Eishockey-Weltmeisterschaft - LinkFang.de





Eishockey-Weltmeisterschaft


Seit 1920 finden Eishockey-Weltmeisterschaften statt, die von der Internationalen Eishockey-Föderation (IIHF) veranstaltet werden. Bis 1928 galten nur die Turniere im Rahmen der Olympischen Spiele (1920 Olympische Sommerspiele, 1924 und 28 Olympische Winterspiele) auch als Weltmeisterschaft. Seit 1930 werden sie jährlich separat (Ausnahmen: eine Unterbrechung von 1940 bis 1946 wegen des Zweiten Weltkrieges und in den Jahren 1980, 1984 und 1988 aufgrund der Olympischen Winterspiele) ausgetragen. Bis 1968 galt in den Olympiajahren das Olympische Eishockeyturnier weiterhin auch gleichzeitig als WM-Turnier.

Im Jahre 1977 wurden zum ersten Mal Junioren-Weltmeisterschaften für Spieler unter 20 Jahren (U 20) ausgetragen; sie finden seither jährlich statt. Seit 1999 tragen auch die Junioren unter 18 Jahren (U 18) jährlich eine WM aus; sie hat sich aus der zuvor alljährlich stattfindenden Junioren-Europameisterschaft durch Einbeziehung der nordamerikanischen und fernöstlichen Mannschaften entwickelt.

Die Frauen trugen ihre erste Weltmeisterschaft im Jahre 1990 aus. Danach fanden die Turniere zunächst im Zweijahresrhythmus statt, seit 1999 gilt auch hier der Einjahresrhythmus. Ausnahmen bilden die Winterolympiajahre (2002, 2006 usw.), in denen weiterhin keine Weltmeisterschaft ausgetragen wird, und das Jahr 2003, als eine SARS-Epidemie die Austragung der A-WM im Gastgeberland China verhinderte. Seit dem Jahr 2008 werden nun auch Weltmeisterschaften für Juniorinnen unter 18 Jahren (U 18) ausgetragen.

Teilnehmer bei den Weltmeisterschaften

Mit zunehmender Zahl der Eishockeynationen war es bei den Herren ab Ende der 1950er Jahre nicht mehr möglich, alle für das Turnier angemeldeten Nationen in einem Weltmeisterschaftsturnier spielen zu lassen. Da durch den jährlichen Austragungsmodus eine umfangreiche Qualifikationsrunde nicht möglich erschien, beschloss die Internationale Eishockey-Föderation im Jahr 1959, unterschiedliche Meisterschaftsklassen (A-, B-, C-Weltmeisterschaft, ab 1987 auch D-WM) mit Auf- und Abstieg ab 1961 einzuführen.

Vor dem Jahr 2001 wurde dieser Modus leicht abgeändert und die Bezeichnungen angepasst: Der Weltmeister wird jetzt in der Weltmeisterschaft (Top Division) ausgespielt. Das Turnier der Herren findet mit 16 Mannschaften statt, wobei die Vorrunde seit 2012 in zwei Gruppen mit jeweils acht Teams ausgetragen wird. Darunter spielen jeweils in zwei Staffeln zu je sechs Mannschaften die Division I (bis 2001 B-WM) und die Division II (bis 2001 C-WM). Die Division III (bis 2001 D-WM) spielt in nur in einer Staffel zu sechs Mannschaften. Neu einsteigende oder wiedereinsteigende Nationalmannschaften beginnen bei den Herren grundsätzlich in der Division III bzw. müssen in einer möglichen Qualifikation die freien Plätze ausspielen.

Die Teilnehmereinstufung bei den Frauen- und Junioren-Weltmeisterschaften sowie der IIHF-Inlinehockey-WM erfolgt auf ähnliche Art und Weise. Die Divisionsaufteilung erfolgt analog zu der der Herren. Die Weltmeisterschaft findet seit 2011 mit acht Mannschaften statt, wobei die Vorrunde in zwei Gruppen mit jeweils vier Teams ausgetragen wird. In den zwei Junioren-Wettbewerben spielen die Top-Divisionen mit zehn Teams, die Juniorinnen mit acht.

A-WM der Herren

Die Turniere im Überblick

Jahr Gastgeber Finalstände
Weltmeister 2. Platz 3. Platz
1920 Antwerpen (Belgien) (OS) Kanada 1868 Kanada Vereinigte Staaten 48 USA Tschechoslowakei 1920 Tschechoslowakei
1924 Chamonix (Frankreich) (OW) Kanada 1921 Kanada Vereinigte Staaten 48 USA Vereinigtes Konigreich 1801 Großbritannien
1928 St. Moritz (Schweiz) (OW) Kanada 1921 Kanada Schweden Schweden Schweiz Schweiz
1930 Chamonix (Frankr.), Berlin (Deut. Reich), Wien (Öster.) Kanada 1921 Kanada Deutsches Reich Deutsches Reich Schweiz Schweiz
1931 Krynica-Zdrój (Polen) Kanada 1921 Kanada Vereinigte Staaten 48 USA Osterreich Österreich
1932 Lake Placid (USA) (OW) Kanada 1921 Kanada Vereinigte Staaten 48 USA Deutsches Reich Deutsches Reich
1933 Prag (Tschechoslowakei) Vereinigte Staaten 48 USA Kanada 1921 Kanada Tschechoslowakei 1920 Tschechoslowakei
1934 Mailand (Italien) Kanada 1921 Kanada Vereinigte Staaten 48 USA Deutsches Reich NS Deutsches Reich
1935 Davos (Schweiz) Kanada 1921 Kanada Schweiz Schweiz Vereinigtes Konigreich Großbritannien
1936 Garmisch-Partenkirchen (Deutsches Reich) (OW) Vereinigtes Konigreich Großbritannien Kanada 1921 Kanada Vereinigte Staaten 48 USA
1937 London (Großbritannien) Kanada 1921 Kanada Vereinigtes Konigreich Großbritannien Schweiz Schweiz
1938 Prag (Tschechoslowakei) Kanada 1921 Kanada Vereinigtes Konigreich Großbritannien Tschechoslowakei 1920 Tschechoslowakei
1939 Zürich, Basel (Schweiz) Kanada 1921 Kanada Vereinigte Staaten 48 USA Schweiz Schweiz
1947 Prag (Tschechoslowakei) Tschechoslowakei Tschechoslowakei Schweden Schweden Osterreich Österreich
1948 St. Moritz (Schweiz) (OW) Kanada 1921 Kanada Tschechoslowakei Tschechoslowakei Schweiz Schweiz
1949 Stockholm (Schweden) Tschechoslowakei Tschechoslowakei Kanada 1921 Kanada Vereinigte Staaten 48 USA
1950 London (Großbritannien) Kanada 1921 Kanada Vereinigte Staaten 48 USA Schweiz Schweiz
1951 Paris (Frankreich) Kanada 1921 Kanada Schweden Schweden Schweiz Schweiz
1952 Oslo (Norwegen) (OW) Kanada 1921 Kanada Vereinigte Staaten 48 USA Schweden Schweden
1953 Zürich, Basel (Schweiz) Schweden Schweden Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland Schweiz Schweiz
1954 Stockholm (Schweden) Sowjetunion 1923 UdSSR Kanada 1921 Kanada Schweden Schweden
1955 Krefeld, Dortmund, Düsseldorf, Köln (BR Deutschl.) Kanada 1921 Kanada Sowjetunion 1955 UdSSR Tschechoslowakei Tschechoslowakei
1956 Cortina d’Ampezzo (Italien) (OW) Sowjetunion 1955 UdSSR Vereinigte Staaten 48 USA Kanada 1921 Kanada
1957 Moskau (UdSSR) Schweden Schweden Sowjetunion 1955 UdSSR Tschechoslowakei Tschechoslowakei
1958 Oslo (Norwegen) Kanada 1957 Kanada Sowjetunion 1955 UdSSR Schweden Schweden
1959 Prag, Bratislava (Tschechoslowakei) Kanada 1957 Kanada Sowjetunion 1955 UdSSR Tschechoslowakei Tschechoslowakei
1960 Squaw Valley (USA) (OW) Vereinigte Staaten USA Kanada 1957 Kanada Sowjetunion 1955 UdSSR
1961 Genf, Lausanne (Schweiz) Kanada 1957 Kanada Tschechoslowakei Tschechoslowakei Sowjetunion 1955 UdSSR
1962 Colorado Springs, Denver (USA) Schweden Schweden Kanada 1957 Kanada Vereinigte Staaten USA
1963 Stockholm (Schweden) Sowjetunion 1955 UdSSR Schweden Schweden Tschechoslowakei Tschechoslowakei
1964 Innsbruck (Österreich) (OW) Sowjetunion 1955 UdSSR Schweden Schweden Tschechoslowakei Tschechoslowakei
1965 Tampere (Finnland) Sowjetunion 1955 UdSSR Tschechoslowakei Tschechoslowakei Schweden Schweden
1966 Ljubljana (Jugoslawien) Sowjetunion 1955 UdSSR Tschechoslowakei Tschechoslowakei Kanada Kanada
1967 Wien (Österreich) Sowjetunion 1955 UdSSR Schweden Schweden Kanada Kanada
1968 Grenoble (Frankreich) (OW) Sowjetunion 1955 UdSSR Tschechoslowakei Tschechoslowakei Kanada Kanada
1969 Stockholm (Schweden) Sowjetunion 1955 UdSSR Schweden Schweden Tschechoslowakei Tschechoslowakei
1970 Stockholm (Schweden) Sowjetunion 1955 UdSSR Schweden Schweden Tschechoslowakei Tschechoslowakei
1971 Bern, Genf (Schweiz) Sowjetunion 1955 UdSSR Tschechoslowakei Tschechoslowakei Schweden Schweden
1972 Prag (Tschechoslowakei) Tschechoslowakei Tschechoslowakei Sowjetunion 1955 UdSSR Schweden Schweden
1973 Moskau (UdSSR) Sowjetunion 1955 UdSSR Schweden Schweden Tschechoslowakei Tschechoslowakei
1974 Helsinki (Finnland) Sowjetunion 1955 UdSSR Tschechoslowakei Tschechoslowakei Schweden Schweden
1975 München, Düsseldorf (BR Deutschland) Sowjetunion 1955 UdSSR Tschechoslowakei Tschechoslowakei Schweden Schweden
1976 Kattowitz (Polen) Tschechoslowakei Tschechoslowakei Sowjetunion 1955 UdSSR Schweden Schweden
1977 Wien (Österreich) Tschechoslowakei Tschechoslowakei Schweden Schweden Sowjetunion 1955 UdSSR
1978 Prag (Tschechoslowakei) Sowjetunion 1955 UdSSR Tschechoslowakei Tschechoslowakei Kanada Kanada
1979 Moskau (UdSSR) Sowjetunion 1955 UdSSR Tschechoslowakei Tschechoslowakei Schweden Schweden
1981 Göteborg, Stockholm (Schweden) Sowjetunion UdSSR Schweden Schweden Tschechoslowakei Tschechoslowakei
1982 Helsinki, Tampere (Finnland) Sowjetunion UdSSR Tschechoslowakei Tschechoslowakei Kanada Kanada
1983 Düsseldorf, Dortmund, München (BR Deutschland) Sowjetunion UdSSR Tschechoslowakei Tschechoslowakei Kanada Kanada
1985 Prag (Tschechoslowakei) Tschechoslowakei Tschechoslowakei Kanada Kanada Sowjetunion UdSSR
1986 Moskau (UdSSR) Sowjetunion UdSSR Schweden Schweden Kanada Kanada
1987 Wien (Österreich) Schweden Schweden Sowjetunion UdSSR Tschechoslowakei Tschechoslowakei
1989 Stockholm, Södertälje (Schweden) Sowjetunion UdSSR Kanada Kanada Tschechoslowakei Tschechoslowakei
1990 Bern, Freiburg (Schweiz) Sowjetunion UdSSR Schweden Schweden Tschechoslowakei Tschechoslowakei
1991 Turku, Helsinki, Tampere (Finnland) Schweden Schweden Kanada Kanada Sowjetunion UdSSR
1992 Prag, Bratislava (Tschechoslowakei) Schweden Schweden Finnland Finnland Tschechoslowakei Tschechoslowakei
1993 Dortmund, München (Deutschland) Russland 1991 Russland Schweden Schweden Tschechien Tschechien
1994 Bozen, Canazei, Mailand (Italien) Kanada Kanada Finnland Finnland Schweden Schweden
1995 Stockholm, Gävle (Schweden) Finnland Finnland Schweden Schweden Kanada Kanada
1996 Wien (Österreich) Tschechien Tschechien Kanada Kanada Vereinigte Staaten USA
1997 Helsinki, Turku, Tampere (Finnland) Kanada Kanada Schweden Schweden Tschechien Tschechien
1998 Zürich, Basel (Schweiz) Schweden Schweden Finnland Finnland Tschechien Tschechien
1999 Oslo, Hamar, Lillehammer (Norwegen) Tschechien Tschechien Finnland Finnland Schweden Schweden
2000 Sankt Petersburg (Russland) Tschechien Tschechien Slowakei Slowakei Finnland Finnland
2001 Köln, Hannover, Nürnberg (Deutschland) Tschechien Tschechien Finnland Finnland Schweden Schweden
2002 Göteborg, Jönköping, Karlstad (Schweden) Slowakei Slowakei Russland Russland Schweden Schweden
2003 Helsinki, Tampere, Turku (Finnland) Kanada Kanada Schweden Schweden Slowakei Slowakei
2004 Prag, Ostrava (Tschechien) Kanada Kanada Schweden Schweden Vereinigte Staaten USA
2005 Wien, Innsbruck (Österreich) Tschechien Tschechien Kanada Kanada Russland Russland
2006 Riga (Lettland) Schweden Schweden Tschechien Tschechien Finnland Finnland
2007 Moskau, Mytischtschi (Russland) Kanada Kanada Finnland Finnland Russland Russland
2008 Québec, Halifax (Kanada) Russland Russland Kanada Kanada Finnland Finnland
2009 Bern, Zürich-Kloten (Schweiz) Russland Russland Kanada Kanada Schweden Schweden
2010 Köln, Mannheim, Gelsenkirchen (Deutschland) Tschechien Tschechien Russland Russland Schweden Schweden
2011 Bratislava, Košice (Slowakei) Finnland Finnland Schweden Schweden Tschechien Tschechien
2012 Helsinki (Finnland), Stockholm (Schweden) Russland Russland Slowakei Slowakei Tschechien Tschechien
2013 Stockholm (Schweden), Helsinki (Finnland) Schweden Schweden Schweiz Schweiz Vereinigte Staaten USA
2014 Minsk (Weißrussland) Russland Russland Finnland Finnland Schweden Schweden
2015 Prag, Ostrava (Tschechien) Kanada Kanada Russland Russland Vereinigte Staaten USA
2016 Moskau, Sankt Petersburg (Russland) Kanada Kanada Finnland Finnland Russland Russland
2017 Köln (Deutschland), Paris (Frankreich)
2018 Kopenhagen, Herning (Dänemark)
2019 Bratislava, Košice (Slowakei)
2020 Zürich, Lausanne (Schweiz)

Medaillenspiegel

nach 80 Turnieren

Rang Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 Russland 1991 Russland Russland* (davon Sowjetunion UdSSR) 27 (22) 10 (7) 8 (5) 45 (34)
2 Kanada 1957 / Kanada Kanada 26 13 9 48
3 Tschechien Tschechien* (davon Tschechoslowakei Tschechoslowakei) 12 (6) 13 (12) 21 (16) 46 (34)
4 Schweden Schweden 9 19 17 45
5 Vereinigte Staaten USA 2 9 7 18
6 Finnland Finnland 2 8 3 13
7 Vereinigtes Konigreich Großbritannien 1 2 2 5
8 Slowakei Slowakei 1 2 1 4
9 Schweiz Schweiz 2 8 10
10 Deutsches Reich / Deutsches Reich NS / Deutschland Bundesrepublik Deutschland 2 2 4
11 Osterreich Österreich 2 2

* Russland hat die IIHF-Mitgliedschaft der UdSSR übernommen und Tschechien die der Tschechoslowakei. Daher werden in den offiziellen Statistiken diese Länder gemeinsam betrachtet.[1]

A-WM der männlichen Junioren (U-20)

Die A-Weltmeisterschaften der männlichen U20-Junioren erreichen in Kanada und den USA im Gegensatz zu Europa eine hohe mediale Aufmerksamkeit, die sich auch in hohen Zuschauerzahlen in den Eishallen widerspiegelt. Aus diesem Grund vergibt die Internationale Eishockey-Föderation überproportional häufig die U20-WM nach Kanada oder die USA.

Die Turniere im Überblick

Jahr Gastgeber Finalstände
Weltmeister 2. Platz 3. Platz
1977 Banská Bystrica, Zvolen (Tschechoslowakei) Sowjetunion 1955 UdSSR Kanada Kanada Tschechoslowakei Tschechoslowakei
1978 Montreal, Québec City u.a. (Kanada) Sowjetunion 1955 UdSSR Schweden Schweden Kanada Kanada
1979 Karlstad, Karlskoga (Schweden) Sowjetunion 1955 UdSSR Tschechoslowakei Tschechoslowakei Schweden Schweden
1980 Helsinki, Vantaa (Finnland) Sowjetunion 1955 UdSSR Finnland Finnland Schweden Schweden
1981 Augsburg, Kaufbeuren u.a. (BR Deutschland) Schweden Schweden Finnland Finnland Sowjetunion 1955 UdSSR
1982 Minneapolis (USA) Kanada Kanada Tschechoslowakei Tschechoslowakei Finnland Finnland
1983 Leningrad (UdSSR) Sowjetunion UdSSR Tschechoslowakei Tschechoslowakei Kanada Kanada
1984 Norrköping, Nyköping (Schweden) Sowjetunion UdSSR Finnland Finnland Tschechoslowakei Tschechoslowakei
1985 Espoo, Helsinki, Turku, Vantaa (Finnland) Kanada Kanada Tschechoslowakei Tschechoslowakei Sowjetunion UdSSR
1986 Hamilton, Toronto u.a. (Kanada) Sowjetunion UdSSR Kanada Kanada Vereinigte Staaten USA
1987 Nitra, Trenčín u.a. (Tschechoslowakei) Finnland Finnland Tschechoslowakei Tschechoslowakei Schweden Schweden
1988 Moskau (UdSSR) Kanada Kanada Sowjetunion UdSSR Finnland Finnland
1989 Anchorage (USA) Sowjetunion UdSSR Schweden Schweden Tschechoslowakei Tschechoslowakei
1990 Helsinki, Turku u.a. (Finnland) Kanada Kanada Sowjetunion UdSSR Tschechoslowakei Tschechoslowakei
1991 Saskatoon, Regina u.a. (Kanada) Kanada Kanada Sowjetunion UdSSR Tschechoslowakei Tschechoslowakei
1992 Füssen, Kaufbeuren (Deutschland) GUS GUS Schweden Schweden Vereinigte Staaten USA
1993 Gävle, Falun u.a. (Schweden) Kanada Kanada Schweden Schweden Tschechien Tschechien und
Slowakei Slowakei
1994 Ostrava, Frýdek-Místek (Tschechien) Kanada Kanada Schweden Schweden Russland 1991 Russland
1995 Red Deer (Kanada) Kanada Kanada Russland Russland Schweden Schweden
1996 Boston (USA) Kanada Kanada Schweden Schweden Russland Russland
1997 Genf, Morges (Schweiz) Kanada Kanada Vereinigte Staaten USA Russland Russland
1998 Helsinki, Hämeenlinna (Finnland) Finnland Finnland Russland Russland Schweiz Schweiz
1999 Winnipeg (Kanada) Russland Russland Kanada Kanada Slowakei Slowakei
2000 Skellefteå, Umeå (Schweden) Tschechien Tschechien Russland Russland Kanada Kanada
2001 Moskau, Podolsk (Russland) Tschechien Tschechien Finnland Finnland Kanada Kanada
2002 Pardubice, Hradec Králové (Tschechien) Russland Russland Kanada Kanada Finnland Finnland
2003 Halifax, Sidney (Kanada) Russland Russland Kanada Kanada Finnland Finnland
2004 Helsinki, Hämeenlinna (Finnland) Vereinigte Staaten USA Kanada Kanada Finnland Finnland
2005 Grand Forks, Thief River Falls (USA) Kanada Kanada Russland Russland Tschechien Tschechien
2006 Vancouver, Kamloops, Kelowna (Kanada) Kanada Kanada Russland Russland Finnland Finnland
2007 Leksand, Mora (Schweden) Kanada Kanada Russland Russland Vereinigte Staaten USA
2008 Pardubice, Liberec (Tschechien) Kanada Kanada Schweden Schweden Russland Russland
2009 Ottawa (Kanada) Kanada Kanada Schweden Schweden Russland Russland
2010 Saskatoon, Regina (Kanada) Vereinigte Staaten USA Kanada Kanada Schweden Schweden
2011 Buffalo, Lewiston (USA) Russland Russland Kanada Kanada Vereinigte Staaten USA
2012 Calgary, Edmonton (Kanada) Schweden Schweden Russland Russland Kanada Kanada
2013 Ufa (Russland) Vereinigte Staaten USA Schweden Schweden Russland Russland
2014 Malmö (Schweden) Finnland Finnland Schweden Schweden Russland Russland
2015 Toronto, Montreal (Kanada) Kanada Kanada Russland Russland Slowakei Slowakei
2016 Helsinki (Finnland) Finnland Finnland Russland Russland Vereinigte Staaten USA
2017 Montreal, Toronto (Kanada)
2018 (USA)
2019 (Kanada)
2020 (Tschechien)
2021 (Kanada)

Medaillenspiegel

nach 40 Turnieren

Rang Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 Kanada Kanada 16 8 5 29
2 Russland Russland* (davon Sowjetunion UdSSR und GUS GUS) 13 (9) 12 (3) 9 (2) 34 (14)
3 Finnland Finnland 4 4 6 14
4 Vereinigte Staaten USA 3 1 5 9
5 Schweden Schweden 2 10 5 17
6 Tschechien Tschechien* (davon Tschechoslowakei Tschechoslowakei) 2 (0) 5 (5) 7 (6) 14 (10)
7 Slowakei Slowakei 3 3
8 Schweiz Schweiz 1 1

* Russland hat die IIHF-Mitgliedschaft der UdSSR übernommen und Tschechien die der Tschechoslowakei. Daher werden in den offiziellen Statistiken diese Länder gemeinsam betrachtet.

A-WM der männlichen Junioren (U-18)

Die Turniere im Überblick

Jahr Gastgeber Finalstände
Weltmeister 2. Platz 3. Platz
1999 Füssen, Kaufbeuren (Deutschland) Finnland Finnland Schweden Schweden Slowakei Slowakei
2000 Kloten, Weinfelden (Schweiz) Finnland Finnland Russland Russland Schweden Schweden
2001 Helsinki, Lahti, Heinola (Finnland) Russland Russland Schweiz Schweiz Finnland Finnland
2002 Trnava, Piešťany (Slowakei) Vereinigte Staaten USA Russland Russland Tschechien Tschechien
2003 Jaroslawl (Russland) Kanada Kanada Slowakei Slowakei Russland Russland
2004 Minsk (Weißrussland) Russland Russland Vereinigte Staaten USA Tschechien Tschechien
2005 Pilsen, Budweis (Tschechien) Vereinigte Staaten USA Kanada Kanada Schweden Schweden
2006 Ängelholm, Halmstad (Schweden) Vereinigte Staaten USA Finnland Finnland Tschechien Tschechien
2007 Tampere, Rauma (Finnland) Russland Russland Vereinigte Staaten USA Schweden Schweden
2008 Kasan (Russland) Kanada Kanada Russland Russland Vereinigte Staaten USA
2009 Fargo, Moorhead (USA) Vereinigte Staaten USA Russland Russland Finnland Finnland
2010 Minsk, Babrujsk (Weißrussland) Vereinigte Staaten USA Schweden Schweden Finnland Finnland
2011 Crimmitschau, Dresden (Deutschland) Vereinigte Staaten USA Schweden Schweden Russland Russland
2012 Brünn, Znojmo, Břeclav (Tschechien) Vereinigte Staaten USA Schweden Schweden Kanada Kanada
2013 Sotschi (Russland) Kanada Kanada Vereinigte Staaten USA Finnland Finnland
2014 Lappeenranta, Imatra (Finnland) Vereinigte Staaten USA Tschechien Tschechien Kanada Kanada
2015 Zug, Luzern (Schweiz) Vereinigte Staaten USA Finnland Finnland Kanada Kanada
2016 Grand Forks (USA) Finnland Finnland Schweden Schweden Vereinigte Staaten USA
2017 (Slowakei)
2018 Tscheljabinsk, Magnitogorsk (Russland)

Medaillenspiegel

nach 18 Turnieren

Rang Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 Vereinigte Staaten USA 9 3 2 14
2 Russland Russland 3 4 2 9
3 Finnland Finnland 3 2 4 9
4 Kanada Kanada 3 1 3 7
5 Schweden Schweden 5 3 8
6 Tschechien Tschechien 1 3 4
7 Slowakei Slowakei 1 1 2
8 Schweiz Schweiz 1 1

A-WM der Frauen

Die Turniere im Überblick

Jahr Gastgeber Finalstände
Weltmeister 2. Platz 3. Platz
1990 Ottawa (Kanada) Kanada Kanada Vereinigte Staaten USA Finnland Finnland
1992 Tampere (Finnland) Kanada Kanada Vereinigte Staaten USA Finnland Finnland
1994 Lake Placid (USA) Kanada Kanada Vereinigte Staaten USA Finnland Finnland
1997 Kitchener, Mississauga u.a. (Kanada) Kanada Kanada Vereinigte Staaten USA Finnland Finnland
1998 Auf Grund der Olympischen Spiele keine Weltmeisterschaft
1999 Espoo, Vantaa (Finnland) Kanada Kanada Vereinigte Staaten USA Finnland Finnland
2000 Mississauga, Kitchener u.a. (Kanada) Kanada Kanada Vereinigte Staaten USA Finnland Finnland
2001 Minneapolis, St. Paul (USA) Kanada Kanada Vereinigte Staaten USA Russland Russland
2002 Auf Grund der Olympischen Spiele keine Weltmeisterschaft
2003 Peking (China) Turnier der Top-Division wegen SARS-Epidemie abgesagt
2004 Halifax, Dartmouth (Kanada) Kanada Kanada Vereinigte Staaten USA Finnland Finnland
2005 Linköping, Norrköping (Schweden) Vereinigte Staaten USA Kanada Kanada Schweden Schweden
2006 Auf Grund der Olympischen Spiele keine Weltmeisterschaft
2007 Winnipeg, Selkirk (Kanada) Kanada Kanada Vereinigte Staaten USA Schweden Schweden
2008 Harbin (China) Vereinigte Staaten USA Kanada Kanada Finnland Finnland
2009 Hämeenlinna (Finnland) Vereinigte Staaten USA Kanada Kanada Finnland Finnland
2010 Auf Grund der Olympischen Spiele keine Weltmeisterschaft
2011 Zürich, Winterthur (Schweiz) Vereinigte Staaten USA Kanada Kanada Finnland Finnland
2012 Burlington (USA) Kanada Kanada Vereinigte Staaten USA Schweiz Schweiz
2013 Ottawa (Kanada) Vereinigte Staaten USA Kanada Kanada Russland Russland
2014 Auf Grund der Olympischen Spiele kein Turnier der Top-Division
2015 Malmö (Schweden) Vereinigte Staaten USA Kanada Kanada Finnland Finnland
2016 Kamloops (Kanada) Vereinigte Staaten USA Kanada Kanada Russland Russland
2017 Plymouth (USA)
2018 Auf Grund der Olympischen Spiele keine Weltmeisterschaft
2019 (Finnland)
2020 (Kanada)

Medaillenspiegel

nach 17 Turnieren

Rang Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 Kanada Kanada 10 7 17
2 Vereinigte Staaten USA 7 10 17
3 Finnland Finnland 11 11
4 Russland Russland 3 3
5 Schweden Schweden 2 2
6 Schweiz Schweiz 1 1

A-WM der Juniorinnen (U-18)

Die Turniere im Überblick

Jahr Gastgeber Finalstände
Weltmeister 2. Platz 3. Platz
2008 Calgary (Kanada) Vereinigte Staaten USA Kanada Kanada Tschechien Tschechien
2009 Füssen (Deutschland) Vereinigte Staaten USA Kanada Kanada Schweden Schweden
2010 Chicago (USA) Kanada Kanada Vereinigte Staaten USA Schweden Schweden
2011 Stockholm (Schweden) Vereinigte Staaten USA Kanada Kanada Finnland Finnland
2012 Zlín, Přerov (Tschechien) Kanada Kanada Vereinigte Staaten USA Schweden Schweden
2013 Vierumäki (Finnland) Kanada Kanada Vereinigte Staaten USA Schweden Schweden
2014 Budapest (Ungarn) Kanada Kanada Vereinigte Staaten USA Tschechien Tschechien
2015 Buffalo (USA) Vereinigte Staaten USA Kanada Kanada Russland Russland
2016 St. Catharines (Kanada) Vereinigte Staaten USA Kanada Kanada Schweden Schweden

Medaillenspiegel

(nach 9 Turnieren)

Rang Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 Vereinigte Staaten USA 5 4 9
2 Kanada Kanada 4 5 9
3 Schweden Schweden 5 5
4 Tschechien Tschechien 2 2
5 Finnland Finnland 1 1
Russland Russland 1 1

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Zusammenfassung der Teams zur WM 2009 auf der Website des IIHF, eingesehen am 7. Februar 2014

Literatur

  • Joachim Schweer, Dino Reisner: Die Geschichte der Eishockey-WM. AGON, Kassel 1996, ISBN 3-928562-56-8
  • Stephan Müller: International Ice Hockey Encyclopedia 1904–2005. BoD GmbH, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-4189-5

Weblinks

 Commons: Eishockey-Weltmeisterschaft  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Eishockey-Weltmeisterschaft

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