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Deutscher Werberat


Der Deutsche Werberat wurde 1972 vom Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) als selbstdisziplinäres Organ gegründet. Er arbeitet als Konfliktregler zwischen Beschwerdeführern aus der Bevölkerung und werbenden Unternehmen. Das Arbeitsgremium bilden 10 feste Mitglieder der im ZAW vertretenen vier Gruppen. Weitere Experten können variabel hinzugefügt werden, gegenwärtig sind es fünf zusätzliche Personen, so dass der Werberat aus 15 Mitgliedern besteht.

  • Der Werberat arbeitet nach dem System eines Schiedsrichters. Berechtigte Kritik an Werbeaktivitäten vermittelt das Gremium an die Entscheider in den Unternehmen mit dem Ziel, dass die Werbemaßnahme eingestellt oder geändert wird.
  • Die Menge der zu einer einzelnen Werbemaßnahme eingehenden Beschwerden ist nicht entscheidend für das Tätigwerden des Gremiums: Eine einzelne Beschwerde kann eine Werbeaktivität stoppen.
  • Bei ungerechtfertigter Kritik, zum Beispiel bei gesellschaftspolitischen Extrempositionen, stellt sich der Werberat schützend vor das angegriffene Unternehmen.
  • Vorbeugend wird das Gremium tätig, indem es werbende Unternehmen, Werbeagenturen und die Medien ständig über seine Spruchpraxis und auch über Urteile deutscher Gerichte informiert.

Der Deutsche Werberat ist eine Institution der Wirtschaft. Seine selbstdisziplinäre Arbeit entfaltet er auf diesem Gebiet. Dem Mechanismus sind daher Bereiche außerhalb der werbenden Wirtschaft nicht unterworfen – wie zum Beispiel Werbemaßnahmen der politischen Parteien, staatlicher Instanzen, der Kirchen, der Gewerkschaften oder von sozialen Einrichtungen.

Aufgaben des Gremiums

  • Werbung im Hinblick auf Inhalt, Aussage und Gestaltung weiterzuentwickeln und Missstände festzustellen und zu beseitigen
  • Leitlinien selbstdisziplinären Charakters zu entwickeln
  • Grauzonen im Vorfeld der gesetzlichen Grenzen zu ermitteln und Darstellungen, die anstößig oder unzuträglich sind, zum Schutze der Umworbenen abzustellen

Grundlagen der Entscheidungen

Folgende Maßstäbe bilden die Grundlage für Entscheidungen des Werberats:

  • Die allgemeinen Gesetze
  • die zahlreichen werberechtlichen Vorschriften – sie verbieten Unlauterkeit und Irreführung in der Werbung
  • die Verhaltensregeln des Deutschen Werberats zu einigen Sozialbereichen – zum Beispiel für die Werbung mit und vor Kindern in Fernsehen und Hörfunk oder für die Bewerbung von alkoholischen Getränken
  • die aktuell herrschende Auffassung über Sitte, Anstand und Moral in der Gesellschaft. Dazu zählen nicht nur die Verhaltensweisen der Bürger im öffentlichen Leben, sondern auch die dargestellte Wirklichkeit in den redaktionellen Teilen der Medien

Weblinks


Kategorien: Organisation (Werbung) | Medienrecht (Deutschland)

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