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Dickendorf


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Gebhardshain
Höhe: 408 m ü. NHN
Fläche: 1,45 km²
Einwohner: 347 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 239 Einwohner je km²
Postleitzahl: 57520
Vorwahl: 02747
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 020
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausplatz 1
57580 Gebhardshain
Webpräsenz: www.vggebhardshain.de
Ortsbürgermeister: Andreas Hahmann
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Dickendorf ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Gebhardshain an. Dickendorf ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie

Dickendorf liegt im Westerwald etwa zwei Kilometer südöstlich von Gebhardshain im Elbbachtal am Rand eines ausgedehnten Waldgebietes. Weitere Nachbargemeinden sind Molzhain im Norden, Elben im Nordosten, Steinebach/Sieg im Südwesten, Elkenroth im Südosten und Kausen im Nordosten. Durch den Ort fließt der Elbbach, der bei Wissen-Schönstein in die Sieg mündet.

Zu Dickendorf gehört der Wohnplatz Rosenheimerlay.[3]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Dickendorf, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 93
1835 120
1871 121
1905 204
1939 264
1950 260
Jahr Einwohner
1961 285
1970 299
1987 268
1997 334
2005 362
2014 347

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Dickendorf besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]

Wappen

Blasonierung: „Unter rotem, mit drei silbernen Rauten balkenweise belegtem Schildhaupt, in Gold über zwei blauen Wellenleisten eine schwarze Glocke, von zwei grünen Buchenzweigen begleitet, unten ein schwarzes, achtspeichiges Mühlrad sowie ein schräglinker Backschiesser und ein Brotlaib“.

Am 15. Juni 2012 bestätigte das Landeshauptarchiv, der beschlossene Wappenentwurf sei heraldisch einwandfrei. Das Wappen der Ortsgemeinde wurde am 26. Januar 2013 von der Kreisverwaltung Altenkirchen genehmigt, die Urkunde am selben Tag von Landrat Michael Lieber in einem feierlichen Rahmen überreicht.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten

  • Die 1529 erstmals urkundlich erwähnte Dickendorfer Mühle gehört zum Nachbardorf Molzhain und ist eine der ältesten funktionstüchtigen Wassermühlen in der Region. Sie ist zu besichtigen und veranstaltet ebenfalls jährlich zum bundesweiten Mühlentag einen „Tag der offenen Tür“.
  • Die Glockenbuche Dickendorf (Naturdenkmal) ersetzte in dem Ort den Kirchturm; die Glocke war in der Gabelung der beiden Hauptäste angebracht. Im Frühjahr 2013 wurde die Buche aufgrund von Fäulnis gefällt. Es soll ein Glockenturm am ehemaligen Standort errichtet werden.

siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Dickendorf

Vereine

  • Der Förderverein historischer Backes e. V. kümmert sich um die Erhaltung des Dorfbackes.
  • Der Schwimmverein Dickendorf 1931 e. V. ist Betreiber des Freibads und eines nahegelegenen, für Feiern mietbaren Vereinsheims.
  • Der MGV Heimatklänge Dickendorf 1925 ist der älteste kulturelle Verein am Ort.

Wirtschaft und Infrastruktur

Zahlreiche markierte Wanderwege, unter anderem zu einem noch in Betrieb befindlichen Backes bieten Erholungsmöglichkeiten. Die Ortsgemeinde verfügt über ein solarbeheiztes Schwimmbad mit Freizeitanlagen sowie ein Grillhütte.

Literatur

  • Konrad Fuchs: Geschichte der Verbandsgemeinde Gebhardshain. 1815–1970, Mainz 1982, ISBN 3-87439-082-9.

Weblinks

 Commons: Dickendorf  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. 2,0 2,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010 , Seite 9 (PDF; 2,3 MB)
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Dickendorf (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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