Dorn-Dürkheim - LinkFang.de





Dorn-Dürkheim


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mainz-BingenVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Rhein-Selz
Höhe: 172 m ü. NHN
Fläche: 5,6 km²
Einwohner: 935 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 167 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67585
Vorwahl: 06733
Kfz-Kennzeichen: MZ, BIN
Gemeindeschlüssel: 07 3 39 201
Adresse der Verbandsverwaltung: Sant' Ambrogio-Ring 33
55276 Oppenheim
Webpräsenz: www.vg-rhein-selz.de
Ortsbürgermeister: Claus-Dieter Biegler (CDU)
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Dorn-Dürkheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rhein-Selz an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Oppenheim hat.

Geographische Lage

Dorn-Dürkheim liegt zwischen Mainz und Worms, im Herzen Rheinhessens.

Geschichte

767 wurde Dorn-Dürkheim erstmals als in einer Urkunde des Klosters Lorsch erwähnt. Der Ort gehörte vom 10. bis zum 12. Jahrhundert zum Hochstift Worms und fiel danach unter die Lehenshoheit der Herren von Bolanden.

Ab 1457, bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, war der Ort dem kurpfälzischen Oberamt Alzey unterstellt. Während der sogenannten Franzosenzeit war der Ort Sitz einer Mairie im Kanton Bechtheim, der Teil des Departements Donnersberg war. Aufgrund der 1815 auf dem Wiener Kongress getroffenen Vereinbarungen und einem 1816 zwischen Hessen, Österreich und Preußen geschlossenen Staatsvertrag kam die Region und damit auch die Gemeinde Dorn-Dürkheim zum Großherzogtum Hessen und wurde von diesem der Provinz Rheinhessen zugeordnet. Nach der Auflösung der rheinhessischen Kantone kam der Ort 1835 zum neu errichteten Kreis Worms, zu dem er bis 1969 gehörte.

1897 erhielt Dorn-Dürkheim einen Eisenbahnanschluss an der Bahnstrecke Osthofen–Gau Odernheim, der Bahnhof war im 1 km entfernten Nachbarort Hillesheim (Ortsteil Bahnhof). Der Personenverkehr wurde am 29. September 1974 eingestellt, der Güterverkehr wurde schrittweise eingestellt, zuletzt am 31. Dezember 1992 auf dem Teilstück von Hillesheim/Dorn-Dürkheim nach Gau-Odernheim.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Dorn-Dürkheim zum damals neu gebildeten Land Rheinland-Pfalz, zunächst im Landkreis Worms, seit 1974 im Landkreis Mainz-Bingen.

Von 1972 bis 2014 gehörte Dorn-Dürkheim der Verbandsgemeinde Guntersblum und seit dem 1. Juli 2014 der Verbandsgemeinde Rhein-Selz an.

Religion

52 % der Einwohner sind evangelisch, 22 % katholisch.[2] Die evangelische Kirche in Dorn-Dürkheim ist eine von drei Kirchen der Kirchengemeinde Dorn-Dürkheim – Hillesheim - Wintersheim, die zum Dekanat Worms-Wonnegau in der Propstei Rheinhessen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau gehört. Die katholische Kirche St. Josef ist eine Filialkirche der Pfarrei St. Jakobus mit Sitz in Dittelsheim-Heßloch, die zur „Pfarrgruppe am Jakobsweg“ im Dekanat Worms des Bistums Mainz gehört.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Dorn-Dürkheim besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[3]

Wahl CDU WGR Gesamt
2014 7 5 12 Sitze
2009 7 5 12 Sitze
2004 7 5 12 Sitze

Wappen

Blasonierung: „Von Schwarz und Blau geteilt, oben ein wachsender, rotbewehrter, -bezungter und -bekrönter goldener Löwe. Unten ein wachsender, in einer stilisierten Rose auslaufender Krummstab“.

Das Wappen wurde der Ortsgemeinde 1957 durch das Ministerium des Innern in Mainz verliehen.[4]

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

  • Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Biebelnheim an der Bundesautobahn 63, etwa 10 Kilometer entfernt.
  • Der nächste Bahnhof befindet sich in Alsheim, knapp 6 km entfernt. Er liegt an der Strecke von Mainz nach Worms.

Kindertagesstätte

  • Die Kindertagesstätte Löwenzahn ist eine zweigruppige Einrichtung, die gruppenübergreifend arbeitet. Ab März 2010 wird die Einrichtung um eine weitere Gruppe mit einer kleinen Altersmischung erweitert. Das Einzugsgebiet umfasst die Gemeinden Dorn-Dürkheim und Wintersheim.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Sonstiges

1972 wurde bei bodenkundlichen Untersuchungen in Dorn-Dürkheim eine der artenreichsten Säugetier-Fundstellen Europas aus dem Miozän entdeckt. In einer Flussschlinge des Urrheins barg man Knochen- und Gebissfragmente von mehr als 70 Säugetierarten, unter anderem Säbelzahnkatzen, Hyänen, Tapire, Muntjakhirsche, Zwerghirsche, Wald-Antilopen, Urpferde und Rüsseltiere aus der Zeit vor etwa 8,5 Millionen Jahren.[7]

Siehe auch

Literatur

Weblinks

 Commons: Dorn-Dürkheim  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Zensusdatenbank
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Wappenbeschreibung
  5. Studentin ist Rheinhessens Weinkönigin - Sina Listmann trägt die Krone Rhein Main Presse, online vom 26. September 2009
  6. Portrait: Sina Listmann, Schönheit Rheinhessens vermitteln in Rhein Main Presse vom 26. September 2009
  7. Franzen, Jens Lorenz & Pickford, Martin (Guest eds., 2013): Dorn-Dürkheim 1, Germany: a highly diverse Turolian fauna from mid-latitude Europe (=Palaeobiodiversity and Palaeoenvironments, ISSN 1867-1594 , Vol. 93, Issue 2.)

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Dorn-Dürkheim (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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