Eishockey-Weltmeisterschaft der Herren 2000 - LinkFang.de





Eishockey-Weltmeisterschaft der Herren 2000


Eishockey-Weltmeisterschaft
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Sieger: Tschechien Tschechien

Die 64. Eishockey-Weltmeisterschaften im Jahre 2000 fanden an folgenden Orten und zu folgenden Terminen statt:

A-Weltmeisterschaft: 29. April bis 14. Mai in Sankt Petersburg (Russland)
B-Weltmeisterschaft: 12. April bis 21. April in Katowice (Polen)
C-Weltmeisterschaft: 20. März bis 26. März in Peking (China)
D-Weltmeisterschaft: 10. April bis 16. April in Reykjavík (Island)

Es nahmen 42 Mannschaften an diesen Weltmeisterschaften teil. Damit wurde ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. Die Mannschaft Tschechiens verteidigte erfolgreich ihren Titel und gewann damit ihre neunte Weltmeisterschaft. Überraschender Finalgegner war die Mannschaft der Slowakei. Ein wahres Desaster erlebte das Gastgeber-Team aus Russland, das mit seinem elften Platz die schlechteste Platzierung aller Zeiten erzielte.[1][2]

Modus

Im Vergleich zum Vorjahr gab es erneut Veränderungen. Der Direktaufstieg zwischen A- und B-Gruppe wurde wieder eingeführt. In diesem Jahr stieg somit der Sieger der B-Gruppe direkt in die A-Gruppe auf, während der Sechzehnte der A-Gruppe direkt in die B-Gruppe abstieg. Sollte es sich bei dem Sechzehnten um den Fernostvertreter handeln, so musste der Fünfzehnte in die B-Gruppe absteigen. Damit fand ab dem kommenden Jahr eine Qualifikation im Vorfeld der WM nur noch zur Ermittlung des Fernostvertreters statt. Die neue Auf- und Abstiegsregelung hatte Konsequenzen für den Austragungsmodus der A-WM. Nach Abschluss der Vorrunde, die nach wie vor in vier Gruppen gespielt wurde, erreichten nicht die ersten Beiden sondern die ersten Drei jeder Gruppe die Zwischenrunde. Die Zwischenrunde selbst wurde nun in zwei Sechsergruppen ausgetragen, wobei die ersten Vier jeder Gruppe das Viertelfinale erreichten. Für die Fünft- und Sechstplatzierten war das Turnier beendet. Viertel-, Halbfinale und Finale wurden in einem einzigen Duell ausgetragen, der in den beiden Vorjahren gültige Modus „Best of Two“ entfiel. Für die Viertplatzierten der vier Vorrundengruppen war das Turnier nicht nach Abschluss der Vorrunde beendet wie die Jahre zuvor, sondern sie spielten eine Abstiegsrunde aus, wobei der Letztplatzierte in die B-Gruppe absteigen musste, sofern es sich nicht, wie bereits erwähnt, um den Fernostvertreter handelte.

Für das kommende Jahr wurde eine umfassende Reform der WM im Unterbau der A-WM geplant. B- und C-Gruppe sollte auf jeweils zwölf Teams aufgestockt werden. Dies hatte natürlich Auswirkungen auf den Auf- und Abstieg.

Die C-Gruppe spielte dieses Jahr wieder mit neun Mannschaften. Der Boykott gegen Jugoslawien war mittlerweile aufgehoben worden und die Mannschaft durfte daher ihren angestammten Platz in der C-Gruppe wieder einnehmen. Auch die D-Gruppe spielte wieder mit neun Teams.

Qualifikation zur A-Weltmeisterschaft

Qualifikation Fernost

Die Qualifikation Fernost wurde in Aomori, Japan, ausgetragen.

Spiele

3. September 1999 China Volksrepublik China
4:2
(0:2, 2:0, 2:0)
Korea Sud Südkorea
Aomori
4. September 1999 Japan Japan
9:0
(3:0, 2:0, 4:0)
Korea Sud Südkorea
Aomori
5. September 1999 Japan Japan
5:0
(2:0, 2:0, 1:0)
China Volksrepublik China
Aomori
Pl. Sp S U N Tore Punkte
1. Japan Japan 2 2 0 0 14:00 4:0
2. China Volksrepublik China 2 1 0 1 4:07 2:2
3. Korea Sud Südkorea 2 0 0 2 02:13 0:4

Qualifikation zur A-Weltmeisterschaft

Gruppe A (in Sheffield, Großbritannien)

11. November 1999 Lettland Lettland
6:3
(2:0, 2:2, 2:1)
Kasachstan Kasachstan
Sheffield
11. November 1999 Vereinigtes Konigreich Großbritannien
2:2
(0:1, 1:0, 1:1)
Ukraine Ukraine
Sheffield
13. November 1999 Ukraine Ukraine
3:2
(0:1, 2:1, 1:0)
Kasachstan Kasachstan
Sheffield
13. November 1999 Vereinigtes Konigreich Großbritannien
0:0
(0:0, 0:0, 0:0)
Lettland Lettland
Sheffield
14. November 1999 Vereinigtes Konigreich Großbritannien
1:1
(1:0, 0:0, 0:1)
Kasachstan Kasachstan
Sheffield
14. November 1999 Lettland Lettland
0:0
(0:0, 0:0, 0:0)
Ukraine Ukraine
Sheffield
Pl. Sp S U N Tore Punkte
1. Lettland Lettland 3 1 2 0 6: 3 4:2
2 Ukraine Ukraine 3 1 2 0 5: 4 4:2
3 Vereinigtes Konigreich Großbritannien 3 0 3 0 3: 3 3:3
4 Kasachstan Kasachstan 3 0 1 2 6:10 1:5

Gruppe B (in Amiens, Frankreich)

11. November 1999 Italien Italien
3:5
(1:1, 2:2, 0:2)
Danemark Dänemark
Amiens
11. November 1999 Frankreich Frankreich
3:3
(0:0, 2:3, 1:0)
Norwegen Norwegen
Amiens
13. November 1999 Italien Italien
4:1
(0:0, 0:1, 4:0)
Norwegen Norwegen
Amiens
13. November 1999 Frankreich Frankreich
6:3
(2:1, 4:0, 0:2)
Danemark Dänemark
Amiens
14. November 1999 Norwegen Norwegen
3:1
(0:1, 0:0, 3:0)
Danemark Dänemark
Amiens
14. November 1999 Frankreich Frankreich
1:4
(1:2, 0:2, 0:0)
Italien Italien
Amiens
Pl. Sp S U N Tore Punkte
1. Italien Italien 3 2 0 1 11: 7 4:2
2 Frankreich Frankreich 3 1 1 1 10:10 3:3
3 Norwegen Norwegen 3 1 1 1 7: 8 3:3
4 Danemark Dänemark 3 1 0 2 9:12 2:4

Spiel um den fünften A-Gruppenplatz

in Eindhoven, Niederlande
14. Dezember 1999 Norwegen Norwegen
2:1
(1:0, 1:1, 0:0)
Vereinigtes Konigreich Großbritannien
Eindhoven

Auf- und Absteiger

Verbleib in der A-Gruppe: Lettland Lettland,
Italien Italien,
Frankreich Frankreich,
Ukraine Ukraine,
Norwegen Norwegen,
Japan Japan
Absteiger aus der A-Gruppe: kein Absteiger
Aufsteiger in die A-Gruppe: kein Aufsteiger
Verbleib in der B-Gruppe: Danemark Dänemark,
Kasachstan Kasachstan,
Vereinigtes Konigreich Großbritannien

A-Weltmeisterschaft

WM 2000
Anzahl Nationen 16
Weltmeister Tschechien Tschechien
Silber Slowakei Slowakei
Bronze Finnland Finnland
Absteiger Frankreich Frankreich
 
Austragungsort Sankt Petersburg, Russland
Eröffnung 29. April 2000
Endspiel 14. Mai 2000
Zuschauer 318.449 (5.686 pro Spiel)
Tore 361 (6,45 pro Spiel)
 
Bester Torhüter Tschechien Roman Čechmánek
Bester Verteidiger FinnlandPetteri Nummelin
Bester Stürmer Slowakei Miroslav Šatan
MVP Tschechien Martin Procházka

Die 64. A-Weltmeisterschaft wurde vom 29. April bis 14. Mai 2000 in Sankt Petersburg ausgetragen. Für das Turnier qualifizierten sich insgesamt 16 Mannschaften, darunter Titelverteidiger Tschechien und Vizeweltmeister Finnland.

Das Eröffnungsspiel nach der offiziellen Eröffnung der Welttitelkämpfe durch Wladimir Putin zwischen den USA und der Schweiz sahen 5.730 Zuschauer. Im Finale trafen die Tschechen auf den ehemaligen Bruderstaat Slowakei und besiegten diesen mit 5:3. Damit verteidigten sie erfolgreich ihren Titel und gewannen ihre neunte Weltmeisterschaft. Aufgrund der gezeigten Leistungen wurden mehrheitlich Teilnehmer des Finalspiels mit Spieler-Trophäen oder einer Wahl in das All-Star-Team geehrt. Als Wertvollster Spieler des Turniers wurde Martin Procházka ausgezeichnet.

Das Gastgeber-Team Russland trat mit insgesamt elf NHL-Spielern an, wirkte jedoch lustlos, spielte nie als Mannschaft[2] und belegte mit seinem elften Platz die schlechteste Platzierung aller Zeiten.[1]

Insgesamt besuchten 318.449 Zuschauer die 56 Partien des Turniers, wobei nur wenige Spiele ausverkauft waren. Zu diesen gehörten das Finalspiel, die Vorrundenpartie zwischen Russland und den USA sowie die Zwischenrundenpartie zwischen Finnland und Tschechien.

Austragungsorte

Die A-Weltmeisterschaft wurde in Sankt Petersburg in zwei Spielstätten ausgetragen.

Die Eissportarena Sankt Petersburg bietet 12.300 Plätze und ist normalerweise der Spielort des SKA Sankt Petersburg. Der Jubileiny-Sportkomplex, sonst Spielort der Basketballmannschaft BK Spartak Sankt Petersburg, bietet 7.012 Plätze.

Eissportarena Sankt Petersburg
Kapazität: 12.350
Jubileiny-Sportkomplex
Kapazität: 7.012

Teilnehmer

Am Turnier nahmen die folgenden 16 Mannschaften teil:

13 aus Europa Finnland
Finnland
Frankreich
Frankreich
Italien
Italien
Lettland
Lettland
Norwegen
Norwegen
Osterreich
Österreich
Russland
Russland
Schweden
Schweden
Schweiz
Schweiz
Slowakei
Slowakei
Tschechien
Tschechien
Ukraine
Ukraine
Weissrussland
Weißrussland
2 aus Nordamerika Kanada
Kanada
Vereinigte Staaten
USA
1 aus Asien Japan
Japan

Vorrunde

Gruppe A

30. April 2000 Weißrussland Weissrussland
7:3
(3:1, 3:1, 1:1)
Ukraine Ukraine
St.Petersburg
30. April 2000 Schweden Schweden
3:1
(2:0, 1:1, 0:0)
Lettland Lettland
St.Petersburg
2. Mai 2000 Weißrussland Weissrussland
3:6
(0:2, 3:3, 0:1)
Lettland Lettland
St.Petersburg
2. Mai 2000 Schweden Schweden
7:2
(2:1, 3:1, 2:0)
Ukraine Ukraine
St.Petersburg
4. Mai 2000 Lettland Lettland
2:1
(0:1, 1:0, 1:0)
Ukraine Ukraine
St.Petersburg
4. Mai 2000 Schweden Schweden
7:0
(4:0, 0:0, 3:0)
Weissrussland Weißrussland
St.Petersburg

Abschlusstabelle

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Schweden Schweden 3 3 0 0 17: 3 +14 6:0
2 Lettland Lettland 3 2 0 1 9: 7 + 2 4:2
3 Weissrussland Weißrussland 3 1 0 2 10:16 - 6 2:4
4 Ukraine Ukraine 3 0 0 3 6:16 -10 0:6

Gruppe B

30. April 2000 Slowakei Slowakei
2:0
(0:0, 0:0, 2:0)
Osterreich Österreich
St.Petersburg
30. April 2000 Finnland Finnland
6:0
(2:0, 4:0, 0:0)
Italien Italien
St.Petersburg
2. Mai 2000 Slowakei Slowakei
6:2
(2:1, 0:0, 4:1)
Italien Italien
St.Petersburg
2. Mai 2000 Finnland Finnland
3:3
(0:0, 1:2, 2:1)
Osterreich Österreich
St.Petersburg
4. Mai 2000 Österreich Osterreich
0:3
(0:1, 0:1, 0:1)
Italien Italien
St.Petersburg
4. Mai 2000 Finnland Finnland
2:2
(1:1, 1:0, 0:1)
Slowakei Slowakei
St.Petersburg

Abschlusstabelle

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Slowakei Slowakei 3 2 1 0 10: 4 +6 5:1
2 Finnland Finnland 3 1 2 0 11: 5 +6 4:2
3 Italien Italien 3 1 0 2 5:12 -7 2:4
4 Osterreich Österreich 3 0 1 2 3: 8 -5 1:5

Gruppe C

29. April 2000 Tschechien Tschechien
4:0
(1:0, 0:0, 3:0)
Norwegen Norwegen
St.Petersburg
29. April 2000 Kanada Kanada
6:0
(1:0, 2:0, 3:0)
Japan Japan
St.Petersburg
1. Mai 2000 Tschechien Tschechien
6:3
(2:1, 2:1, 2:1)
Japan Japan
St.Petersburg
1. Mai 2000 Kanada Kanada
3:4
(0:0, 3:3, 0:1)
Norwegen Norwegen
St.Petersburg
3. Mai 2000 Norwegen Norwegen
9:0
(4:0, 3:0, 2:0)
Japan Japan
St.Petersburg
3. Mai 2000 Tschechien Tschechien
2:1
(1:1, 1:0, 0:0)
Kanada Kanada
St.Petersburg

Abschlusstabelle

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Tschechien Tschechien 3 3 0 0 12: 4 + 8 6:0
2 Norwegen Norwegen 3 2 0 1 13: 7 + 6 4:2
3 Kanada Kanada 3 1 0 2 10: 6 + 4 2:4
4 Japan Japan 3 0 0 3 3:21 -18 0:6

Gruppe D

29. April 2000 USA Vereinigte Staaten
3:3
(1:1, 1:1, 1:1)
Schweiz Schweiz
St.Petersburg
29. April 2000 Russland Russland
8:1
(3:1, 4:0, 1:0)
Frankreich Frankreich
St.Petersburg
1. Mai 2000 Schweiz Schweiz
2:4
(0:0, 2:2, 0:2)
Frankreich Frankreich
St.Petersburg
1. Mai 2000 Russland Russland
0:3
(0:0, 0:2, 0:1)
Vereinigte Staaten USA
St.Petersburg
3. Mai 2000 USA Vereinigte Staaten
3:2
(2:0, 0:1, 1:1)
Frankreich Frankreich
St.Petersburg
3. Mai 2000 Russland Russland
2:3
(1:1, 1:2, 0:0)
Schweiz Schweiz
St.Petersburg

Abschlusstabelle

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Vereinigte Staaten USA 3 2 1 0 9: 5 +4 5:1
2 Schweiz Schweiz 3 1 1 1 8: 9 -1 3:3
3 Russland Russland 3 1 0 2 10: 7 +3 2:4
4 Frankreich Frankreich 3 1 0 2 7:13 -6 2:4

Abstiegsrunde

um die Plätze 13-16, Gruppe G
6. Mai 2000 Ukraine Ukraine
4:0
(3:0, 0:0, 1:0)
Japan Japan
St.Petersburg
6. Mai 2000 Frankreich Frankreich
3:3
(0:2, 2:1, 1:0)
Osterreich Österreich
St.Petersburg
7. Mai 2000 Ukraine Ukraine
3:2
(1:0, 1:0, 1:2)
Frankreich Frankreich
St.Petersburg
7. Mai 2000 Österreich Osterreich
5:3
(2:1, 1:1, 2:1)
Japan Japan
St.Petersburg
9. Mai 2000 Frankreich Frankreich
7:2
(3:0, 1:1, 3:1)
Japan Japan
St.Petersburg
9. Mai 2000 Österreich Osterreich
3:2
(0:0, 0:2, 3:0)
Ukraine Ukraine
St.Petersburg

Abschlusstabelle

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Osterreich Österreich 3 2 1 0 11: 8 + 3 5:1
2 Ukraine Ukraine 3 2 0 1 9: 5 + 4 4:2
3 Frankreich Frankreich 3 1 1 1 12: 8 + 4 3:3
4 Japan Japan 3 0 0 3 5:16 -11 0:6

Zwischenrunde

Gruppe E

direkte Vergleiche der Vorrunde werden übernommen

5. Mai 2000 Russland Russland
2:3
(0:0, 2:3, 0:0)
Lettland Lettland
St.Petersburg
5. Mai 2000 USA Vereinigte Staaten
1:0
(0:0, 1:0, 0:0)
Weissrussland Weißrussland
St.Petersburg
6. Mai 2000 Schweden Schweden
1:1
(0:0, 0:0, 1:1)
Schweiz Schweiz
St.Petersburg
7. Mai 2000 Russland Russland
0:1
(0:1, 0:0, 0:0)
Weissrussland Weißrussland
St.Petersburg
7. Mai 2000 USA Vereinigte Staaten
1:1
(0:1, 0:0, 1:0)
Lettland Lettland
St.Petersburg
8. Mai 2000 Schweiz Schweiz
4:1
(0:0, 3:0, 1:1)
Lettland Lettland
St.Petersburg
8. Mai 2000 Schweden Schweden
3:5
(1:2, 2:2, 0:1)
Vereinigte Staaten USA
St.Petersburg
9. Mai 2000 Schweiz Schweiz
3:5
(3:1, 0:3, 0:1)
Weissrussland Weißrussland
St.Petersburg
9. Mai 2000 Russland Russland
4:2
(1:1, 1:0, 2:1)
Schweden Schweden
St.Petersburg

Abschlusstabelle

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Vereinigte Staaten USA 5 3 2 0 13: 7 +6 8:2
2 Schweiz Schweiz 5 2 2 1 14:12 +2 6:4
3 Schweden Schweden 5 2 1 2 16:11 +5 5:5
4 Lettland Lettland 5 1 2 2 12:13 -1 5:5
5 Weissrussland Weißrussland 5 2 0 3 9:17 -8 4:6
6 Russland Russland 5 1 0 4 8:12 -4 2:8

Gruppe F

5. Mai 2000 Finnland Finnland
1:5
(1:0, 0:1, 0:4)
Kanada Kanada
St.Petersburg
5. Mai 2000 Tschechien Tschechien
9:2
(2:0, 5:0, 2:2)
Italien Italien
St.Petersburg
6. Mai 2000 Slowakei Slowakei
9:1
(3:0, 1:1, 5:0)
Norwegen Norwegen
St.Petersburg
7. Mai 2000 Kanada Kanada
6:0
(2:0, 3:0, 1:0)
Italien Italien
St.Petersburg
7. Mai 2000 Tschechien Tschechien
4:6
(2:1, 1:2, 1:3)
Finnland Finnland
St.Petersburg
8. Mai 2000 Finnland Finnland
7:4
(2:0, 4:3, 1:1)
Norwegen Norwegen
St.Petersburg
8. Mai 2000 Tschechien Tschechien
6:2
(1:0, 3:2, 2:0)
Slowakei Slowakei
St.Petersburg
9. Mai 2000 Norwegen Norwegen
1:1
(0:0, 1:0, 0:1)
Italien Italien
St.Petersburg
9. Mai 2000 Kanada Kanada
4:3
(0:1, 2:1, 2:1)
Slowakei Slowakei
St.Petersburg

Am letzten Spieltag der Zwischenrunde besiegten die Kanadier das slowakische Nationalteam mit 4:3 und erreichte damit den dritten Erfolg in Serie.[3] Abschlusstabelle

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Tschechien Tschechien 5 4 0 1 25:11 +14 8:2
2 Finnland Finnland 5 3 1 1 22:15 + 7 7:3
3 Kanada Kanada 5 3 0 2 19:10 + 9 6:4
4 Slowakei Slowakei 5 2 1 2 22:15 + 7 5:5
5 Norwegen Norwegen 5 1 1 3 10:24 -14 3:7
6 Italien Italien 5 0 1 4 5:28 -23 1:9

Play-offs

Turnierbaum

  Viertelfinale Halbfinale Finale
                           
  E1  Vereinigte Staaten USA 1  
F4  Slowakei Slowakei 4  
  VF1  Slowakei Slowakei 3  
  VF4  Finnland Finnland 1  
F2  Finnland Finnland 2
E3  Schweden Schweden 1  
  HF1  Slowakei Slowakei 3
  HF2  Tschechien Tschechien 5
E2  Schweiz Schweiz 3  
F3  Kanada Kanada 5  
VF3  Kanada Kanada 1
Spiel um Platz 3
  VF2  Tschechien Tschechien 2  
F1  Tschechien Tschechien 3 HF3  Finnland Finnland 2
  E4  Lettland Lettland 1   HF4  Kanada Kanada 1

Viertelfinale

Viertelfinale
11. Mai 2000 USA Vereinigte Staaten
1:4
(1:0, 0:3, 0:1)
Slowakei Slowakei
St.Petersburg
11. Mai 2000 Finnland Finnland
2:1
(0:1, 0:0, 2:0)
Schweden Schweden
St.Petersburg
11. Mai 2000 Schweiz Schweiz
3:5
(0:1, 2:1, 1:3)
Kanada Kanada
St.Petersburg
11. Mai 2000 Tschechien Tschechien
3:1
(0:0, 3:1, 0:0)
Lettland Lettland
St.Petersburg

Halbfinale

Der Außenseiter Slowakei und Titelverteidiger Tschechien qualifizierten sich für das Endspiel um die Goldmedaille. Die 1994 noch drittklassigen Slowaken machten mit dem überraschenden 3:1-Erfolg gegen Vize-Weltmeister Finnland den Traum des „Suomi“-Teams vom zweiten Titel nach 1995 zunichte.[4]

12. Mai 2000
16:30 Uhr
Finnland Finnland
T. Lydman (24:22)
1:3
(0:2, 1:1, 0:0)
Slowakei Slowakei
J. Pardavý (6:38)
M. Šatan (11:46)
R. Kapuš (24:55)
Eissportarena, Sankt Petersburg
Zuschauer: 10.800
12. Mai 2000
20:30 Uhr
Tschechien Tschechien
D. Výborný (17:03)
R. Reichel (51:07)
2:1
(1:1, 0:0, 1:0)
Kanada Kanada
B. Isbister (17:36)
Eissportarena, Sankt Petersburg
Zuschauer: 11.700

Spiel um Platz 3

14. Mai 2000
14:30 Uhr
Finnland Finnland
J. Hentunen (35:29)
M. Tuomainen (49:02)
2:1
(1:0, 0:1, 1:0)
Kanada Kanada
A. Aucoin (7:37)
Eissportarena, Sankt Petersburg
Zuschauer: 10.700

Finale

14. Mai 2000
18:30 Uhr
Tschechien Tschechien
M. Sýkora (6:04)
T. Vlasák (9:34)
M. Procházka (12:25)
J. Tomajko (43:35)
R. Reichel (58:58)
5:3
(3:0, 0:1, 2:2)
Slowakei Slowakei
M. Štrbák (27:43)
M. Hlinka (55:22)
M. Šatan (57:38)
Eissportarena, Sankt Petersburg
Zuschauer: 12.350 (ausverkauft)

Im Endspiel der 64. Weltmeisterschaft feierte der Olympiasieger von 1998, Tschechien, einen 5:3-Sieg und beendete damit den sensationellen Höhenflug des Außenseiters Slowakei. Michal Sýkora (7. Spielminute), Tomáš Vlasák (10.), Martin Procházka (13.), Jan Tomajko (44.) und Robert Reichel kurz vor Spielende sicherten vor 12.350 Zuschauern in der Eissportarena den 17. Erfolg der Tschechen im 19. Duell seit der Auflösung der Tschechoslowakei Ende 1992. Für die Slowaken, die vor fünf Jahren noch zweitklassig waren, platzte nicht nur der Traum vom WM-Triumph, sondern auch vom ersten Sieg über das tschechische Nationalteam. Martin Štrbák (28.), Miroslav Hlinka (56.) und NHL-Star Miroslav Šatan (58.) trafen für die Slowakei.[5]

Abschlussplatzierung der A-WM

RF Team
1 Tschechien Tschechien
2 Slowakei Slowakei
3 Finnland Finnland
4 Kanada Kanada
5 Vereinigte Staaten USA
6 Schweiz Schweiz
7 Schweden Schweden
8 Lettland Lettland
9 Weissrussland Weißrussland
10 Norwegen Norwegen
11 Russland Russland
12 Italien Italien
13 Osterreich Österreich
14 Ukraine Ukraine
15 Frankreich Frankreich
16 Japan Japan
in die A-WM-Qualifikation: Japan Japan
Absteiger: Frankreich Frankreich
Aufsteiger Deutschland Deutschland

Meistermannschaften

Weltmeister
Tschechien
Tschechien
Roman Čechmánek, Vladimír Hudáček, Dušan SalfickýPetr Buzek, František Kučera, Michal Sýkora, Martin Štěpánek, Ladislav Benýšek, František Kaberle, Radek MartínekJiří Dopita, Robert Reichel, Jan Tomajko, David Výborný, Tomáš Vlasák, Václav Prospal, Pavel Patera, Martin Procházka, Martin Havlát, Václav Varaďa, Michal Broš, Petr Čajánek, Martin Špaňhel
Trainerstab: Josef Augusta, Vladimír Martinec
Silber
Slowakei
Slowakei
Pavol Rybár, Ján Lašák, Miroslav LipovskýĽubomír Sekeráš, Ivan Droppa, Stanislav Jasečko, Zdeno Chára, Peter Podhradský, Ľubomír Višňovský, Martin Štrbák, Radoslav SuchýMiroslav Šatan, Ľubomír Hurtaj, Richard Kapuš, Peter Bartoš, Vlastimil Plavucha, Miroslav Hlinka, Ján Pardavý, Peter Pucher, Michal Hreus, Ľubomír Vaic, Ronald Petrovický, Ľuboš Bartečko, Michal Handzuš
Trainerstab: Ján Filc, Ernest Bokroš, Vladimír Šťastný
Bronze
Finnland
Finnland
Pasi Nurminen, Ari Sulander, Vesa ToskalaAki-Petteri Berg, Jere Karalahti, Jyrki Lumme, Toni Lydman, Antti-Jussi Niemi, Janne Niinimaa, Petteri NummelinAntti Aalto, Raimo Helminen, Jukka Hentunen, Olli Jokinen, Tomi Kallio, Niko Kapanen, Juha Lind, Ville Peltonen, Kimmo Rintanen, Toni Sihvonen, Esa Tikkanen, Marko Tuomainen, Tony Virta
Trainerstab: Hannu Aravirta, Jari Kaarela, Esko Nokelainen

Auszeichnungen

Spielertrophäen[6]

Auszeichnung Spieler Team
Wertvollster Spieler Martin Procházka Tschechien Tschechien
Bester Torhüter Roman Čechmánek Tschechien Tschechien
Bester Verteidiger Petteri Nummelin Finnland Finnland
Bester Stürmer Miroslav Šatan Slowakei Slowakei

All-Star-Team A[6]

Angriff: Slowakei Miroslav ŠatanTschechien Jiří DopitaTschechien Tomáš Vlasák
Verteidigung: Finnland Petteri NummelinTschechien Michal Sýkora
Tor: Tschechien Roman Čechmánek

All-Star-Team B[6]

Angriff: Slowakei Michal HandzušTschechien David VýbornýSlowakei Ľuboš Bartečko
Verteidigung: Vereinigte Staaten Phil HousleySlowakei Zdeno Chára
Tor: Kanada José Théodore

Beste Scorer

Quelle: iihf.com[7]
Abkürzungen: Sp = Spiele, T = Tore, V = Vorlagen, Pkt = Punkte, +/- = Plus/Minus, SM = Strafminuten; Fett: Turnierbestwert

Team Spieler Sp T V Pkt +/− SM
Slowakei Miroslav Šatan 9 10 2 12 +3 14
Tschechien Jiří Dopita 9 4 7 11 +8 16
Tschechien David Výborný 9 4 6 10 +6 6
Kanada Todd Bertuzzi 9 5 4 9 +5 47
Tschechien Tomáš Vlasák 9 4 5 9 +5 0
Norwegen Trond Magnussen 6 3 6 9 +4 10
Kanada Ryan Smyth 9 3 6 9 +3 0
Tschechien Michal Sýkora 9 5 3 8 +7 16
Frankreich Arnaud Briand 6 4 4 8 −2 8
Frankreich Maurice Rozenthal 6 3 5 8 0 8
Frankreich Laurent Meunier 6 4 3 7 0 2
Finnland Niko Kapanen 9 4 3 7 +9 4
Kanada Brad Isbister 9 4 3 7 +1 18

Beste Torhüter

Quelle: iihf.com[8]
Abkürzungen: Sp = Spiele, Min = Eiszeit (in Minuten), SOG = Schüsse aufs Tor, GT = Gegentore, SO = Shutouts, GAA = Gegentorschnitt, Sv = Gehaltene Schüsse, Sv% = Fangquote; Fett: Turnierbestwert

Team Spieler Sp Min SOG GT GAA Sv Sv% SO
Kanada José Théodore 8 478 192 13 1.63 179 93,23 2
Osterreich Reinhard Divis 6 359 201 15 2.51 186 92,54 0
Tschechien Roman Čechmánek 8 480 212 16 2.00 196 92,45 1
Schweden Tommy Salo 6 359 128 10 1.67 118 92,19 1
Schweiz Reto Pavoni 5 300 151 14 2.80 137 90,73 0
Lettland Artūrs Irbe 7 420 180 17 2.43 163 90,56 0
Vereinigte Staaten Damian Rhodes 5 300 118 12 2,40 106 89,83 1
Frankreich Cristobal Huet 4 239 102 11 2,76 91 89,22 0
Slowakei Pavol Rybár 6 340 120 14 2,47 106 88,33 1
Russland Ilja Brysgalow 4 218 83 10 2,75 73 87,95 0

B-Weltmeisterschaft

B-WM 2000
Anzahl Nationen 8
Aufsteiger Deutschland Deutschland
Absteiger keiner
 
Austragungsort Katowice, Polen
Zeitraum 12. April − 21. April 2000
Zuschauer 53.280 (1.903 pro Spiel)
Tore 189 (6,75 pro Spiel)
 
Bester Torhüter Vereinigtes Konigreich Joe Watkins
Bester Verteidiger Deutschland Daniel Kunce
Bester Stürmer Polen Mariusz Czerkawski

Die Weltmeisterschaft der B-Gruppe wurde vom 12.21. April 2000 im polnischen Katowice ausgespielt. Für das Turnier qualifizierten sich acht Mannschaften, darunter die Deutsche Eishockeynationalmannschaft. Als Favorit für den Gewinn des Turniers und den Aufstieg in die A-Gruppe galt vor dem Turnier Kasachstan. Deutschland stand vor dem Turnier als Ausrichter der A-Weltmeisterschaft 2001 als erster Aufsteiger fest.

Am Turnierende konnte aber die deutsche Nationalmannschaft ihre sportlichen Ziele erreichen: Mit einem 5:0-Sieg über Großbritannien am letzten Spieltag feierte das Team von Bundestrainer Hans Zach nach dem Aufstieg am grünen Tisch auch die sportliche Qualifikation für die A-Weltmeisterschaft 2001.[9]

Austragungsort

Das Turnier wurde im polnischen Katowice (polnisch Katowice ) ausgetragen. Der Spielort war die Spodek Arena, die bei Eishockeyspielen 10.000 Zuschauern Platz bietet und normalerweise Spielstätte des GKS Katowice ist.

Spodek
Kapazität: 10.000

Insgesamt besuchten 53.280 Zuschauer die 28 Spiele des Turniers, was einem Zuschauerdurchschnitt von 1.903 Zuschauern entspricht. Am besten besucht war die Partie zwischen den gastgebenden Polen und Großbritannien, die 8.500 Zuschauer anlockte.

Spiele

12. April 2000 Großbritannien Vereinigtes Konigreich
5:6
(2:3, 2:2, 1:1)
Estland Estland
Katowice
12. April 2000 Deutschland Deutschland
7:2
(2:1, 3:0, 2:1)
Slowenien Slowenien
Katowice
12. April 2000 Kasachstan Kasachstan
5:3
(2:2, 3:1, 0:0)
Niederlande Niederlande
Katowice
12. April 2000 Polen Polen
3:3
(2:0, 1:2, 0:1)
Danemark Dänemark
Katowice
13. April 2000 Großbritannien Vereinigtes Konigreich
3:3
(1:1, 1:2, 1:0)
Slowenien Slowenien
Katowice
13. April 2000 Deutschland Deutschland
5:1
(0:0, 3:0, 2:1)
Niederlande Niederlande
Katowice
13. April 2000 Dänemark Danemark
4:0
(2:0, 0:0, 2:0)
Estland Estland
Katowice
13. April 2000 Polen Polen
2:5
(1:2, 1:0, 0:3)
Kasachstan Kasachstan
Katowice
15. April 2000 Großbritannien Vereinigtes Konigreich
9:0
(3:0, 2:0, 4:0)
Niederlande Niederlande
Katowice
15. April 2000 Dänemark Danemark
4:2
(1:0, 2:2, 1:0)
Slowenien Slowenien
Katowice
15. April 2000 Kasachstan Kasachstan
4:2
(3:1, 1:1, 0:0)
Estland Estland
Katowice
15. April 2000 Polen Polen
6:2
(2:1, 2:0, 2:1)
Deutschland Deutschland
Katowice
16. April 2000 Kasachstan Kasachstan
9:4
(4:1, 3:0, 2:3)
Slowenien Slowenien
Katowice
16. April 2000 Deutschland Deutschland
3:2
(1:1, 2:0, 0:1)
Estland Estland
Katowice
16. April 2000 Dänemark Danemark
2:2
(1:1, 1:0, 0:1)
Niederlande Niederlande
Katowice
16. April 2000 Polen Polen
4:6
(1:1, 2:1, 1:4)
Vereinigtes Konigreich Großbritannien
Katowice
18. April 2000 Slowenien Slowenien
2:2
(0:1, 1:0, 1:1)
Niederlande Niederlande
Katowice
18. April 2000 Kasachstan Kasachstan
2:5
(0:4, 0:1, 2:0)
Deutschland Deutschland
Katowice
18. April 2000 Dänemark Danemark
4:5
(3:2, 1:1, 0:2)
Vereinigtes Konigreich Großbritannien
Katowice
18. April 2000 Polen Polen
5:1
(1:1, 1:0, 3:0)
Estland Estland
Katowice
19. April 2000 Großbritannien Vereinigtes Konigreich
3:1
(1:0, 1:0, 1:1)
Kasachstan Kasachstan
Katowice
19. April 2000 Dänemark Danemark
2:3
(0:2, 2:1, 0:0)
Deutschland Deutschland
Katowice
19. April 2000 Estland Estland
5:4
(1:1, 2:1, 2:2)
Niederlande Niederlande
Katowice
19. April 2000 Polen Polen
3:1
(2:0, 0:0, 1:1)
Slowenien Slowenien
Katowice
21. April 2000 Slowenien Slowenien
2:3
(0:1, 1:2, 1:0)
Estland Estland
Katowice
21. April 2000 Großbritannien Vereinigtes Konigreich
0:5
(0:0, 0:3, 0:2)
Deutschland Deutschland
Katowice
21. April 2000 Dänemark Danemark
3:4
(0:3, 2:0, 1:1)
Kasachstan Kasachstan
Katowice
21. April 2000 Polen Polen
5:1
(0:0, 1:0, 4:1)
Niederlande Niederlande
Katowice

Abschlusstabelle der B-WM

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Deutschland Deutschland 7 6 0 1 30:15 +15 12: 2
2 Kasachstan Kasachstan 7 5 0 2 30:22 + 8 10: 4
3 Vereinigtes Konigreich Großbritannien 7 4 1 2 31:23 + 8 9: 5
4 Polen Polen 7 4 1 2 28:19 + 9 9: 5
5 Danemark Dänemark 7 2 2 3 22:19 + 3 6: 8
6 Estland Estland 7 3 0 4 19:27 - 8 6: 8
7 Slowenien Slowenien 7 0 2 5 16:31 -15 2:12
8 Niederlande Niederlande 7 0 2 5 13:33 -20 2:12

Auszeichnungen

Spielertrophäen[10]

Auszeichnung Spieler Team
Bester Torhüter Joe Watkins Vereinigtes Konigreich Großbritannien
Bester Verteidiger Daniel Kunce Deutschland Deutschland
Bester Stürmer Mariusz Czerkawski Polen Polen

All-Star-Team[10]

Angriff: Polen Mariusz CzerkawskiDeutschland Len SoccioDanemark Jens Nielsen
Verteidigung: Vereinigtes Konigreich Richard BrebantVereinigtes Konigreich Scott Young
Tor: Deutschland Marc Seliger

Titel, Auf- und Abstieg

B-WM-Aufsteiger
Deutschland
Deutschland
Tobias Abstreiter, Lars Brüggemann, Tino Boos, Udo Döhler, Thomas Dolak, Thomas Greilinger, Erich Goldmann, Klaus Kathan, Sebastian Klenner, Mark Kosturik, Daniel Kreutzer, Daniel Kunce, Andreas Loth, Mark MacKay, Jochen Molling, Robert Müller, Nico Pyka, Martin Reichel, Andreas Renz, Jürgen Rumrich, Marc Seliger, Len Soccio, Chris Straube
Trainer: Hans Zach
Aufsteiger in die A-Gruppe: Deutschland Deutschland
Absteiger aus der A-Gruppe: Frankreich Frankreich
Absteiger in die C-Gruppe: kein Absteiger
Aufsteiger in die B-Gruppe: Ungarn Ungarn,
China Volksrepublik China,
Kroatien Kroatien,
Litauen 1989 Litauen

Beste Scorer

Quelle: iihf.com[11]
Abkürzungen: Sp = Spiele, T = Tore, V = Vorlagen, Pkt = Punkte, +/- = Plus/Minus, SM = Strafminuten; Fett: Turnierbestwert

Spieler Team Sp T V Pkt +/− SM
Jens Nielsen Danemark 7 4 10 14 8 -2
Nik Zupančič Slowenien 7 7 4 11 0 -1
Kim Staal Danemark 7 6 5 11 16 0
Wojciech Tkacz Polen 7 5 6 11 14 +10
Mariusz Czerkawski Polen 7 4 7 11 2 +2

Beste Torhüter

Quelle: iihf.com[12]
Abkürzungen: Sp = Spiele, Min = Eiszeit (in Minuten), SOG = Schüsse aufs Tor, GT = Gegentore, SO = Shutouts, GAA = Gegentorschnitt, Sv = Gehaltene Schüsse, Sv% = Fangquote; Fett: Turnierbestwert

Spieler Team Sp Min SOG GT GAA Sv Sv% SO
Marc Seliger Deutschland 4 212 98 5 1,42 93 94,90 1
Tomasz Jaworski Polen 5 300 113 11 2,20 102 90,27 0
Peter Hirsch Danemark 5 298 147 13 2,62 134 91,16 1
Roman Kriwomasow Kasachstan 6 297 118 13 2,63 105 88,98 0
Joe Watkins Vereinigtes Konigreich 5 299 181 14 2,81 167 92,27 1

C-Weltmeisterschaft

Austragungsort

Die C-Weltmeisterschaft wurde in der chinesischen Hauptstadt Peking ausgetragen. Die Eissporthalle Century Star bietet ca. 9.000 Plätze und besteht aus einer großen Eishalle mit einer Eisfläche, die den olympischen Normen entspricht, sowie einer kleineren Eishalle.

Vorrunde

Gruppe A

20. März 2000 Ungarn Ungarn
7:2
(2:1, 3:0, 2:1)
Spanien Spanien
Peking
21. März 2000 Südkorea Korea Sud
10:3
(3:1, 3:1, 4:1)
Spanien Spanien
Peking
22. März 2000 Ungarn Ungarn
9:2
(2:0, 4:0, 3:2)
Korea Sud Südkorea
Peking

Abschlusstabelle

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Ungarn Ungarn 2 2 0 0 16: 4 +12 4:0
2 Korea Sud Südkorea 2 1 0 1 12:12 0 2:2
3 Spanien Spanien 2 0 0 2 5:17 -12 0:4

Gruppe B

20. März 2000 Rumänien Rumänien
9:1
(2:1, 2:0, 5:0)
Bulgarien Bulgarien
Peking
21. März 2000 Kroatien Kroatien
11:0
(6:0, 3:0, 2:0)
Bulgarien Bulgarien
Peking
22. März 2000 Rumänien Rumänien
4:4
(1:0, 3:2, 0:2)
Kroatien Kroatien
Peking

Abschlusstabelle

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Kroatien Kroatien 2 1 1 0 15: 4 +11 3:1
2 Rumänien Rumänien 2 1 1 0 13: 5 + 8 3:1
3 Bulgarien Bulgarien 2 0 0 2 1:20 -19 0:4

Gruppe C

20. März 2000 Litauen Litauen 1989
8:0
(2:0, 4:0, 2:0)
Serbien und Montenegro Jugoslawien
Peking
21. März 2000 China China Volksrepublik
10:0
(4:0, 3:0, 3:0)
Serbien und Montenegro Jugoslawien
Peking
22. März 2000 China China Volksrepublik
8:2
(4:1, 1:1, 3:0)
Litauen 1989 Litauen
Peking

Abschlusstabelle

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 China Volksrepublik China 2 2 0 0 18: 2 +16 4:0
2 Litauen 1989 Litauen 2 1 0 1 10: 8 + 2 2:2
3 Serbien und Montenegro Jugoslawien 2 0 0 2 0:18 -18 0:4

Platzierungsrunde um die Plätze 7-9

24. März 2000 Bulgarien Bulgarien
3:3
(0:1, 3:0, 0:2)
Serbien und Montenegro Jugoslawien
Peking
25. März 2000 Spanien Spanien
1:1
(1:0, 0:1, 0:0)
Serbien und Montenegro Jugoslawien
Peking
26. März 2000 Spanien Spanien
5:3
(1:1, 3:2, 1:0)
Bulgarien Bulgarien
Peking

Abschlusstabelle

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Spanien Spanien 2 1 1 0 6:4 +2 3:1
2 Serbien und Montenegro Jugoslawien 2 0 2 0 4:4 0 2:2
3 Bulgarien Bulgarien 2 0 1 1 6:8 -2 1:3

Platzierungsrunde um die Plätze 4-6

24. März 2000 Rumänien Rumänien
5:5
(0:1, 3:1, 2:3)
Litauen 1989 Litauen
Peking
25. März 2000 Litauen Litauen 1989
8:3
(4:0, 3:3, 1:0)
Korea Sud Südkorea
Peking
26. März 2000 Rumänien Rumänien
3:4
(0:3, 1:1, 2:0)
Korea Sud Südkorea
Peking

Abschlusstabelle

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Litauen 1989 Litauen 2 1 1 0 13: 8 +5 3:1
2 Korea Sud Südkorea 2 1 0 1 7:11 -4 2:2
3 Rumänien Rumänien 2 0 1 1 8: 9 -1 1:3

Finalrunde um die Plätze 1-3

24. März 2000 China China Volksrepublik
5:0
(1:0, 2:0, 2:0)
Kroatien Kroatien
Peking
25. März 2000 China China Volksrepublik
2:3
(0:2, 2:1, 0:0)
Ungarn Ungarn
Peking
26. März 2000 Ungarn Ungarn
13:3
(2:0, 3:2, 8:1)
Kroatien Kroatien
Peking

Abschlusstabelle

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Ungarn Ungarn 2 2 0 0 16: 5 +11 4:0
2 China Volksrepublik China 2 1 0 1 7: 3 + 4 2:2
3 Kroatien Kroatien 2 0 0 2 3:18 -15 0:4

Abschlussplatzierung der C-WM

RF Team
1 Ungarn Ungarn
2 China Volksrepublik China
3 Kroatien Kroatien
4 Litauen 1989 Litauen
5 Korea Sud Südkorea
6 Rumänien Rumänien
7 Spanien Spanien
8 Serbien und Montenegro Serbien und Montenegro
9 Bulgarien Bulgarien

Auf- und Absteiger

C-Weltmeister 2000: Ungarn Ungarn
Aufsteiger in die B-Gruppe: Ungarn Ungarn,
China Volksrepublik China,
Kroatien Kroatien,
Litauen 1989 Litauen
Absteiger aus der B-Gruppe: kein Absteiger
Absteiger in die D-Gruppe: kein Absteiger
Aufsteiger in die C-Gruppe: Island Israel,
Belgien Belgien,
Australien Australien,
Sudafrika Südafrika,
Island Island,
Neuseeland Neuseeland,
Mexiko Mexiko

D-Weltmeisterschaft

in Reykjavík, Island

Vorrunde

Gruppe A

10. April 2000 Island Island
10:0
(2:0, 3:0, 5:0)
Turkei Türkei
Reykjavík
11. April 2000 Island Island
3:6
(0:2, 3:2, 0:2)
Israel Israel
Reykjavík
12. April 2000 Israel Israel
15:0
(3:0, 6:0, 6:0)
Turkei Türkei
Reykjavík

Abschlusstabelle

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Israel Israel 2 2 0 0 21: 3 +18 4:0
2 Island Island 2 1 0 1 13: 6 + 7 2:2
3 Turkei Türkei 2 0 0 2 0:25 -25 0:4

Gruppe B

10. April 2000 Australien Australien
7:0
(4:0, 2:0, 1:0)
Luxemburg Luxemburg
Reykjavík
11. April 2000 Neuseeland Neuseeland
4:1
(2:0, 1:1, 1:0)
Luxemburg Luxemburg
Reykjavík
12. April 2000 Australien Australien
10:0
(1:0, 6:0, 3:0)
Neuseeland Neuseeland
Reykjavík

Abschlusstabelle

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Australien Australien 2 2 0 0 17: 0 +17 4:0
2 Neuseeland Neuseeland 2 1 0 1 4:11 - 7 2:2
3 Luxemburg Luxemburg 2 0 0 2 0:17 -17 0:4

Gruppe C

10. April 2000 Belgien Belgien
5:0
(2:0, 0:0, 3:0)
Mexiko Mexiko
Reykjavík
11. April 2000 Südafrika Sudafrika
9:4
(5:2, 2:1, 2:1)
Mexiko Mexiko
Reykjavík
12. April 2000 Belgien Belgien
10:1
(1:1, 4:0, 5:0)
Sudafrika Südafrika
Reykjavík

Abschlusstabelle

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Belgien Belgien 2 2 0 0 15: 1 +14 4:0
2 Sudafrika Südafrika 2 1 0 1 10:14 - 4 2:2
3 Mexiko Mexiko 2 0 0 2 4:14 -10 0:4

Platzierungsrunde um die Plätze 7-9

14. April 2000 Mexiko Mexiko
7:1
(2:0, 2:1, 3:0)
Luxemburg Luxemburg
Reykjavík
15. April 2000 Mexiko Mexiko
5:2
(1:0, 0:1, 4:1)
Turkei Türkei
Reykjavík
16. April 2000 Luxemburg Luxemburg
7:5
(3:3, 3:0, 1:2)
Turkei Türkei
Reykjavík

Abschlusstabelle

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Mexiko Mexiko 2 2 0 0 12: 3 +9 4:0
2 Luxemburg Luxemburg 2 1 0 1 8:12 -4 2:2
3 Turkei Türkei 2 0 0 2 7:12 -5 0:4

Platzierungsrunde um die Plätze 4-6

14. April 2000 Südafrika Sudafrika
7:2
(3:1, 2:1, 2:0)
Neuseeland Neuseeland
Reykjavík
15. April 2000 Island Island
3:9
(3:4, 0:5, 0:0)
Sudafrika Südafrika
Reykjavík
16. April 2000 Island Island
6:3
(1:1, 2:1, 3:1)
Neuseeland Neuseeland
Reykjavík

Abschlusstabelle

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Sudafrika Südafrika 2 2 0 0 16: 5 +11 4:0
2 Island Island 2 1 0 1 9:12 - 3 2:2
3 Neuseeland Neuseeland 2 0 0 2 5:13 - 8 0:4

Finalrunde um die Plätze 1-3

14. April 2000 Belgien Belgien
7:3
(2:0, 2:2, 3:1)
Australien Australien
Reykjavík
15. April 2000 Israel Israel
1:1
(0:0, 0:1, 1:0)
Belgien Belgien
Reykjavík
16. April 2000 Israel Israel
9:3
(2:1, 5:0, 2:2)
Australien Australien
Reykjavík

Abschlusstabelle

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Israel Israel 2 1 1 0 10: 4 + 6 3:1
2 Belgien Belgien 2 1 1 0 8: 4 + 4 3:1
3 Australien Australien 2 0 0 2 6:16 -10 0:4

Abschlussplatzierung der D-WM

RF Team
1 Israel Israel
2 BelgienBelgien
3 Australien Australien
4 Sudafrika Südafrika
5 Island Island
6 Neuseeland Neuseeland
7 Mexiko Mexiko
8 Luxemburg Luxemburg
9 Turkei Türkei

Auf- und Absteiger

D-Weltmeister 2000: Israel Israel
Aufsteiger in die C-Gruppe: Israel Israel,
Belgien Belgien,
Australien Australien,
Sudafrika Südafrika,
Island Island,
Neuseeland Neuseeland,
Mexiko Mexiko
Absteiger aus der C-Gruppe: kein Absteiger

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 news.at, 13 Jahre ohne Eishockey-Triumph: Für Russlands Team lautet die Devise WM-Gold!
  2. 2,0 2,1 sueddeutsche.de, Tichonow gebietet wieder über Russlands Eishockey
  3. rp-online.de, Nordamerika mit neuer Eishockey-Lust
  4. rp-online.de, Außenseiter-Duell um den WM-Titel
  5. spiegel.de, Tschechien ist Weltmeister
  6. 6,0 6,1 6,2 hokej.snt.cz, World Senior Championship Pool A
  7. Scoring Leaders
  8. Leading Goaltenders SVS%
  9. spiegel.de, Deutschland ist B-Weltmeister
  10. 10,0 10,1 passionhockey.com, Mondial B
  11. Scoring Leaders
  12. Leading Goaltenders GAA

Weblinks


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