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Diözese Graz-Seckau


Diözese Graz-Seckau
Basisdaten
Staat Österreich
Kirchenprovinz Salzburg
Metropolitanbistum Erzdiözese Salzburg
Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl
Emeritierter Diözesanbischof Johann Weber
Egon Kapellari
Generalvikar Erich Linhardt
Bischofsvikar Helmut Burkard
Gottfried Lafer
Fläche 16.392 km²
Dekanate 25 (31. Dezember 2013 / AP2014)
Pfarreien 388 (31. Dezember 2013 / AP2014)
Einwohner 1.213.255 (31. Dezember 2013 / AP2014)
Katholiken 863.286 (31. Dezember 2013 / AP2014)
Anteil 71,2 %
Diözesanpriester 316 (31. Dezember 2013 / AP2014)
Ordenspriester 138 (31. Dezember 2013 / AP2014)
Ständige Diakone 71 (31. Dezember 2013 / AP2014)
Katholiken je Priester 1.902
Ordensbrüder 230 (31. Dezember 2013 / AP2014)
Ordensschwestern 489 (31. Dezember 2013 / AP2014)
Ritus Römischer Ritus
Kathedrale Grazer Dom
Website http://www.katholische-kirche-steiermark.at/
Kirchenprovinz
}

Die Diözese Graz-Seckau (lat.: Dioecesis Graecensis-Seccoviensis) ist eine österreichische Diözese, die zur Kirchenprovinz Salzburg gehört.

Geschichte

Bistum Seckau

1218 gründete der Salzburger Erzbischof Eberhard II. das Bistum Seckau, das damit nach Gurk (1072) und Chiemsee (1215) das dritte Salzburger Suffraganbistum war. 1228 folgte, als viertes Suffraganbistum, noch das Bistum Lavant in St. Andrä im Lavanttal.

Der Sitz des Bistums war bis 1782 das ehemalige obersteirische Augustiner-Chorherrenstift und nunmehrige Benediktinerkloster Seckau (Bezirk Murtal) mit der Stiftskirche Seckau als Kathedralkirche. Die Wahl und Einsetzung des Seckauer Bischofs oblag dem Salzburger Erzbischof. Der Seckauer Bischof war auch Vikar für das Herzogtum Steiermark.

Das ursprüngliche, jedoch keineswegs zusammenhängende, Territorium umfasste lediglich 13 Pfarren und reichte von Seckau über die Stubalpe bis ins Kainachtal bzw. wieder bei Wildon an die Mur. Von Anbeginn der Bistumsgründung residierten die Seckauer Bischöfe nicht im obersteirischen Stift Seckau, sondern auf Schloss Seggau bei Leibnitz in der Südsteiermark, fallweise auch in Graz. Auch die meisten Bischofsweihen bis ins 18. Jh. fanden auf Schloss Seggau statt. Lediglich die Begräbnisstätte der Bischöfe befand sich in der Obersteiermark unmittelbar neben der Stiftskirche von Seckau.

Bistum Graz-Seckau

1786 wurde der Bischofssitz nach Graz verlegt, die bisherige Pfarrkirche zum heiligen Ägydius wurde als Domkirche zum heiligen Ägydius zum Grazer Dom. Mit der Einverleibung der Diözese Leoben im Jahr 1859 entsprechen die Diözesangrenzen im Wesentlichen denen des heutigen Bundeslandes Steiermark. Für die Untersteiermark (seit 1919 ein Teil Sloweniens) wurde 1859 das Bistum Lavant nach Marburg verlegt.

Seit 1963 heißt die Diözese offiziell Graz-Seckau.

Die Ernennung des derzeitigen Bischofs von Graz-Seckau, Wilhelm Krautwaschl, durch Papst Franziskus erfolgte am 16. April 2015 und wurde am selben Tag durch ein Bulletin des Heiligen Stuhls bekanntgegeben.[1] Die Bischofsweihe durch den Erzbischof von Salzburg, Franz Lackner OFM, fand am 14. Juni 2015 im Grazer Dom statt.[2][3]

Siehe auch

Literatur

  • Ernst Tomek: Kirchengeschichte Österreichs. Tyrolia, Innsbruck – Wien – München 1935–1959
  • Josef Wodka: Kirche in Österreich. Wegweiser durch ihre Geschichte. Herder, Wien 1959
  • Heimo Kaindl/Hans Ranz/Leopold Städtler/Karl Steiner (Hrsg.): SCHLOSS SEGGAU. Geschichte, Architektur und Kunst der steirischen Bischofsburg. Diözesanmuseum Graz, Graz 1997
  • Karl Amon/Maximilian Liebmann: Kirchengeschichte der Steiermark. Styria, Graz u. a. 1997

Einzelnachweise

  1. Nomina del Vescovo di Graz-Seckau (Austria). In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 16. April 2015, abgerufen am 16. April 2015 (italiano).
  2. Graz: Wilhelm Krautwaschl zum Bischof geweiht , orf.at, abgerufen am 14. Juni 2015.
  3. Wilhelm Krautwaschl ist jetzt neuer Bischof der Steiermark , kleinezeitung.at, abgerufen am 14. Juni 2015.

Weblinks

 Commons: Roman Catholic Diocese of Graz-SeckauDiözese Graz-Seckau  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Diözese Graz-Seckau (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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