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Dorothee Bär


Dorothee Bär (* 19. April 1978 in Bamberg als Dorothee Mantel) ist eine deutsche Politikerin (CSU).

Ausbildung und Beruf

Bär wuchs in Ebelsbach auf. Nach dem Abitur 1999 am Franz-Ludwig-Gymnasium Bamberg absolvierte Dorothee Bär als Stipendiatin der Hanns-Seidel-Stiftung ein Studium der Politikwissenschaft an der Hochschule für Politik München und am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin, das sie 2005 als Diplom-Politologin beendete.

Am 17. Dezember 2013 wurde sie zur Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur im Kabinett Merkel III ernannt.[1]

Partei

Dorothee Bär trat als Schülerin 1992 in die Junge Union (JU) und 1994 auch in die CSU ein. Sie gehörte von 1999 bis 2009 dem Vorstand des JU-Bezirksverbandes Unterfranken an und war hier ab 2001 stellvertretende Bezirksvorsitzende. Von 2001 bis 2003 war Dorothee Bär außerdem Landesvorsitzende des Ringes Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) in Bayern. Sie gehört seit 2001 dem CSU-Parteivorstand an und war von 2003 bis 2007 stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Union in Bayern. 2007 wurde Dorothee Bär zur stellvertretenden Kreisvorsitzenden der Frauen Union (FU) im Landkreis Haßberge und im November 2008 zur stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Jungen Union gewählt. Seit Februar 2009 ist Dorothee Bär stellvertretende Generalsekretärin der CSU. Seit 2010 ist sie Vorsitzende des CSU Netzrates und seit 2011 Vorsitzende des CSUnet. Außerdem wurde Dorothee Bär 2011 zur stellvertretenden Bezirksvorsitzenden der CSU Unterfranken gewählt.[2] Im Jahr 2012 war Dorothee Bär Teil der Versuchsgruppe einer Studie, die im Auftrag des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM) durchgeführt wurde und das Twitter-Verhalten von Politikern untersucht hat.[3]

Abgeordnetentätigkeit

Vom 17. Oktober 2002 bis zum 17. Oktober 2005 wurde Dorothee Bär über die bayerische Landesliste der CSU erstmals Mitglied des Deutschen Bundestages. Bei der Bundestagswahl 2005 gelang ihr trotz eines als sicher geltenden 8. Listenplatzes aufgrund des Zweitstimmergebnisses der CSU zunächst nicht der Wiedereinzug in den Bundestag. Am 23. November 2005 rückte sie jedoch für den ausgeschiedenen Abgeordneten Günther Beckstein in den Bundestag nach.

Am 27. September 2009 wurde Dorothee Bär als Direktkandidatin in den Deutschen Bundestag gewählt.[4] In der 17. Wahlperiode war sie Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, im Ausschuss für Kultur und Medien sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Gesundheit.

Bei der Bundestagswahl 2013 trat Bär im Wahlkreis Bad Kissingen an und errang das Direktmandat. Als Abgeordnete wurde sie Mitglied der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe.

Seit dem 1. Mai 2008 gehört Dorothee Bär dem Kreistag des Landkreises Haßberge an.[5]

Sonstiges Engagement

Bär ist Mitglied der Europa-Union Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag, Mitglied des Kuratoriums Bundeszentrale für politische Bildung und der Filmförderungsanstalt. Sie ist Mitglied der Vorauswahljury des Deutschen Filmpreises, Jurymitglied des Deutschen Computerspielpreises,[6] stellvertretendes Mitglied im Rundfunkrat der Deutschen Welle sowie Mitglied des Beirats der Rhön-Klinikum AG.

Dorothee Bär ist in zahlreichen Verbänden und Vereinen in den Landkreisen Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld und Haßberge sowie bundesweit aktiv. Sie war von Mai 2005 bis Mai 2009 Vorsitzende des Bezirksverbandes Unterfranken der Wasserwacht im Bayerischen Roten Kreuz. Des Weiteren ist sie Mitglied der Lebenshilfe Haßberge, deren Vorsitzende sie von 2006 bis 2008 war.

Leben

Dorothee Bär gehört der römisch-katholischen Kirche an. Seit 2006 ist sie mit Oliver Bär verheiratet und Mutter zweier Töchter (geboren 2006 und 2011)[7] und eines Sohnes (geboren 2012).[8] Ihr Mann wurde 2014 zum Landrat im Landkreis Hof gewählt.

Einzelnachweise

  1. Lebenslauf. Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, 17. Dezember 2013, abgerufen am 3. Januar 2014.
  2. Lebenslauf Dorothee Bär, MdB. In: dorothee-baer.de (PDF; 17 kB)
  3. IfM-Studie: Politiker twittern gefährlich. In: medienpolitik.eu, abgerufen am 2. April 2013.
  4. Alphabetisches Verzeichnis der gewählten Bewerber. In: bundeswahlleiter.de.
  5. Der Kreistag. In: hassberge.de.
  6. Jury: Deutscher Computerspielpreis (de) Abgerufen am 14. Mai 2014.
  7. Dorothee Bär bringt Mädchen zur Welt. In: Main-Post, 18. März 2011.
  8. Dorothee Bär zum dritten Mal Mutter. In: Main-Post, 21. August 2012.

Weblinks

 Commons: Dorothee Bär  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Dorothee Bär (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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