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Dorothee Wilms


Dorothee Margarethe Elisabeth Wilms (* 11. Oktober 1929 in Grevenbroich) ist eine deutsche Politikerin (CDU).[1]

Sie war von 1982 bis 1987 Bundesministerin für Bildung und Wissenschaft und von 1987 bis 1991 die letzte Bundesministerin für innerdeutsche Beziehungen.

Familie, Ausbildung und Beruf

Wilms wird 1929 als einziges Kind von Lorenz Wilms, der von 1924 bis 1945 Bürgermeister der Stadt Grevenbroich[2] war, und Lieselotte Wilms, geb. Schiedges, geboren.[1] Nach dem Abitur 1950 begann Wilms ein Studium der Volkswirtschaftslehre, Sozialpolitik und Soziologie in Köln, welches sie 1954 als Diplom-Volkswirt und 1956 mit der Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Arbeit Das makro- oder mikroökonomische Verfahren in der Nationalökonomie beendete. Von 1953 bis 1973 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für Jugendfragen und Berufsbildung beim Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln beschäftigt. Von 1977 bis 1982 war sie hier dann Leiterin der Forschungsstelle für bildungs- und gesellschaftspolitische Entwicklung.

Partei

Seit 1961 ist Dorothee Wilms Mitglied der CDU. Von 1974 bis 1976 war sie stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der CDU. 1986 wurde sie in den Landesvorstand der CDU Nordrhein-Westfalen gewählt. Ferner war sie ehrenamtlich bis 2005 ca. 25 Jahre lang Mitglied des Vorstandes der Konrad-Adenauer-Stiftung, der sie heute noch angehört.

Abgeordnete

Dem Rat ihrer Heimatstadt Grevenbroich gehörte Wilms von 1967 bis 1973 an.[1] Von 1976 bis 1994 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war sie von 1980 bis 1982 Parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Öffentliche Ämter

Nach der Wende in Bonn wurde Wilms am 4. Oktober 1982 als Bundesministerin für Bildung und Wissenschaft in das Kabinett von Bundeskanzler Helmut Kohl berufen. Nach der Bundestagswahl 1987 übernahm sie dann ab dem 12. März 1987 das Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde dieses Ministerium aufgelöst, so dass sie am 18. Januar 1991 aus der Bundesregierung ausschied. Seit 1992 ist sie Kuratoriumsvorsitzende der öffentlich-rechtlichen Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus in Bad Honnef-Rhöndorf (Ehrenamt). Ehrenamtlich war sie von 2000 bis 2004 Vorsitzende der Vereinigung der Ehemaligen Abgeordneten des Deutschen Bundestages und des Europäischen Parlaments.

Kabinette

Literatur

Weblinks

 Commons: Dorothee Wilms  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Dorothee Wilms – Biografie. Website der Konrad-Adenauer-Stiftung. Abgerufen am 2. Januar 2016.
  2. Christina Faßbender: Rathausgeschichten. In: StattBlatt. 121.Ausgabe, Dezember 2015, 11.Jahrgang, S. 11. – StattBlatt Verlag , Grevenbroich


Kategorien: Bildungsminister (Bundesrepublik Deutschland) | Minister für innerdeutsche Beziehungen | Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen) | CDU-Mitglied | Geboren 1929 | Träger des Verdienstordens der Italienischen Republik (Großkreuz) | Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern | Frau

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Dorothee Wilms (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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