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Eiði


Eiði
[ˈaɪ̯jɪ]

(Dänisch: Ejde)
Position
Einwohner (2013)
Rang
607
19
Kommune Eiðis Kommuna
Postleitzahl FO 470
Markatal
Grammatik
Dativ (in/aus ...)
Genitiv (nach ...)

á/av Eiði
til Eiðis
Fußballverein: Eiðis Bóltfelag/Streymur

Eiði [ˈaɪ̯jɪ] (dänisch: Ejde, wörtlich: Isthmus) ist ein Ort der Färöer im äußersten Nordwesten Eysturoys.

Eiði ist eines der größeren Dörfer der Färöer und Hauptort der gleichnamigen Kommune, zu der die Orte Ljósá und Svínáir gehören. Zusammen hat die Kommune 670 Einwohner (2011).

Eiði wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts gegründet.[1] Die Kirche stammt aus dem Jahr 1881. Seit 1986 befindet sich hier das wichtigste Wasserkraftwerk der Färöer. Es bezieht sein Wasser aus dem südöstlich und höher gelegenen See Eiðisvatn. Im Norden befindet sich der 343 Meter hohe Eiðiskollur, dem die beiden berühmten Klippen Risin und Kellingin vorgelagert sind. Östlich des Ortes erhebt sich mit dem 882 Meter hohen Slættaratindur, der höchste Berg der Färöer. Dort entlangführt die Straße nach Gjógv.

Neben dem Mythos von Risin und Kellingin stammt von hier auch die Sage vom „Wochenbett des Elfenweibs“ (Huldukonan í barnsneyð).[2]

Der Fußballplatz von Eiði gilt von seiner landschaftlichen Lage her als einer der schönsten im gesamten dänischen Königreich. Im Ort befinden sich auch das Hotel Eiði, und ein Heimatmuseum in einem renovierten Bauernhaus mit einer so genannten Roykstova („Rauchstube“).

In Eiði befindet sich eine LORAN-C-Sendestation, die einst von Dänemark betrieben wurde. Als Dänemark die Station auflösen wollte, übernahm Frankreich den Betrieb.

Eine Besonderheit der färöischen Sprache ist die Verwendung der Präpositionen á (auf) und av (von) in Bezug auf Eiði. Es heißt also eg búgvi á Eiði („ich wohne auf Eiði“) und eg eri av Eiði („ich bin von Eiði“) anstelle von í (in) und úr (aus) Eiði. Diese scheinbare Kuriosität erklärt sich aus dem Umstand, dass Eiði „Isthmus“, also Landenge bedeutet. Auch im Deutschen befindet man sich auf einer Landenge bzw. kommt von ihr.

Söhne und Töchter Eiðis

Literatur

Weblinks

 Commons: Eiði  – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. http://www.heimabeiti.fo?menu=152
  2. Tjatsi.fo - deutsche Übersetzung

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Eiði (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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