Druckindustrie - LinkFang.de





Druckindustrie


Die Druckindustrie (auch Druckwirtschaft, Druckgewerbe, Druckwesen) ist ein Wirtschaftszweig (Branche), der sich mit der Herstellung von Druckerzeugnissen beschäftigt. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.[1]

Gewerbe der Druckindustrie

Beim industriellen Druckwesen unterscheidet man zwischen

Wirtschaftliche Bedeutung

Die Druckindustrie ist stärker als das übrige verarbeitende Gewerbe inlandsorientiert: 2015 wurden 8,6 Prozent ihres Outputs exportiert. Größter Auftraggeber ist die gewerbliche Wirtschaft (86,4 Prozent gegenüber 8,7 Prozent privatem Konsum). Größter gewerblicher Auftraggeber ist das Verlagswesen mit 20 Prozent. Im Jahr 2014 erreichte die deutsche Druckindustrie einen nominalen Umsatz in Höhe von 12.187 Mio. Euro - 0,4 Prozent weniger als im Vorjahr.

Ausbildungs- und Beschäftigungssituation

Die Druckindustrie beschäftigt derzeit über 140.000 Menschen in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen (2014: 142.599) und weist eine Ausbildungsquote von rund 8,3 Prozent auf (2014: 11.963 Auszubildende, Ausbildungsquote 8,39 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten ist seit Jahren rückläufig. Gegenüber dem Stand von 2000 (222890) ist sie um rund 37 Prozent gesunken.[2]

Der am häufigsten gewählte Ausbildungsgang ist Mediengestaltung, der von rund 59 Prozent aller Auszubildenden gewählt wird. Zum Vergleich: Drucktechnik (15,9 Prozent), Druckweiterverarbeitung (20,3 Prozent).

Die Branche ist geprägt von kleinen Unternehmen: 2014 hatten 83 Prozent aller Druckereien weniger als 20 Beschäftigte, nur 3 Prozent hatten 100 oder mehr.[3]

Branchenvertretung

Am 15. August 1869 wurde der Deutscher Buchdruckerverein als erster fachlicher Wirtschaftsverband in Deutschland gegründet. Heute werden die Interessen der Druckindustrie vom Bundesverband Druck und Medien vertreten.

Lohnentwicklung

Am 1. Januar 2014 haben der BVDM und ver.di in einem Lohnabkommen die folgenden ab dem 1. April 2015 geltenden Löhne für die Druckindustrie vereinbart[4]:

Lohngruppe  Euro pro Woche
I           441,37
II          477,16
III         498,04
IV          518,91
V           596,45
VI          656,10
VII         715,74

Die durchschnittliche Erhöhung der Tariflöhne betrug in den Jahren 2000 - 2015 1,6 %[5].

Einzelnachweise

  1. Bundesverband Druck und Medien
  2. Bundesanstalt für Arbeit
  3. Vorläufige Statistik Berufsausbildung und Fortbildung Druck und Medien: http://www.bvdm-online.de/fileadmin/Bildung/Statistik13_14.pdf
  4. https://verlage-druck-papier.verdi.de/++file++53c3cd1baa698e56e80002ed/download/2014_LohnabkDI_010114_310316_Flyer.pdf
  5. Statistisches Bundesamt

Kategorien: Industriezweig

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Druckindustrie (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.