Dmitri Igorewitsch Tursunow - LinkFang.de





Dmitri Igorewitsch Tursunow


Dmitri Tursunow
Nation: Russland Russland
Geburtstag: 12. Dezember 1982
Größe: 185 cm
Gewicht: 82 kg
1. Profisaison: 2000
Spielhand: Rechts; beidhändige Rückhand
Trainer: Vitaly Gorin
Preisgeld: 5.609.147 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 229:207
Karrieretitel: 7
Höchste Platzierung: 20 (2. Oktober 2006)
Aktuelle Platzierung: 1045
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 111:126
Karrieretitel: 7
Höchste Platzierung: 36 (16. Juni 2008)
Aktuelle Platzierung: 264
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox: 22. Februar 2016
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Dmitri Igorewitsch Tursunow (russisch Дмитрий Игоревич Турсунов; * 12. Dezember 1982 in Moskau) ist ein russischer Tennisspieler.

Karriere

Tursunow verließ seine Heimatstadt Moskau im Alter von 12 Jahren, um an der Gorin Tennis Academy in Sacramento, Kalifornien, zu trainieren. Sein Vater Igor, ein ehemaliger Ingenieur, drängte seinen Sohn dazu, Tennisspieler zu werden. Dies führte zu Konflikten und mehreren Versuchen von Dmitri von zuhause fortzulaufen. Seine erste Zeit in den Vereinigten Staaten war schwierig. Tursunow hatte wenig Spaß am Tennis, weil er es für seinen Vater und nicht für sich trainierte. Drei Tage nach seinem Sieg beim ATP-Turnier von ’s-Hertogenbosch 2011 starb Tursunows Vater an Bauchspeicheldrüsenkrebs. In einem Interview vom August 2011 sagte Tursunow, dass er die Beweggründe seines Vaters inzwischen versteht und ihm dafür dankbar ist, dass er mit seinen Mitteln das Beste für seinen Sohn erreichen wollte.[1]

Die Vorhand spielt Tursunow rechtshändig, die Rückhand beidhändig. Seine höchste Weltranglistenposition erreichte er im Einzel am 2. Oktober 2006 mit Position 20 und im Doppel mit Position 36 am 16. Juni 2008.

Vom 1. bis zum 3. Dezember 2006 spielte er mit der russischen Mannschaft in Moskau um den Davis Cup und trug mit einem Sieg gegen Andy Roddick dazu bei, dass das russische Team das Finale erreichte und letztendlich den Davis Cup 2006 gewann. Die Partie gegen Roddick dauerte 4 Stunden und 48 Minuten und ging mit 6:3, 6:4, 5:7, 3:6, 17:15 an Tursunow.[2][3] 2007 gewann er den Hopman Cup zusammen mit Nadja Petrowa gegen Spanien.

Erfolge

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
Tennis Masters Cup
ATP Masters Series
ATP World Tour Masters 1000
ATP International Series Gold
ATP World Tour 500 (2)
ATP International Series
ATP World Tour 250 (12)
Titel nach Belag
Hartplatz (10)
Sand (1)
Rasen (2)
Teppich (1)

Einzel

Siege

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 2. Oktober 2006 Indien Mumbai Hartplatz Tschechien Tomáš Berdych 6:3, 4:6, 7:65
2. 29. Juli 2007 Vereinigte Staaten Indianapolis Hartplatz Kanada Frank Dancevic 6:4, 7:5
3. 30. September 2007 Thailand Bangkok Hartplatz Deutschland Benjamin Becker 6:2, 6:1
4. 12. Januar 2008 Australien Sydney Hartplatz Australien Chris Guccione 7:63, 7:64
5. 5. Oktober 2008 Frankreich Metz Hartplatz (i) Frankreich Paul-Henri Mathieu 7:66, 1:6, 6:4
6. 20. Juni 2009 Vereinigtes Konigreich Eastbourne Rasen Kanada Frank Dancevic 6:3, 7:65
7. 18. Juni 2011 Niederlande ’s-Hertogenbosch Rasen Kroatien Ivan Dodig 6:3, 6:2

Finalteilnahmen

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 31. Juli 2006 Vereinigte Staaten Los Angeles Hartplatz Deutschland Tommy Haas 6:4, 5:7, 3:6
2. 20. Juli 2008 Vereinigte Staaten Indianapolis Hartplatz Frankreich Gilles Simon 4:6, 4:6

Doppel

Siege

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 15. Oktober 2007 Russland Moskau (1) Teppich (i) Russland Marat Safin Tschechien Tomáš Cibulec
Kroatien Lovro Zovko
6:4, 6:2
2. 24. Februar 2008 Niederlande Rotterdam Hartplatz (i) Tschechien Tomáš Berdych Deutschland Philipp Kohlschreiber
Russland Michail Juschny
7:5, 3:6, [10:7]
3. 28. Februar 2009 Vereinigte Arabische Emirate Dubai Hartplatz Sudafrika Rik De Voest Tschechien Martin Damm
Schweden Robert Lindstedt
4:6, 6:3, [10:5]
4. 26. Juli 2009 Vereinigte Staaten Indianapolis Hartplatz Lettland Ernests Gulbis Australien Ashley Fisher
Australien Jordan Kerr
6:4, 3:6, [11:9]
5. 24. Oktober 2010 Russland Moskau (2) Hartplatz (i) Russland Igor Kunizyn Serbien Janko Tipsarević
Serbien Viktor Troicki
7:68, 6:3
6. 5. Mai 2013 Deutschland München Sand Finnland Jarkko Nieminen Zypern Republik Marcos Baghdatis
Vereinigte Staaten Eric Butorac
6:1, 6:4
7. 25. Oktober 2015 Russland Moskau (3) Hartplatz (i) Russland Andrei Rubljow Moldawien Radu Albot
Tschechien František Čermák
2:6, 6:1, [10:6]

Finalteilnahmen

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 23. August 2004 Vereinigte Staaten Washington Hartplatz Vereinigte Staaten Travis Parrott Sudafrika Chris Haggard
Sudafrika Robbie Koenig
6:73, 1:6
2. 19. September 2005 China Volksrepublik Peking Hartplatz Russland Michail Juschny Vereinigte Staaten Justin Gimelstob
Australien Nathan Healey
6:4, 3:6, 2:6
3. 26. Juni 2006 Vereinigtes Konigreich Nottingham Rasen Russland Igor Kunizyn Israel Jonathan Erlich
Israel Andy Ram
3:6, 2:6
4. 4. Oktober 2010 Japan Tokio Hard Italien Andreas Seppi Vereinigte Staaten Eric Butorac
Niederlandische Antillen Jean-Julien Rojer
3:6, 2:6
5. 23. Juni 2012 Niederlande ’s-Hertogenbosch Rasen Kolumbien Juan Sebastián Cabal Schweden Robert Lindstedt
Rumänien Horia Tecău
3:6, 6:71

Einzelnachweise

  1. Robert Davis: Dmitry Tursunov: Fear And Loathing . In: Deuce Extra, ATP World Tour, 7. August 2011. Abgerufen am 30. Mai 2012.
  2. Tursunov wins marathon match over Roddick to boost Russia into Davis Cup final . In: USA Today, 24. September 2006. Abgerufen am 29. Mai 2012.
  3. Tursunov outlasts Roddick in five-set marathon . In: ESPN, 24. September 2006. Abgerufen am 29. Mai 2012.

Weblinks

 Commons: Dmitri Tursunow  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Kategorien: Davis-Cup-Spieler (Russland) | Geboren 1982 | Olympiateilnehmer (Russland) | Russe | Mann

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Dmitri Igorewitsch Tursunow (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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