Downloadportal - LinkFang.de





Downloadportal


Ein Downloadportal ist eine Subform von allgemeinen Internet-Portalen, das seine Inhalte aber vorwiegend auf die Möglichkeit beschränkt, Software für verschiedene Betriebssysteme zum Herunterladen (Download) zur Verfügung zu stellen. Hierbei kann es sich sowohl um kostenlose als auch um kostenpflichtige Angebote handeln.

Ursprung

Ursprung des Begriffs download ist, dass es neben dem http-Protokoll (dem eigentlichen „Internet“ im heutigen SInne) noch das File Transfer Protocol ftp gibt, das ausschließlich dem lokalen Speichern einer gewissen Datei dient, während http-Tranfsfer automatisch mit dem Webbrowser verknüpft ist, und anfangs html-Seiten, allenfalls noch reine Textseiten (txt, u.a.) umfasste. Die frühen ftp-Clients stellten einfach die Ordnerstruktur einer öffentlich zugänglichen gemachten Dateisystem-Zweiges dar. Mit der Implementierung des ftp-Clients in den Webbrowser entstand dann die Downloadplattform im engeren Sinne, auf der das Angebot etwas ansprechender und ausführlicher dargestellt werden konnte. Mit der Implementierung von weiteren Plug-ins, insbesondere dem Bildbetrachter (für Bilddateien diverser Formate) und dann dem pdf-Viewer, verlor ftp weitgehend an Bedeutung, weil es einerlei wurde, ob eine Datei auf einem http- oder ftp-Server hinterlegt ist: Ob die Datei lokal abgespeichert wird, an eine passende Anwendungssoftware für das Format weitergereicht wird, oder direkt innerhalb des Browsers dargestellt wird, entscheidet der Benutzer in den Download-Einstellungen des Webbrowsers, auch für verschiedene Dateitypen spezifisch. Der Download an sich blieb nur für Betriebssystem- und Anwendungssoftware relevant, sowie für reinen Informationsdaten-Austausch.

Mit dem Zusammenwachsen von Internet und User groupes, die ursprünglich auf dem Usenet beheimatet waren, entstand das Downloadportal im heutigen Sinne. Das Ziel von Download-Portalen ist es, Interessenten und Anbieter von Anwendungen auf einer Plattform zusammenzubringen. Hierzu bieten Portale üblicherweise neben einer Einteilung in verschiedene Themenbereiche (Kategorien) auch eine Suchfunktion sowie Daten über Aktualisierungen bestehender Software, Webspace für Dokumentationsmaterial und Funktionen für Uploads, und Foren für Fragen und Anregungen, für User-Ranking der Angebote und ähnlichem Erfahrungs- und Meinungsaustausch.

Entwicklung

Durch die zunehmende Automatisierung von typischen Prozessen im Internet, wie z. B. die automatische Suchmaschinen-Anmeldung, werden auch Download-Portale zunehmend automatisch mit Inhalten gefüllt. Um diese Aufgabe noch einfacher zu erfüllen, wurde ein Standard-XML-Format für die Beschreibung von Software entwickelt. In der PAD-Datei können Hersteller alle relevanten Angaben zu ihrer Software festlegen, Download-Portale brauchen diese Daten nur noch in ihre eigenen Datenbanken zu übernehmen, um die Inhalte aktuell zu halten.

Dabei besteht jedoch die Gefahr von falschen Angaben der Daten oder der Beschreibung. Beliebt ist z. B. die Angabe Freeware für kommerzielle Shareware, um mehr Interessenten zum Herunterladen zu bewegen. Auch wurden in der Vergangenheit auf diese Weise Download-Portale dazu missbraucht, Reklame-Software (Adware) oder gar Spionage-Software (Spyware) und andere Schädlinge zu verteilen.

Die derzeit modernste Form des Downloadportals sind die Appstores für Apps, also Anwendungssoftware im Bereich Mobile Computing.

Die klassische Downloadplattform für reine Informationsdaten (Dokumente, Bilder, Medien) hat in Übermittlungsdiensten wie WeTransfer einen Nachfolger gefunden, die die Datengrößen-Begrenzungen im E-Mail-Verkehr umgehen, indem Dateien temporär zwischengespeichert werden.

Insgesamt wird das Konzept des Downloads aber zunehmend vom Filehosting im Cloud-Konzept angelöst, das heißt, Daten werden lokal überhaupt nicht mehr gespeichert, sondern nur bei Bedarf auf Webservern eingesehen und nur temporär zwischengespeichert, um sie darzustellen. So ein Prinzip ist etwa Dropbox, ein Prinzip, wie es heute als Bestandteil der meisten Accounts in Social Media, im Online-e-Mailing oder Kunden-Accounts bei den großen Internetakteuren implementiert ist. Sogar im Anwendungsbereich wird die traditionelle Installation von interaktiven Webseiten (Web 2.0) abgelöst: Das eigentliche Programm läuft auf einem Internet-Server, der nur die Darstellung ausliefert (Thin Client – typische Beispiele sind Suchmaschinen oder GIS-Anwendungen wie Google Maps, deren Darstellungsprogramm im Regelfall nicht mehr vom Benutzer installiert wird).


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Downloadportal (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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