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Dritëro Agolli


Dritëro Agolli (* 13. Oktober 1931 in Menkulas, Kreis Devoll) ist ein albanischer Schriftsteller und Publizist.

Leben

Agolli besuchte das Gymnasium in Gjirokastra und studierte in den 1950er Jahren in Leningrad Publizistik. Seit seiner Rückkehr nach Albanien lebt er in der Hauptstadt Tirana. Zunächst war Agolli einige Zeit für die kommunistische Parteizeitung Zëri i Popullit tätig. Seine ersten Gedichte veröffentlichte er 1958.

In seinen Werken – Gedichte ebenso wie Kurzgeschichten und Romane – idealisierte er das sozialistische System und besang den sogenannten neuen Menschen, den die albanischen Kommunisten zu erziehen sich vorgenommen hatten. Von 1973 bis 1992 war Agolli Vorsitzender des albanischen Schriftstellerverbandes.

Trotzdem sind die zwischen 1958 und 1990 entstandenen Werke Agollis nicht nur platte Lobpreisungen des Kommunismus. Seine Gedichte sind feinsinnig und von großer sprachlicher Schönheit und werden bis heute gelesen. Sein satirischer, 1973 erschienener Roman über die Zylo oder die abenteuerliche Reise durch die wundersame Welt von Bürokratien wurde als amüsante Kritik an der Parteibürokratie allgemein geschätzt. Auch nach 1990 setzte er seine Arbeit als Schriftsteller fort. Bis heute ist der in Tirana lebende Autor sehr produktiv und veröffentlicht fast jährlich ein neues Buch.

Werke

  • Mesditë. (Mittag), Poesie 1969
  • Komisari Memo. (Kommissar Memo), Roman 1970
  • Shkëlqimi dhe rënia e shokut Zylo. (deutsch unter dem Titel in der DDR veröffentlicht: Zylo oder die abenteuerliche Reise durch die wundersame Welt von Bürokratien.), satirischer Roman 1973
  • Njeriu me top. (Der Mann mit der Kanone), Roman 1975
  • Nënë Shqipëri. (Mutter Albanien), Poem 1976 (siehe auch Mutter Albanien)
  • Trëndafili në gotë. (Die Rose im Glas), Roman 1980
  • Mosha e bardhë. (Das weiße Alter), Drama 1985
  • Njerëz të krisur. (Verrückte Leute), Kurzgeschichten 1995
  • Shpirti i gjyshërve. 101 këngë. (Der Geist der Großväter. 101 Lieder.), Gedichte 1996
  • Vjen njeriu i çuditshëm. (Es kommt der eigenartige Mensch), Gedichte 1996
  • Teshtimat e lirisë. Njeriu, politika dhe kultura. (Das Niesen der Freiheit. Der Mensch, die Politik und die Kultur.), Essays 1997
  • Zhurma e erërave të dikurshme. (Das Geräusch der einstigen Winde), Kurzgeschichten 1999
  • Gdhihet e ngryset. (Es dämmert und es finstert), Gedichte 2000
  • Dështaku. (Der Versager), Roman 2000

Politische Resonanz

Dritëro Agolli wird in Albanien gemeinhin als „Patriarch der Sozialisten“ bezeichnet.

Weblinks


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Dritëro Agolli (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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