berg
Mönchsgasse 81
99334 Kirchheim
Webpräsenz: www.vg-riechheimer-berg.de
Bürgermeister: Rudolf Neubig (FWG)
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Die Gemeinde Elleben befindet sich im Ilm-Kreis, etwa 15 km südlich von Erfurt und 10 km östlich von Arnstadt. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Riechheim und Gügleben. Im Gebiet des Ortsteils Riechheim liegt der Riechheimer Berg (513 m ü. NN), der Namensgeber der Verwaltungsgemeinschaft Riechheimer Berg ist. Elleben gehört dieser Verwaltungsgemeinschaft mit Sitz in Kirchheim an.

Geografie

Die Gemeinde Elleben liegt im südlichen Teil des Thüringer Beckens am Westhang des Riechheimer Berges, der den Übergang zum Landschaftsschutzgebiet Mittleres Ilmtal. Das Gebiet ist landwirtschaftlich geprägt.

Nachbargemeinden

Im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: Kirchheim, Klettbach, Hohenfelden, Osthausen-Wülfershausen, Alkersleben, Elxleben

Ortsteile

Geschichte

Elleben wurde am 24. Oktober 1259 erstmals urkundlich genannt.[2] Bis 1918 gehörte der Ort zur Oberherrschaft des Fürstentums Schwarzburg-Sondershausen.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (jeweils am 31. Dezember des angegebenen Jahres):

  • 1910 - 575
  • 1994 - 508
  • 1995 - 596
  • 1996 - 715
  • 1997 - 791
  • 1998 - 827
  • 1999 - 876
  • 2000 - 892
  • 2001 - 917
  • 2002 - 937
  • 2003 - 943
  • 2004 - 972
  • 2005 - 967
  • 2006 - 958
  • 2007 - 958
  • 2008 - 937
  • 2009 - 920
  • 2010 - 906
  • 2011 - 898
  • 2012 - 885
  • 2013 - 881
  • 2014 - 865

Mit einem Bevölkerungszuwachs von fast 100 % in den letzten 10 Jahren ist Elleben die schnellstwachsende Gemeinde des Ilm-Kreises. Der Anstieg der Einwohnerzahl schlägt sich ausschließlich im Ortsteil Riechheim nieder. Dort wurde ein neues Wohngebiet erschlossen, welches viele Menschen aus der etwa 15 km entfernten Stadt Erfurt anzog. In Riechheim stieg die Einwohnerzahl von etwa 150 auf etwa 600, sodass der Ort nun sowohl größter Ortsteil der Gemeinde als auch nach Kirchheim zweitgrößter Ort der Verwaltungsgemeinschaft Riechheimer Berg ist.

Politik

Gemeinderat

Der Rat der Gemeinde Elleben besteht aus 6 Ratsfrauen und Ratsherren.

(Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004)

Bürgermeister

Der ehrenamtliche Bürgermeister Rudolf Neubig wurde am 27. Juni 2004 gewählt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In Elleben ist besonders die barocke Dorfkirche aus dem Jahr 1729 sehenswert. Ein Flügelaltar von Valentin Lendenstreich von 1498 und zwölf Apostelfiguren schmücken dieses Gotteshaus. Die erste Innensanierung ist aus dem Jahre 1884 überliefert. Das Mondglasfenster aus dem Jahre 1436, ein kreisförmig verziertes Kirchenfenster, ist heute noch die Attraktion.

Der noch bestehende Männerchor wurde 1746 gegründet und ging aus der Initiative der evangelischen Kantorei hervor.[3]

Die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde gehört zum Kirchspiel Elxleben.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Elleben hat keinen Bahnanschluss und auf dem Gebiet der Gemeinde gibt es auch keine Bundesstraße. Die nächstgelegenen Autobahnanschlussstellen sind Erfurt West und Erfurt Ost der Autobahn A4 bzw. Arnstadt Süd der A71. Die nächstgelegen Bahnhöfe befinden sich in Erfurt, Arnstadt und Kranichfeld.

Persönlichkeiten

Weblinks

 Commons: Elleben  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik  (Hilfe dazu).
  2. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 68
  3. Evangelischer Kirchenkreis Arnstadt - Ilmenau-Elleben - Abgerufen im Internet im Oktober 2013
  4. Wilhelm von Gümbel: Emmerling, Ludwig August. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 6, Duncker & Humblot, Leipzig 1877, S. 87 f.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Elleben (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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