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Eisenberg (Korbach)


Eisenberg

Der Eisenberg bei Korbach

Höhe 562 m ü. NHN [1]
Lage bei Goldhausen;
Landkreis Waldeck-Frankenberg, Nordhessen, (Deutschland)
Gebirge Grafschafter Bergland im Ostsauerländer Gebirgsrand
 
Besonderheiten Goldvorkommen
Burgruine Eisenberg
Georg-Viktor-Turm (AT)

Der Eisenberg bei Goldhausen im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg ist ein 562 m ü. NHN [1] hoher Berg im Grafschafter Bergland, das Teil des Ostsauerländer Gebirgsrandes, der Ostabdachung des Rothaargebirges, ist.

Der bewaldete Berg enthält ein Goldvorkommen. Auf seinem Gipfel befinden sich die Burgruine Eisenberg und der Aussichtsturm Georg-Viktor-Turm.

Geographie

Lage

Im Nordwestteil Nordhessens liegt der Eisenberg im Ostteil des Grafschafter Berglandes und im äußeren Südosten des Naturparks Diemelsee. Er erhebt sich oberhalb der östlich angrenzenden Waldecker Tafel und dem südöstlich gelegenen Waldecker Land knapp 4 km (Luftlinie) südwestlich der Innenstadt Korbachs, zu dessen Stadtgebiet er gehört. Auf dem Südwesthang breitet sich mit der Ortschaft Goldhausen ein südwestlicher Stadtteil aus, und am Südostfuß liegt der Stadtteil Nordenbeck. Südlich davon erhebt sich der Wiperich (423,3 m ) mit dem jenseits davon gelegenen Stadtteil Ober-Ense und der westlich oberhalb davon befindlichen Quelle des Eder-Zuflusses Itter. Im nordwestlich des Eisenberges liegenden Tal entspringt deren Zufluss Marbeck.

Berghöhe

Der Eisenberg ist maximal rund 562 m [1] hoch, wobei zum Beispiel auf topographischen Karten eine weitere Angabe auf 560 m [2] Höhe verweist.

Naturräumliche Zuordnung

Der Eisenberg gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Süderbergland (Nr. 33), in der Haupteinheit Ostsauerländer Gebirgsrand (332) und in der Untereinheit Grafschafter Bergland (332.5) zum Naturraum Eschenberg-Eisenbergrücken (mit Epper Paß) (332.50).

Burgruine Eisenberg

Auf dem Eisenberg liegt am Fuß des Aussichtsturms die Burgruine Eisenberg. Die Erbauer der im 13. Jahrhundert errichteten Höhenburg sind nicht bekannt. Urkundlich ist sie erstmals 1345 erwähnt. Vorhanden sind noch Grundmauern, Wall und Graben.

Georg-Viktor-Turm

Neben der Burgruine steht auf dem Eisenberg der Aussichtsturm Georg-Viktor-Turm, der seinen Namen zu Ehren des Fürsten Georg Viktor zu Waldeck und Pyrmont trägt, am 3. Juni 1905 eingeweiht wurde und 22,5 m hoch ist.[3]

Von seiner Aussichtsplattform blickt man in nordöstlicher Richtung auf Korbach, nach Osten zum Habichtswälder Bergland, nach Süden zu den Ederhöhen und zum Kellerwald, sowie nach Westen zum Rothaargebirge. Zudem schaut man auf die am Turmfuß befindliche Burgruine. Der Turm ist alljährlich vom 15. April bis zum 15. Oktober geöffnet – täglich von 9 bis 18 Uhr.[4]

Gold

Das Gold des Eisenbergs wurde schon im Mittelalter abgebaut, der Bergbau kam während des Dreißigjährigen Kriegs jedoch zum Erliegen. Einige Versuche der Wiederaufnahme der Förderung wurden im 20. Jahrhundert unternommen, doch blieben sie ohne Erfolg. Es werden noch etwa 10 Tonnen Gold im Berg vermutet, doch ist aufgrund der feinen Verteilung im Gestein ein Abbau unrentabel und würde massive Eingriffe in die Umwelt mit sich bringen. Die nahe dem Berg entspringenden Bäche (u. a. Itter) tragen stark zur Goldhaltigkeit der Eder bei.

Weitere Informationen über Gold und Bergbau bieten das Besucherbergwerk am Eisenberg,[5] das örtliche Museum in Korbach und der auf dem Berg verlaufende Lehrpfad Goldspur Eisenberg,[6]

Sehenswertes und Kultur

Zu den Sehenswürdigkeiten und kulturellen Aspekten des Eisenbergs gehören:

Verkehr und Wandern

Nordwestlich vorbei am Eisenberg führt die Landesstraße 3083 (EppeLengefeld–Korbach) und südöstlich die L 3076 (Ober-EnseNordenbeck–Korbach). Beide Straßen verbindet etwa zwischen Lengefeld und Nordenbeck die nordöstlich vom Berg verlaufende Kreisstraße 57 und zudem die in Nordenbeck beginnende K 56 im Westen und Süden. Letztere führt durch Goldhausen, wo zum Berg führende Nebenstraßen abzweigen. Am und über den Berg verläuft der Lehrpfad Goldspur Eisenberg,[6] direkt vorbei führen die Wanderwege Barbarossaweg und Waldecker Weg.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  2. Topographische Rad- und Wanderkarte Diemelsee – Twistesee – Edersee, Hrsg. Kommunale Verlagsgesellschaft mbH, Nordhausen, Erscheinungsjahr ca. 2006, M = 1:35.000, ISBN 978-3-937929-47-7
  3. Bericht vom Georg-Viktor-Turm , auf goldhausen.de
  4. Georg-Viktor-Turm , auf waldecker-land.de, abgerufen am 8. Januar 2014
  5. 5,0 5,1 Besucherbergwerk am Eisenberg , auf goldhausen.de
  6. 6,0 6,1 6,2 Goldspur Eisenberg (Goldlehrpfad am Eisenberg), auf goldhausen.de

Literatur

  • J. Kulick: Burg Eisenberg bei Goldhausen. Führungsblatt zu den Wallanlagen und der Ruine Burg Eisenberg auf dem Eisenberg bei Korbach-Goldhausen, Kreis Waldeck-Frankenberg (Archäologische Denkmäler in Hessen, Heft 17), Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Wiesbaden 1981, ergänzte und veränderte Auflage 1998, ISBN 3-89822-017-6
  • J. Kulick: Goldbergbau am Eisenberg bei Goldhausen. Führungsblatt zu einem Industriedenkmal des Mittelalters und der frühen Neuzeit bei Korbach-Goldhausen, Kreis Waldeck-Frankenberg (Archäologische Denkmäler in Hessen, Heft 143), Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Wiesbaden 1998, ISBN 3-89822-143-1

Weblinks

 Commons: Eisenberg (Korbach)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenberg (Korbach) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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