Dieterskirchen - LinkFang.de





Dieterskirchen


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: SchwandorfVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Neunburg vorm Wald
Höhe: 499 m ü. NHN
Fläche: 24,14 km²
Einwohner: 1011 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner je km²
Postleitzahl: 92542
Vorwahl: 09671
Kfz-Kennzeichen: SAD, BUL, NAB, NEN, OVI, ROD
Gemeindeschlüssel: 09 3 76 122
Gemeindegliederung: 25 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kolpingstr. 3
92431 Neunburg v. Wald
Webpräsenz: www.dieterskirchen.de
Bürgermeister: Johann Graßl (CSU)
}

Dieterskirchen ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Neunburg vorm Wald.

Geografische Lage

Dieterskirchen liegt in der Region Oberpfalz-Mitte zwischen Neunburg v.Wald und Oberviechtach im Ascha-Tal.

Nachbargemeinden

Die Nachbargemeinden (im Uhrzeigersinn) sind: Oberviechtach, Winklarn, Thanstein, Neunburg vorm Wald, Schwarzhofen und Niedermurach.


Niedermurach
5 km

Oberviechtach
6 km

Winklarn
7 km

Niedermurach
5 km

Thanstein
9 km

Schwarzhofen
9 km

Neunburg vorm Wald
10 km

Thanstein
9 km

Gemeindegliederung

Dieterskirchen hat 25 Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Bach, Dieterskirchen, Prackendorf, Weislitz und Pottenhof.

Geschichte

Dieterskirchen wurde erstmals im Jahr 1301 als "Dietholtschirchen" urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte zum Kurfürstentum Bayern und war Sitz einer geschlossenen Hofmark der Freiherren Horneck von Hornberg. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die damalige Gemeinde Dieterskirchen.

Eingemeindungen

Im Jahr 1945 oder 1946 wurden Teile der aufgelösten Gemeinde Weislitz eingegliedert.[3] Die bis dahin selbständigen Gemeinden Bach und Prackendorf wurden am 1. Juli 1975 anlässlich der Gemeindegebietsreform in Bayern eingegliedert.[4]

Einwohnerentwicklung

  • 1961: 0898 Einwohner
  • 1970: 0882 Einwohner
  • 1987: 0995 Einwohner
  • 2000: 1086 Einwohner
  • 2011: 1015 Einwohner
  • 2012: 1010 Einwohner

Politik

Am 1. Mai 1976 haben sich im Zuge der Gebietsreform die ehemals selbständigen Gemeinden Dieterskirchen, Neukirchen-Balbini, Thanstein und Schwarzhofen zur Verwaltungsgemeinschaft Neunburg vorm Wald zusammengeschlossen. Erster Bürgermeister der Gemeinde Dieterskirchen ist Hans Graßl (CSU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 280 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 34 T€.

Wappen

Blasonierung: In Rot über einem silbernen Dreiberg, darin ein rotes Horn, eine silberne Kirche. Wappen seit 1978.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 61 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort; im Bereich Handel und Verkehr hingegen gar keine. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 361. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwei Betriebe, im Bauhauptgewerbe 0 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 53 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 907 ha, davon waren 606 ha Ackerfläche und 299 ha Dauergrünfläche.

Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 25 Kindergartenplätze mit 23 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 2 Lehrern und 62 Schülern

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Dieterskirchen

Bildergalerie

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111207/231453&attr=OBJ&val=1046
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 535
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 667.

Literatur

  • Wilhelm Nutzinger: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Heft 52, Neunburg vorm Wald, München 1982, ISBN 3-7696-9928-9
  • Karl-Otto Ambronn: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Reihe II, Heft 3, Landsassen und Landsassengüter des Fürstentums der Oberen Pfalz im 16. Jahrhundert, München 1982, ISBN 3-7696-9932-7
  • Emma Mages: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Heft 61, Oberviechtach, München 1996, ISBN 3-7696-9693-X
  • Georg Hager: Die Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern, Oberpfalz und Regensburg, VII Bezirksamt Oberviechtach, München 1906

Weblinks

 Commons: Dieterskirchen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Dieterskirchen | Ort im Landkreis Schwandorf | Gemeinde in Bayern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Dieterskirchen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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