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Eberhard Aurich


Eberhard Aurich (* 10. Dezember 1946 in Chemnitz) ist ein ehemaliger deutscher Funktionär. Er war der vorletzte Erste Sekretär des Zentralrates der FDJ in der DDR.

Leben

Aurich war als Kind in der Pionierorganisation Ernst Thälmann aktiv und wurde 1960 Mitglied der FDJ. Nach Besuch der EOS Karl Marx in Karl-Marx-Stadt und Berufsausbildung mit Abitur als Betonfacharbeiter studierte er 1965–69 an der Pädagogischen Hochschule Zwickau mit Abschluss als Diplomlehrer für Deutsch und Staatsbürgerkunde. Mit 21 Jahren wurde er 1967 Mitglied der SED.

Von 1969 an war er hauptamtlicher Mitarbeiter der FDJ, zunächst bei der Bezirksleitung Karl-Marx-Stadt, von 1972 bis 1977 bei der Abteilung Studenten im Zentralrat. Von 1977 bis 1980 war er 1. Sekretär der FDJ-Bezirksleitung Karl-Marx-Stadt. 1979 wurde er Mitglied des Büros des Zentralrates der FDJ. Hier wurde er 1980 zweiter und seit 1983, als Nachfolger von Egon Krenz, Erster Sekretär des Zentralrates der FDJ. Er wurde im November 1989 von Frank Türkowsky abgelöst, der dieses Amt bis Ende Januar 1990 bekleidete.[1][2][3]

Außerdem war Aurich von 1981 bis 1989 Mitglied im Zentralkomitee der SED, bis 1990 Abgeordneter der Volkskammer und von 1986 bis 1990 Mitglied des Staatsrates. Aurich erhielt die Verdienstmedaille der DDR sowie 1981 und 1984 den Vaterländischen Verdienstorden.

Von 1990 bis Ende 2011 war er Geschäftsführer der trainmedia GmbH, eines Verlages, der die Zeitschrift Wortspiegel und Bücher für Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwächen herausgibt.

Ehrenamtlich engagiert sich Aurich für Flüchtlinge.[4]

Die DDR sieht Aurich im Rückblick teils kritisch.[5]

Literatur

Weblinks

 Commons: Eberhard Aurich  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Biographische Datenbanken: Türkowsky, Frank. In: bundesstiftung-aufarbeitung.de. Ch. Links Verlag, Oktober 2009, abgerufen am 10. Februar 2016.
  2. FDJ – der Name bleibt, doch das alte Statut ist passé. Neues Deutschland, 29. Januar 1990, S. 2
  3. FDJ-Vorstand steht zu Liederfestival (Ausgabe vom 22.02.1990). In: nd-archiv.de. Abgerufen am 29. Februar 2016: „Das versicherte die Vorsitzende der FDJ, Birgit Schröder, am Dienstag […]“
  4. Katrin Bischoff: Eberhard Aurich – vom FDJ-Chef zum Ehrenamtler für Flüchtlinge. In: berliner-zeitung.de. Berliner Verlag GmbH, 31. Oktober 2014, abgerufen am 10. Februar 2016.
  5. http://www.morgenpost.de/berlin/mauerfall/article133890876/Letzter-FDJ-Chef-Die-DDR-war-stalinistisch-organisiert.html


Kategorien: Funktionär der Freien Deutschen Jugend (DDR) | Person (Chemnitz) | Abgeordneter der Volkskammer | Mitglied des ZK der SED | Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold | Geboren 1946 | Deutscher | Mann

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Eberhard Aurich (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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