Die Promoterin - LinkFang.de





Die Promoterin


Filmdaten
Deutscher TitelDie Promoterin
OriginaltitelAgainst the Ropes
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2004
Länge106 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieCharles S. Dutton
DrehbuchCheryl Edwards
ProduktionRobert W. Cort
David Madden
MusikMichael Kamen
KameraJack N. Green
SchnittEric L. Beason
Besetzung
|
     | 
  }}

Die Promoterin ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2003. Ihm liegen Motive der Lebensgeschichte Jackie Kallens zugrunde, die als eine der erfolgreichsten Boxpromoterin aller Zeiten gilt.

Handlung

Jackie Kallen, die Nichte der Boxlegende Ray Kallen, wuchs mit dem Boxsport auf. Sie begeistert sich für den Sport, hat es jedoch nur zur Sekretärin eines Box-Promoters in Cleveland geschafft. Ihr Boss arbeitet mit dem Manager Sam LaRocca zusammen, dem Verbindungen zur Mafia nachgesagt werden und der als einer der mächtigen Männer im Hintergrund gilt. Als bei einem Kampf LaRoccas Mann verliert, lässt er ihn fallen. Jackie, die seinen Umgang mit den Boxern kritisiert, erhält den Vertrag des Verlierers für einen Dollar – und soll beweisen, dass sie es besser kann.

Der Boxer erweist sich als drogenabhängig und wird beim ersten Besuch Jackies von einem anderen Mann zusammengeschlagen. Diesen Mann, er heißt Luther Shaw, kauft Jackie aus dem Gefängnis frei und nimmt ihn schließlich unter Vertrag. Sie wird seine Promoterin, gewöhnt ihm den „Straßenkampfstil“ ab und bessere Manieren an. Unterstützt wird sie vom früheren Trainer Felix Reynolds, der nach einem Schlaganfall eigentlich den Boxsport aufgegeben hatte, und von Gavin, dem Moderator eines lokalen Fernsehsenders.

Luther Shaw entpuppt sich als Ausnahmetalent. Schnell spricht sich sein Talent im Training herum und LaRocca zeigt sich als schlechter Verlierer: Er lässt seinen Einfluss spielen, damit Jackie Shaw in Cleveland und Umkreis zu keinem Kampf anmelden kann. Über kleine Boxkämpfe außerhalb Clevelands kann sich Shaw langsam einen Namen machen. Bald interessieren sich größere Fernsehstationen für Shaw, aber vielmehr noch für Jackie, die als erste erfolgreiche Promoterin den Boxsport revolutioniert. Jackie steigt der Erfolg zu Kopf, auf einer Pressekonferenz demütigt sie Shaw wegen seiner schlechten Grammatikkenntnisse und bringt schließlich entgegen allen Absprachen vor einem bedeutenden Kampf das Fernsehteam von HBO in Shaws Kabine. Der kündigt ihr die Zusammenarbeit auf. Auch Gavin, der Shaws Karriere bereits von Anfang an begleitet und ihn in seinen Sendungen unterstützt hat, kündigt Jackie die Freundschaft, da sie seinen Exklusivvertrag der Berichterstattung für den großen Sender HBO ignoriert hat.

Jackie erkennt, dass sie Fehler gemacht hat. Da Shaw sofort einen Vertrag bei LaRocca unterzeichnen will, jedoch an Jackies Vertrag gebunden ist, löst sie seinen Vertrag unter einer Bedingung: Er soll einen Kampf gegen den amtierenden Weltmeister Pedro Hernandez erhalten. LaRocca stimmt zu und setzt den Kampf an: In nur drei Wochen soll Shaw gegen den Champion in den Ring steigen und allen ist klar, dass er ihn nach so kurzer Vorbereitungszeit nicht besiegen kann.

Da eine weitere Bedingung LaRoccas war, dass Jackie nie wieder bei einem Shaw-Kampf am Ring stehen soll, hört diese den Beginn des Kampfs im Radio und sieht später aus größerer Entfernung zu. Schon nach der zweiten Runde geht Shaw fast k. o. und Jackie stürmt an den Ring. Sie entschuldigt sich bei ihm und gibt ihm in letzter Sekunde die wertvollen Hinweise, die ihm schließlich den Sieg gegen Hernandez ermöglichen. Shaw wird der neue Box-Weltmeister, Jackie jedoch hat zu diesem Zeitpunkt die Halle schon wieder verlassen.

Nach dem Kampf feiern Shaw, LaRocca und seine Männer den Sieg. Jackie betritt mit Felix Reynolds den Raum. Es folgt eisige Stille, als Shaw auf sie zutritt. Er beginnt zu applaudieren und alle anderen – auch LaRocca und seine Männer – stimmen schließlich in den Applaus ein.

Vorlage

Das Drehbuch basiert auf der Geschichte der Journalistin Jackie Kallen, die seit Ende der 1980er Jahre erfolgreiche Boxmanagerin ist und mehrere ihrer Vertragsboxer zur Weltmeisterschaft brachte. Die filmische Umsetzung wird in der überwiegenden Zahl der Kritiken als nicht gelungen bezeichnet. In erster Linie wird dabei die Person Meg Ryan aufgegriffen und damit die in den letzten Jahren bereits mehrfach aufgeworfene Frage, ob sie mit ihrem Image als romantische Rollen spielende Schauspielerin für solche dramatischen Rollen geeignet ist.

Kritik

„Die Geschichte ist ebenso vorhersagbar wie klischeereich, rettet sich jedoch dank überraschender inszenatorischer Zwischentöne gut über die Runden. Dabei bekommt die Fabel von der weißen Erfolgsfrau und dem zum Spitzensportler geformten schwarzen Schläger reizvolle Widerhaken, die pointiert den Sexismus in der Boxbranche aufspießen.“

Lexikon des internationalen Films[1]

Weblinks

Einzelnachweis

  1. Die Promoterin im Lexikon des internationalen Films

Kategorien: Boxerfilm | US-amerikanischer Film | Filmdrama | Filmtitel 2004

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Die Promoterin (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.