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Eggingen


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zu einem Stadtteil von Ulm siehe Eggingen (Ulm); zu einer Wüstung dieses Namens siehe Büsingen am Hochrhein
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: WaldshutVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 459 m ü. NHN
Fläche: 13,95 km²
Einwohner: 1671 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 120 Einwohner je km²
Postleitzahl: 79805
Vorwahl: 07746
Kfz-Kennzeichen: WT
Gemeindeschlüssel: 08 3 37 124
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bürgerstraße 7
79805 Eggingen
Webpräsenz: www.eggingen.de
Bürgermeister: Karlheinz Gantert
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Eggingen ist eine Gemeinde im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg (Deutschland).

Geografie

Lage

Die Gemeinde Eggingen liegt zwischen Südschwarzwald und Klettgau direkt an der Grenze zum Schweizer Kanton Schaffhausen auf 430 m bis 680 m Meereshöhe.

Untereggingen liegt an der Wutach, einem Nebenfluss des Rheins.

Obereggingen liegt in einem Seitental der Wutach.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Eggingen besteht aus den ehemaligen Gemeinden Obereggingen und Untereggingen. Zur ehemaligen Gemeinde Obereggingen gehört das Dorf Obereggingen. Zur ehemaligen Gemeinde Untereggingen gehören das Dorf Untereggingen, die Siedlung Schönbrunnen und die Häuser Grafenwiesen, Greutwiesen und Im Heidelbach.[2]

Nachbarorte

Geschichte

Eggingen wurde im Jahre 884 erstmals in einer Urkunde des Klosters St. Gallen erwähnt. Besiedelt ist das Gemeindegebiet jedoch schon viel länger. In römischer Zeit befand sich hier ein frührömisches Militärlager, ein römischer Gutshof und seit dem 5. Jahrhundert siedelten Alemannen im Egginger Gebiet.
siehe auch Ruine Untereggingen

Eingemeindungen

Die heutige Gemeinde wurde am 1. Dezember 1971 durch Vereinigung der Gemeinden Obereggingen und Untereggingen gebildet.

Wappen der früheren Gemeinden

Politik

Eggingen hat sich mit der benachbarten Gemeinde Wutöschingen zu einer Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft zusammengeschlossen.

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Eggingen hat 10 Mitglieder. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis. Die Wahlbeteiligung lag bei 54,1 % (2009: 54,0 %). Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Freie Wähler 58,5 % - 6 Sitze, 2009: 46,7 % - 5 Sitze
CDU 41,5 % - 4 Sitze, 2009: 44,7 % - 5 Sitze

Bürgermeister

Bürgermeister von Eggingen ist Karlheinz Gantert.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • In Obereggingen befindet sich die katholische Pfarrkirche St. Gallus.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Eggingen liegt an der B 314, die die Hochrheinautobahn A 98 mit dem Autobahnkreuz Singen (Hohentwiel) (A 81) verbindet.

Durch den Ortsteil Untereggingen verläuft die bekannte Wutachtalbahn, auf der es Zubringerverkehre zur Museumsbahn nach Weizen gibt. Seit dem 15. Dezember 2014 verkehrt zudem eine Regionalbahn einmal täglich kurz nach 13 Uhr von Waldshut nach Eggingen, der vor allem für Schüler gedacht ist.

Medien

In Eggingen ist die Monopolzeitung Südkurier mit ihrem Ableger Alb-Bote vertreten. Dazu kommen die Anzeigenblätter "WOM" und "Anzeiger Hochrhein".

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Ferdinand Hasenfratz (* 7. Juli 1858 in Untereggingen; † 1. Mai 1943), Heimatdichter
  • Anton Hilbert (* 24. Dezember 1898 in Untereggingen; † 16. Februar 1986 in Stühlingen), Politiker (CDU), Landtags- und Bundestagsabgeordneter

Einzelnachweise

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 1049–1050

Weblinks

 Commons: Eggingen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Eggingen | Gemeinde in Baden-Württemberg

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Eggingen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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