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Edelsfeld


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Amberg-SulzbachVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 528 m ü. NHN
Fläche: 34,72 km²
Einwohner: 1888 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 54 Einwohner je km²
Postleitzahl: 92265
Vorwahl: 09665
Kfz-Kennzeichen: AS, BUL, ESB, NAB, SUL
Gemeindeschlüssel: 09 3 71 119
Gemeindegliederung: 26 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hirschbachstraße 8
92265 Edelsfeld
Webpräsenz: www.edelsfeld.de
Bürgermeister: Hans-Jürgen Strehl (Freie Wählergemeinschaft)
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Edelsfeld ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Amberg-Sulzbach, etwa 10 km nördlich von Sulzbach-Rosenberg an der Bundesstraße 85.

Gemeindegliederung

Edelsfeld hat 26 Ortsteile[2]:

Es gibt folgende Gemarkungen: Edelsfeld, Holnstein, Kürmreuth, Namsreuth, Sigras, Steinling und Weißenberg.

Geschichte

Edelsfeld gehörte zum ehemaligen Herzogtum Neuburg-Sulzbach und dessen Gericht Parkstein; seit 1777 war das Gebiet Teil des Kurfürstentums Bayern. Jahrhundertelang waren die Hofmarken Steinling, Boden und Edelsfeld im Besitz der Freiherrn von Steinling zu Boden und Stainling; mit dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 wurde ihr Besitz als kirchliche Lehen eingezogen. Ihr Wappen zeigt einen schreitenden schwarzen Hahn auf drei grünen Hügeln im goldenen Feld. Neben der in vielen Orten der Oberpfalz ansässigen Linie gab es eine zu Nürnberg, die dort auch den Bürgermeister (Lutz Steinlinger) gestellt hat. Die Familie ist 1984 mit dem letzten Namensträger Friedrich VI. ausgestorben. Seit dem Verlust von Steinling waren die Freiherrn von Steinling bayerische und hessische Generäle und Kriegsminister.

Die Herren Stromer von Reichenbach als Inhaber der Hofmark Holnstein besaßen hier einschichtige Güter (offene Hofmark). Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Steinling eingegliedert. Am 1. Juli 1972 folgten die Gemeinde Weißenberg und Teile der Gemeinden Kürmreuth, Namsreuth und Sigras.[3]

Einwohnerentwicklung

  • 1970: 1467 Einwohner
  • 1987: 1497 Einwohner
  • 2000: 1954 Einwohner
  • 2011: 1883 Einwohner

Politik

Gemeinderat

Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat zwölf Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 80,0 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  CSU     3 Sitze  (23,4 %)
  SPD 2 Sitze (17,4 %)
  Freie Wählergemeinschaft Edelsfeld und Umgebung 4 Sitze (32,2 %)
  Edelsfelder Wählergemeinschaft Unsere Gemeinde 3 Sitze (27,0 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Wappen

Das Wappen wird in der aktuellen Form seit 1978 geführt.

Amtliche Wappenbeschreibung

In Schwarz eine wachsende silberne Kirche mit Turm und Apsis; vorne eine goldene Gerstenähre und hinten ein goldener Palmzweig.

Bedeutung der Symbole

Das Kirchenmotiv im Wappen bezieht sich auf die romanische Kirche St. Joseph (12. Jahrhundert) im Gemeindeteil Niederärndt, die später als Simultankirche diente. Im Normaljahr 1555 waren die Landesherren zwei Brüder, wovon einer evangelisch und einer römisch-katholisch war; nach dem Grundsatz cuius regio, eius religio wurde die Kirche simultan. Sie soll die Zusammengehörigkeit der gesamten Bevölkerung symbolisieren. Die Gerstenähre deutet auf den Anbau von Braugerste in der Gemeinde hin, der Palmzweig bezieht sich auf das Stephanspatrozinium der Kirche.

Edelsfeld ist Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Obere Vils-Ehenbach (AOVE GmbH), eines Zusammenschlusses von jetzt neun Gemeinden zur Zusammenarbeit und gemeinsamen Entwicklung der Region.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

  • Freilandmuseum Goglhof im Ortsteil Eberhardsbühl

Baudenkmäler

Liste der Baudenkmäler in Edelsfeld

Söhne und Töchter des Stadt

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111105/180310&attr=OBJ&val=883
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 578.

Weblinks

 Commons: Edelsfeld  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Ort im Landkreis Amberg-Sulzbach | Edelsfeld | Gemeinde in Bayern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Edelsfeld (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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