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Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz


Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)
[[||Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)]]
Kategorie: Forschungseinrichtung
Träger: rechtlich selbständig
Rechtsform des Trägers: GmbH
Standort der Einrichtung: Kaiserslautern, Saarbrücken, Bremen, Berlin
Außenstelle: Osnabrück, Sankt Wendel
Art der Forschung: Künstliche Intelligenz
Fächer: Informatik
Leitung: Wolfgang Wahlster, Walter G. Olthoff
Mitarbeiter: ca. 800
Homepage: www.dfki.de

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) ist eine Public Private Partnership mit Großunternehmen, Mittelständlern, den Ländern Rheinland-Pfalz, Bremen und Saarland als Gesellschaftern und dem deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung als Projektförderer. Die Industrie hat die Mehrheit im Aufsichtsrat.

Das Forschungszentrum wurde 1988 gegründet. Juristischer Sitz ist Kaiserslautern, Forschungsstandorte sind Kaiserslautern, Saarbrücken und Bremen sowie ein Projekt-Büro in Berlin. Inhaltliche Schwerpunkte sind Wissensmanagement, Intelligente Analytik für Massendaten, Cyber-Physical Systems, Robotik, Innovative Retail Environments, Wirtschaftsinformatik, Eingebettete Intelligenz, Multi-Agententechnologie, Simulierte Realität, Erweiterte Realität, Sprachtechnologie, Intelligente Benutzerschnittstellen (Mensch-Computer-Interaktion) und Innovative Fabriksysteme. Ohne staatliche Grundfinanzierung, also durch reine Auftrags- und Projektforschung, hat sich das DFKI nach mehr als 25 Jahren zum weltweit größten Zentrum für Künstliche-Intelligenz-Forschung mit circa 800 Mitarbeitern entwickelt. Seit 1998 sind aus dem DFKI mehr als 60 Spin-off-Unternehmen mit circa 1700 Arbeitsplätzen hervorgegangen.

Das DFKI war federführend im ambitionierten Verbmobil-Projekt für sprecherunabhängige maschinelle Übersetzung von Spontansprache zwischen Deutsch, Englisch und Japanisch. Ende Januar 2011 gab das Deutsch-Österreichische Büro des World Wide Web Consortiums (W3C) seinen Umzug an das DFKI bekannt.

2011 erhielt das DFKI Kaiserslautern den mit 100.000 Dollar dotierten „Google Research Award“ für sein neues Projekt zur Interaktion mit Personen und Objekten in digitalen Videos.[1] Im Oktober 2015 wurde Google der 17. Industriegesellschafter des DFKI, indem die Google Deutschland GmbH einen Gesellschaftsanteil erwarb.[2] Die Höhe der Beteiligung ist nicht bekannt, allerdings soll Google alleine so viel investiert haben wie alle übrigen 16 Industriegesellschafter zusammen.[3]

Auszeichnungen

  • 2009, 2010 und 2011 holte das RoboCup-Team B-Human bei der Weltmeisterschaft im Roboterfußball drei Mal in Folge den Weltmeister-Titel in der Standard Platform League. Das Team arbeitet unter der Leitung von Thomas Röfer.
  • 2011 erhielt das Unterwasserfahrzeug Avalon des Studententeams der Universität Bremen und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) im italienischen La Spezia den 3. Platz beim „Student Autonomous Underwater Challenge – Europe“. Das Team trat gegen neun Teams aus England, Spanien, Frankreich und Schottland an. Das Team arbeitet unter Leitung von Frank Kirchner.
  • 2013 gewann das am DFKI Saarbrücken entwickelte „Display as a Service (DaaS)“ den CeBIT Innovation Award. Dieser Preis wurde im Rahmen der CeBIT 2013 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und von der Deutschen Messe AG erstmals für herausragende Entwicklungen in den Bereichen Design, Nutzerfreundlichkeit und Mensch-Maschine-Interaktionen vergeben. Das ermöglicht die kabellose Vernetzung von Datenspeichern und Ausgabebildschirmen jeglicher Art.

Einzelnachweise

  1. DFKI-Informatiker erhalten Google-Preis. In: Saarbrücker Zeitung vom 8. Februar 2011, S. B5.
  2. Google ist neuer Gesellschafter des DFKI . In: DFKI Pressemitteilung. 6. Oktober 2015.
  3. p.jung: Googles Gehirn wächst (Text) 23. Oktober 2015. Abgerufen am 18. November 2015.

Weblinks


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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