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Dimbach (Oberösterreich)


Dimbach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Perg
Kfz-Kennzeichen: PE
Fläche: 31,27 km²
 :
Höhe: 680 m ü. A.
Einwohner: 1.032 (1. Jän. 2016)
Postleitzahl: 4371
Vorwahl: 07260
Gemeindekennziffer: 4 11 04
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dimbach 2
4371 Dimbach
Website: www.dimbach.at
Politik
Bürgermeister: Josef Wiesinger (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(13 Mitglieder)
9
4
Lage der Marktgemeinde Dimbach im Bezirk Perg
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Dimbach ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Perg im Mühlviertel mit 1032 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ). Die Gemeinde im Gerichtsbezirk Perg befindet sich etwa 27 km östlich der Bezirkshauptstadt Perg an der Grenze zum Bundesland Niederösterreich.

Geografie

Dimbach liegt auf 680 m Höhe im Mühlviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,5 km, von West nach Ost 8,4 km. Die Gesamtfläche beträgt 31,3 km², 43,8 % der Fläche sind bewaldet, 52,4 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Ortsteile der Gemeinde sind: Angerweg, Dimbach, Dimbachreith, Gassen, Großerlau, Hornberg, Kleinerlau und Vorderdimbach.

Nachbargemeinden

Pabneukirchen St.Georgen
Dorfstetten (Niederösterreich)
Bad Kreuzen Waldhausen

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens:

„In Rot ein silberner Wellenbalken, darin ein silberner, schwarz bewehrter, schwimmender Schwan.“

Die Gemeindefarben sind: Grün-Weiß-Rot.

Geschichte

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern (Awarenmark) liegend, gehörte Dimbach seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Die erste bekannte urkundliche Erwähnung erfolgte in einer im Stift Waldhausen aufgefundenen Urkunde aus dem Jahr 1140. Dort wurde der Ort Dinninpach als reichdotierte Pfarre genannt. 1147 wurde Dinninpach dem neu gegründeten Stift unterstellt. Sowohl der Dimbach als auch die Siedlung Dimbach leiten ihren Namen vom Familiennamen Dünn her, im 14. Jahrhundert war vom Dumpach und von der Dünnpecker Pfarre die Rede. 1420 und 1436 war Dimbach Opfer von Hussitenüberfällen.

Seit 1490 wird Dimbach dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. 1511 gewährte Kaiser Maximilian I. dem Ort Marktrechte und 1572 Kaiser Maximilian II. das Recht zur Führung eines Marktwappens.[1] Während der Napoleonischen Kriege war der Dimbach mehrfach besetzt.

Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum „Gau Oberdonau“. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. 1945 lag Dimbach kurze Zeit in der amerikanischen und ab 9. Mai 1945 bis 1955 in der russischen Besatzungszone.

Politik

Bürgermeister ist Josef Wiesinger von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1118 Einwohner, 2001 dann 1103 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Dimbach

Persönlichkeiten

Literatur

  • Marktgemeinde Dimbach (Hrsg.): Dimbach: Geschichte und Geschichten, anlässlich des Jubiläums 500 Jahre Marktrecht, Dimbach, 2011, 536 S., Inhaltsverzeichnis als PDF[2]

Weblinks

 Commons: Dimbach (Oberösterreich)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Die Geschichte Dimbachs, in: Webpräsenz der Marktgemeinde Dimbach
  2. Dimbach: Inhaltsverzeichnis als PDF

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Dimbach (Oberösterreich) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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