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Ekkart Sauser


Ekkart Sauser (* 14. April 1933 in Innsbruck) ist ein katholischer Priester und Kirchenhistoriker.

Leben

Ekkart Sauser ist der Sohn des Innsbrucker Anatomie-Professors Gustav Sauser (1899–1969). Mit den Arbeiten Der Hallstätter Marienaltar von Meister Astl (1956) und Die Zillertaler Inklinanten und ihre Ausweisung im Jahre 1837 (1958/59) erwarb er sowohl den theologischen als auch den philosophischen Doktorgrad der Universität Innsbruck. Er war von 1967 bis zu seiner Emeritierung 2001 Professor für Kirchengeschichte des Altertums, Patrologie und Christliche Archäologie an der Theologischen Fakultät Trier. Er wirkte außerdem als Dozent in Innsbruck.

Als Fachmann und Sammler befasst er sich besonders mit Ikonen. Teile seiner Sammlung wurden verschiedentlich ausgestellt.[1]

Er ist seit 1952 Mitglied der AV Austria Innsbruck im ÖCV und der KDStV Churtrier Trier im CV.

Ehrungen

Sauser wurde mit dem Ehrentitel Päpstlicher Ehrenkaplan (Monsignore) geehrt.[2] Im Jahr 2013 erhielt er das Verdienstkreuz des Landes Tirol.[1]

Sausers Artikel im BBKL

Sauser verfasste zahlreiche Artikel im Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon (BBKL), die allerdings verschiedentlich kritisiert wurden.[3]

Schriften

  • Der Hallstätter Marienalter. 1956
  • Die Zillertaler Inklinanten und ihre Ausweisung im Jahre 1837. 1959
  • zusammen mit J. A. Jungmann: Symbolik der katholischen Kirche. 1960
  • Bekenner seiner Herrlichkeit - d. Zeugnis frühchristl. Märtyrer. 1964
  • Symbolik der katholischen Kirche. 1966
  • Frühchristliche Kunst - Sinnbild und Glaubensaussage. 1966
  • Revolution des Kreuzes - das Frühchristentum. 1966
  • Maria im Advent. 1969
  • Das Bildnis Mariens in den Kirchen von Innsbruck. 1970
  • Das Christusbild in Innsbruck. 1971
  • Kreuze in Nordtirol. 1972
  • Woher kommt Kirche? - Ortskirchen der Frühzeit und Kirchenbewußtsein heute. 1978
  • Heilige und Engel im Kirchenjahr. 1979
  • So nahe steht uns die Ostkirche. 1980
  • Herrenfeste im Kirchenjahr. 1981
  • Heilige und Seelige im Bistum Trier. 1987
  • Seelsorge und Seelsorger. 1990
  • zusammen mit B. Kettern: Der Schönfelderhof. Ort der christlichen Caritas in Geschichte und Gegenwart. 1989

Literatur

  • R. Pranzl: Anmerkungen zu einem Lexikonartikel von Prof. Sauser (Trier) über Abt Alois Wiesinger OCist (1885-1955). In: CistC 106 (1999), S. 363 - 369.
  • Bernd Kettern: Bibliographie des Schrifttums von Herrn Prof. DDr. Ekkart Sauser für die Jahre 1980 - 1983. Trier 1984.

Weblinks

Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 Ikonenpapst und Seelsorger feiert Wiegenfest. In: Onlineausgabe. Trierer Volksfreund, 12. April 2013, abgerufen am 4. Dezember 2015.
  2. Sauser. Theologische Fakultät Trier, abgerufen am 4. Dezember 2015.
  3. Das Münsteraner Forum für Theologie und Kirche kritisierte in seinen Anmerkungen zu Sauser etwa den Artikel über den Arbeitersekretär Gottfried Könzgen: Artikel wie der über das KZ-Opfer G. Könzgen sind eine Beleidigung der vorgestellten Toten. Das BBKL korrigierte die Fehler in seiner Onlineausgabe am 9. September 2003. Siehe: Ekkart Sauser: Könzgen, Gottfried. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 16, Bautz, Herzberg 1999, ISBN 3-88309-079-4, Sp. 862–863. (Onlineversion mit Korrekturen)


Kategorien: Patristiker | Hochschullehrer (Theologische Fakultät Trier) | Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert) | Geboren 1933 | Deutscher | Mann | Korporierter im CV

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Ekkart Sauser (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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