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Deutsches Tagebucharchiv


Das Deutsche Tagebucharchiv e.V. (DTA) in Emmendingen sammelt seit 1998 private Lebenszeugnisse (Tagebücher, Briefwechsel und Lebenserinnerungen) aus der Zeit Ende des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart.[1] Zurzeit bewahrt das Archiv über 15.000 Zeitzeugnisse von rund 3.500 Autoren (Stand März 2015).

Konzept und Benutzungsmöglichkeiten

Das Konzept des DTA sieht die Bewahrung von Alltagsgeschichte vor. Es werden also nicht die Lebenszeugnisse bedeutender Persönlichkeiten gesammelt. Vielmehr bewahrt das Archiv Tagebücher, Briefwechsel und Lebenserinnerungen aller Personen auf, die ihm von Angehörigen oder den Schreibern selbst zugeschickt werden.

Das Deutsche Tagebucharchiv ist nach eigenen Angaben die erste derartige Einrichtung in Deutschland.[2] Das Archiv ist ein „ausgewählter Ort“ der Initiative Deutschland – Land der Ideen.

Das Archiv kann während der Öffnungszeiten benutzt werden. Primäre Aufgabe des Archivs ist es, interessierten Wissenschaftlern und Studenten die Recherche in den über 15.000 Tagebüchern, Erinnerungen und Briefsammlungen zu ermöglichen. Im November 2014 wurde das Museum im Deutschen Tagebucharchiv eröffnet.[3]

Recherchemöglichkeiten

Die Homepage des Deutschen Tagebucharchivs bietet z.Zt. eine begrenzte Möglichkeit für eine individuelle Recherche mittels Stichwort- und Ortsthesauri. Seit März 2015 können mehr als 15 000 Einzeldokumente in einem Online-Katalog über die Homepage des Archivs abgerufen werden.[4]

Trägerschaft

Das Tagebucharchiv ist als Verein organisiert. Es finanziert sich aus den Beiträgen seiner Mitglieder, aus Zuwendungen der Stadt Emmendingen und des Landes Baden-Württemberg sowie aus Sponsoren- und Spendengeldern. Neben einem hauptamtlichen Geschäftsstellenleiter und einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin beteiligen sich über 80 Ehrenamtliche an der Archivierung, der inhaltlichen Erschließung und der Datenbankerfassung der gesammelten Lebenszeugnisse.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Festhalten, was passiert Artikel über die Entstehung des DTA, erschienen in: Die Zeit, Ausgabe 14 (1998), zuletzt aufgerufen am 27. Juni 2014.
  2. Die Sammlung des Schriftstellers Walter Kempowski in Haus Kreienhoop, die sich ebenfalls der Archivierung und Dokumentation von Lebenszeugnissen einer breiten Schicht der Bevölkerung widmet, gab es allerdings bereits vor der Gründung des DTA.
  3. Deutsches Tagebucharchiv. Abgerufen am 24. November 2014.
  4. Wissenschaft: Tagebucharchiv Emmendingen stellt 15.000 Dokumente ins Netz - badische-zeitung.de. Abgerufen am 20. März 2015.

Kategorien: Literaturmuseum | Kulturarchiv | Emmendingen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches Tagebucharchiv (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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