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Edingen (Ralingen)


Edingen
Ortsgemeinde Ralingen
Höhe: 165 m ü. NHN
Einwohner: 306 (1. Mai 2016)[1]
Eingemeindung: 17. März 1974
Postleitzahl: 54310
Vorwahl: 06585

Lage von Edingen in

Edingen (luxemburgisch Ittchen ) ist ein Ortsteil und ein Gemeindebezirk der Ortsgemeinde Ralingen im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz.

Geographie

Edingen liegt an der Sauer direkt an der Grenze zu Luxemburg. Am Ort vorbei verläuft die Bundesstraße 418. Die Nachbarorte von Edingen sind Minden und Steinheim im Westen und Godendorf im Osten.

Zu Edingen gehören auch die Wohnplätze Edingerberg, Klingerbach, Kömbchen, Läschhof und Muckenbach.[2]

Geschichte

Über die ersten urkundlichen Erwähnungen von Edingen sind im „Goldenen Buch der Abtei Echternach“ zwei Urkunden aus dem 9. Jahrhundert enthalten: Im Jahr 861 oder 862 (siebtes Regierungsjahr des fränkischen Königs Lothar) schenkte ein Gesramus seine Güter zu Edingen und Weis dem Kloster Echternach.[3] Im Jahr 864 oder 865 schenkte der Priester Wiecmann (Wincmannus) alle seine Güter zu Edinga dem Kloster Echternach..[4] Ein Schutzbrief des Papstes Viktor IV. vom 9. Juni 1161 erwähnt außer dem Dorf auch die dort befindliche Kirche.[5] In einem Weistum aus dem Jahr 1588 erkennen die Schöffen den Abt zu Echternach als Grundherren und den Landesfürsten (Luxemburg) als Hochgerichtsherren an.[5]

Edingen war dem Verwaltungs- und Gerichtsbezirk der luxemburgischen Propstei Echternach zugeordnet.

Nach 1792 hatten französische Revolutionstruppen die Österreichischen Niederlande, zu denen das Herzogtum Luxemburg gehörte, besetzt und im Oktober 1795 annektiert. Von 1795 bis 1814 gehörte der Ort zum französischen Kanton Echternach im Departement der Wälder.[6]

Im Jahr 1815 wurde das ehemals luxemburgische Gebiet östlich der Sauer und der Our auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Damit kam die Gemeinde Edingen 1816 zum Landkreis Trier im Regierungsbezirk Trier in der Provinz Großherzogtum Niederrhein, die 1822 in der Rheinprovinz aufging. Die Gemeinde Edingen wurde der Bürgermeisterei Ralingen unterstellt.[6]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Edingen innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Am 17. März 1974 wurden die vier bis dahin selbständigen Gemeinden Edingen, Kersch, Olk und Wintersdorf nach Ralingen eingemeindet.[7]

Kirche

Hauptartikel: St. Lambertus (Edingen)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Einwohner mit Hauptwohnung zum Stichtag 1. Mai 2016, Einwohnerstatistik Verbandsgemeinde Trier-Land
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2014 , Seite 79 (PDF; 2,4 MB)
  3. Heinrich Beyer: Mittelrheinisches Urkundenbuch, Band II, Coblenz: Hölscher, 1865, Nachtrag S. 11 (dilibri.de )
  4. Heinrich Beyer: Mittelrheinisches Urkundenbuch, Band II, Coblenz: Hölscher, 1865, Nachtrag S. 13 (dilibri.de )
  5. 5,0 5,1 Philipp de Lorenzi: Beiträge zur Geschichte sämtlicher Pfarreien der Diöcese Trier. Bischöfliches General-Vikariat, Trier 1887, S. 229 (dilibri.de )
  6. 6,0 6,1 Georg Bärsch: Beschreibung des Regierungs-Bezirks Trier: nach amtlichen Quellen ..., Band 2, Lintz, 1846, S. 123 (Google Books )
  7. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 , Seite 193 (PDF; 2,50 MB)

Kategorien: Ort im Landkreis Trier-Saarburg | Ehemalige Gemeinde (Landkreis Trier-Saarburg) | Ralingen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Edingen (Ralingen) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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