Duppach - LinkFang.de





Duppach


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: VulkaneifelVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Gerolstein
Höhe: 461 m ü. NHN
Fläche: 10,28 km²
Einwohner: 282 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 27 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54597
Vorwahl: 06558
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 211
Adresse der Verbandsverwaltung: Kyllweg 1
54568 Gerolstein
Webpräsenz: www.gerolstein.de
Ortsbürgermeister: Gottfried Wawers
}

Duppach in der Vulkaneifel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Gerolstein an.

Geographie

Die Duppacher Gemarkung liegt in einer Höhenlage zwischen 400 und 600 m ü. NHN , wobei sich der Ort selber in einer Talmunde auf 460 m befindet. Zur Gemeinde gehört der Wohnplatz Weiermühle. Die Städte Hillesheim und Gerolstein sind 10 km entfernt. Bis in die Stadt Prüm sind es 13 km.

Geschichte

Bei archäologischen Ausgrabungen ab dem Jahr 2002 wurden im Ortsteil Weiermühle Reste einer römischen Villa, sowie zweier großer Grabdenkmäler gefunden. Durch den Archäologischen Förderverein Duppach e. V. (gegründet 2003) werden die Grabungen in unregelmäßigen Abständen weiter geführt. Grabungsleiter ist Peter Henrich.

Im Rahmen der rheinland-pfälzischen Funktional- und Gebietsreform wurde Duppach zusammen mit 14 weiteren Gemeinden am 7. November 1970 vom gleichzeitig aufgelösten Landkreis Prüm in den Landkreis Daun (seit 2007 Landkreis Vulkaneifel) umgegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Duppach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 209
1835 329
1871 346
1905 361
1939 373
Jahr Einwohner
1950 409
1961 360
1970 355
1987 308
2005 310
2014 282

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Duppach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Bis 2014 gehörten dem Gemeinderat acht Ratsmitglieder an.[4]

Wappen

Die Blasonierung lautet: „Durch Wellenschnitt von Gold über Blau geteilt; oben ein wachsender schwarzer, rotbewehrter Löwe, unten zwei silberne Hirschstangen, ein goldenes Kreuz einschließend.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Die heutige Friedhofskapelle geht auf das Jahr 1330 zurück und ist somit eine der ältesten Kirchen der Eifel. 1926 wurde die größere St.-Hubertus-Kirche errichtet, da das alte Gebäude für die Pfarrgemeinde nicht mehr groß genug war. Nach Kriegszerstörungen steht heute nur noch der Altarraum der Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Dieser wird als Friedhofskapelle genutzt.

In den 1950er Jahren ließ ein großer deutscher Elektrokonzern im Duppacher Wald die Adenauervilla, einen Altersruhesitz für den damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer, bauen. Nachdem die Presse 1955 über diesen Korruptionsfall berichtet hatte, wurden die Bauarbeiten an dem fertigen Rohbau sofort eingestellt. Seitdem befindet sich die Ruine im Duppacher Wald.

Sauerbrunnen

Etwa 1000 Meter außerhalb des Ortes befindet sich ein Sauerbrunnen (in der Eifel Drees genannt), wo sich die Bewohner des Ortes Mineralwasser in mitgebrachte Flaschen abfüllen können. Die Quelle ist reich an Eisen und Mineralien. Außerdem ist das Wasser reich an Kohlensäure, was für die Eifel als ehemalige Vulkanregion typisch ist.

Vulkan Duppacher Maar (Duppacher Weiher)

Der ehemals etwa 16 Hektar große Duppacher Weiher ist ein Vulkan und war wegen seines Fischreichtums berühmt. Er wurde ca. 1930 trockengelegt.[5][6][7]

Eichholzmaar

Das Eichholzmaar ist eines der kleineren Maare in der Vulkaneifel und liegt an der Landesstraße 24 zwischen Steffeln und Duppach.

Siehe auch

Söhne und Töchter des Orts

  • Klaus-Peter Müller, Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank AG, wurde am 16. September 1944 in Duppach geboren.

Weblinks

 Commons: Duppach  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 , S. 160, 161 (PDF; 2,1 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Zum Duppacher Weiher
  6. Eintrag zu Vulkan Duppacher Weiher in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier, abgerufen am 23. Dezember 2015.
  7. Duppacher Weiher, Trockenmaar

Kategorien: Ort im Landkreis Vulkaneifel | Duppach | Gemeinde in Rheinland-Pfalz

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Duppach (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.