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Die Linke Hamburg


Die Linke Hamburg
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Basisdaten
Gründungsdatum: 7. Juli 2007
Gründungsort: Hamburg
Vorsitzende: Zaklin Nastic
Rainer Benecke[1]
Schatzmeister: Christian Kruse
Landesgeschäftsführer: Martin Wittmaack
Parlamentsmandate:
10/121
Mitglieder: 1.307 (Stand 31. Dezember 2015)[2]
Website: www.die-linke-hamburg.de

Die Linke Hamburg (Eigenschreibung: DIE LINKE.Hamburg) ist der Landesverband der deutschen Partei Die Linke in der Freien und Hansestadt Hamburg.

Geschichte

Die Linke Hamburg entstand aus dem Zusammenschluss der ehemaligen Landesverbände Linkspartei.PDS Landesverband Hamburg und WASG Hamburg. Der Gründungsparteitag fand am 7. Juli 2007 statt.[3] 2008 trat Die Linke erstmals zur Wahl der Hamburgischen Bürgerschaft an, wobei wie auch bei den folgenden Wahlen Dora Heyenn als Spitzenkandidatin agierte. Die Linke Hamburg erlangte acht Bürgerschaftsmandate (6,4 %), drei durch Direktmandate, und wurde damit viertstärkste Partei im Landtag. Sie zog auch in alle Bezirksversammlungen ein (3 bis 6 Sitze).[4] Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg 2011 erzielten die Linken das gleiche Ergebnis, allerdings wurde sie nach der FDP nur fünftstärkste Partei. Während Die Linke 2011 noch unter bestimmten Bedingungen die Tolerierung eines SPD-Senates angeboten hatte, positionierten sie sich im nächsten Wahlkampf in einer reinen Oppositionsrolle. Bei der Bürgerschaftswahl 2015 konnten sie sich mit 8,5 Prozent der Stimmen auf 11 Sitze in der Bürgerschaft verbessern,[5] vier davon über Direktmandate in den Wahlkreisen Altona, Barmbek-Uhlenhorst-Dulsberg, Billstedt-Wilhelmsburg-Finkenwerder und Hamburg-Mitte. Damit erreichten die Linken in Hamburg das zweitbeste Ergebnis ihrer Partei in einem Landesparlament der alten Bundesländer (mehr Stimmen wurden nur bei den Wahlen des Saarländer Landtages 2009 und 2012 erreicht). Dora Heyenn trat aus der Fraktion aus, nachdem sie nicht erneut zur Fraktionsvorsitzenden gewählt worden war, so dass diese nur noch aus zehn Abgeordneten besteht.[6]

Kreisverbände / Bezirksverbände

Gemäß der Landessatzung und entsprechend der Hamburger Verwaltungsaufteilung ist der Landesverband aufgeteilt in 7 Bezirksverbände. Die Willensbildung und -Artikulation der Partei erfolgt auf Ebene der Bezirksverbände. Hier tauschen sich die Mitglieder regelmäßig in den Mitgliederversammlungen aus. Die ebenfalls auf dieser Ebene gewählten Bezirksverbands-VertreterInnen bringen die Positionen der Bezirksverbände in die in Quartalsabständen tagenden Landesparteitage ein. Um die politische Eigenständigkeit der 7 Hamburger Verwaltungsbezirke zu stärken, werden die Wahlen zu den Bezirksversammlungen mit der Änderung des Wahlrechts 2009 ab 2014 von den Wahlen zur Hamburgischen Bürgerschaft zeitlich getrennt durchgeführt. Nach dem hamburgischen Bezirksverwaltungsgesetz bilden die Bezirksverbände für die Wahlen zu den 7 Hamburger Bezirksversammlungen von der Landespartei unabhängige Bezirks-Wahllisten.

Die LINKE.Hamburg setzt sich somit aus 7 Bezirksverbänden zusammen:

  • Die LINKE.Altona
  • Die LINKE.Eimsbüttel
    • Stadtteilgruppe Eimsbüttel-Nord
    • Stadtteilgruppe Harvestehude-Rotherbaum
  • Die LINKE.Hamburg-Nord
    • Stadtteilgruppe Barmbek
    • Stadtteilgruppe Duhlsberg
    • Stadtteilgruppe Langenhorn
    • Stadtteilgruppe Winterhude-Süd/Jarrestadt
  • Die LINKE.Wandsbek
  • Die LINKE.Hamburg-Mitte
  • Die LINKE.Harburg
  • Die LINKE.Bergedorf

Landessprecher

Auf dem Gründungsparteitag 2007 wurden zunächst vier Landessprecher gewählt.[7] Seit 2012 hat Die Linke Hamburg nur noch eine Doppelspitze.

Abgeordnete der Bürgerschaft

In der 21. Hamburgischen Bürgerschaft (seit 2015) sitzen folgende Vertreter für Die Linke:

  • Sabine Boeddinghaus, Fraktionsvorsitzende; Sprecherin für Bildung und Schule, Familie und Jugend
  • Cansu Özdemir, Fraktionsvorsitzende; Sprecherin für Frauen, Soziales, Inklusion
  • Heike Sudmann, stellvertretende Fraktionsvorsitzende; Parlamentarische Geschäftsführerin; Sprecherin für Verkehr, Stadtentwicklung und Wohnen
  • Deniz Celik, stellvertretender Fraktionsvorsitzender; Sprecher für Gesundheit und Gewerkschaften
  • Martin Dolzer, Sprecher für Europa, Frieden, Wissenschaft, Justiz, Queer
  • Stephan Jersch, Sprecher für Wirtschaft, Umwelt und Technologie, Medien- und Netzpolitik, Landwirtschaft, Bezirke
  • Norbert Hackbusch, Sprecher für Haushalt, Kultur, Hafen und öffentliche Unternehmen
  • Inge Hannemann, Sprecherin für Arbeitsmarkt
  • Dora Heyenn, fraktionslos (Parteiaustritt 27. November 2015)
  • Christiane Schneider, Sprecherin für Antifaschismus, Flüchtlinge, Innenpolitik, Religion, Verfassungspolitik
  • Mehmet Yıldız, Sprecher für Kinder und Sport

Personen

  • Dora Heyenn, Spitzenkandidatin bei den Bürgerschaftswahlen 2008, 2011 und 2015 sowie ehemalige Fraktionsvorsitzende, trat Ende 2015 aus der Partei aus.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Van Aken kandidiert nicht mehr für Bundestag. In: ndr.de. 11. Juni 2016, abgerufen am 11. Juni 2016 (HTTPS).
  2. Große Parteien verlieren Hunderte Mitglieder. NDR, 30. Januar 2016, abgerufen am 30. Januar 2016.
  3. Landessatzung der Partei DIE Linke. Landesverband Hamburg
  4. Ergebnis Bezirksversammlungswahlen 2008
  5. Ergebnis Bürgerschaftswahl 2015
  6. Linke in Hamburg: Entmachtete Fraktionschefin verlässt Fraktion
  7. Ergebnisse des Gründungsparteitages

Kategorien: Partei in Hamburg | Landesverband von Die Linke | Gegründet 2007

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Die Linke Hamburg (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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