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Ede (Niederlande)


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Gemeinde Ede

Flagge

Wappen
Provinz  Gelderland
Bürgermeister Cees van der Knaap (CDA)
Fläche
 – Land
 – Wasser
318,68 km²
318,25 km²
0,43 km²
CBS-Code 0228
Einwohner 112.593 (1. Apr. 2016[1])
Bevölkerungsdichte 353 Einwohner/km²
Bedeutender Verkehrsweg A12 E 35 A30 N224 N304 N310 N781
Vorwahl 026, 0318, 0342
Postleitzahlen 6710–6718, 6720–6721, 6730–6733, 6740–6741, 6744–6745, 6877
Website www.ede.nl
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Ede [ˈedɘ] ( anhören?/i) ist eine Stadt und Gemeinde der niederländischen Provinz Gelderland. Am 1. April 2016 hatte die Gemeinde 112.593 Einwohner, die Stadt selbst nur etwa 68.000. Die Gesamtfläche beträgt 318,68 km² und ist somit die viertgrößte Gemeinde der Niederlande nach Noordoostpolder, Midden-Drenthe und Apeldoorn. In der Gemeinde liegen, nebst Ede selbst, auch die Dörfer Bennekom, Deelen, Ederveen, Harskamp, De Klomp, Lunteren, Otterlo, Wekerom, sowie Teile von Hoenderloo.

Lage und Wirtschaft

Ede liegt im Südwesten des Waldgebietes Veluwe, an der Autobahn und Eisenbahnstrecke UtrechtArnheimOberhausen, einer weiteren Autobahn (A30) und an der Nebeneisenbahnstrecke nach Barneveld. Gute Straßen führen nach Apeldoorn, dem südlichen Nachbarn Wageningen, und westlich nach Veenendaal. Die bis 2002 wichtige Kunstfaserindustrie (AKU - Akzo) hat Ede verlassen. An ihrer Stelle sollen Kleinbetriebe und mehr Tourismus neue Arbeitsplätze schaffen. Für die Wirtschaft Edes sind am wichtigsten:

  • der Tourismus (wegen der Heide - „Ginkelse Heide“, der Wälder usw.); der Naturpark „Hoge Veluwe“ liegt größtenteils auf dem Gebiet von Ede
  • die Landwirtschaft (im Westen der Gemeinde: „Gelderse Vallei“ mit Hühnerzucht)
  • der Dienstleistungsbereich (Altersheime und andere Heilinstitute, Konferenzzentren)
  • das Militär (es gibt mehrere Kasernen und Truppenübungsplätze in der Gemeinde).

In Ede und Bennekom leben auch Pendler, die in Utrecht und Arnheim arbeiten.

Geschichte

Das Gebiet Edes lieferte den Archäologen viele Funde, unter anderem aus Hügelgräbern der Jungsteinzeit und der Bronzezeit. Ob rund 30.000 Jahre v. Chr. schon die Neandertaler hier lebten, ist noch nicht geklärt. Später aber lebten im heutigen Ede lange Zeit germanische Stämme, unter anderem um 400 n. Chr. die Chamaven. Im Frühmittelalter entstanden Ede und Bennekom als kleine Bauerndörfer. Ede wird 1216, Lunteren 1300 in Schenkungsurkunden erwähnt. Nach der Reformation wurden die Dörfer bald protestantisch, in Lunteren aber konnten sich die Katholiken noch ein Jahrhundert behaupten. Eine uralte sandige Handelsstraße, auch „Hessenweg“ genannt, verband die Messestädte Köln und Frankfurt mit Utrecht und lief von Arnheim über Ede nach Amersfoort. Diese so genannte Itinerare waren bei den Reisenden und Kaufleuten sehr beliebt. Die hessischen Fuhrleute freuten sich wiederum weit über die deutsche Grenze hinaus eines guten Rufes. Wachstum trat erst ab 1840 ein, als die Eisenbahnlinie Utrecht – Arnheim eröffnet wurde und der alte „Reichsweg Arnheim – Utrecht“, sodann kurz vor dem Zweiten Weltkrieg die Autobahn Arnheim – Utrecht (auch Hazepad genannt), und dazu mehrere Landstraßen kamen. Im Jahr 1902 kam die Eisenbahn Ede – Barneveld hinzu. Das ermöglichte den Tourismus in die nahegelegene Veluwe und die Ansiedlung von Sanatorien usw. Die Kunstfaserfabrik des Akzo-Nobel-Konzerns (ehem. AKU) war hier von etwa 1920–2002 sesshaft. Ab etwa 1880 wurden Ede und Harskamp wichtige Garnisonsorte des niederländischen Heeres.

Sehenswürdigkeiten

Parkanlagen

  • Der wichtigste Naturpark ist „Hoge Veluwe“ mit dem Kröller-Müller-Museum bei Otterlo.
  • Weitere wichtige Naturgebiete der Veluwe auf dem Grundgebiet von Ede, die sich unter anderem für Wanderungen und Radtouren eignen, sind:
    • Ginkelse Heide (zum Teil Militärgelände: bei Schießübungen gesperrt)
    • Planken-Wambuis
    • Driesprong
    • Deelerwoud

Bilder

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

 Commons: Ede  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bevolkingsontwikkeling; regio per maand April 2016 Centraal Bureau voor de Statistiek, Niederlande

Kategorien: Ort in Gelderland | Gemeinde in Gelderland

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Ede (Niederlande) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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