Deutscher IQ-Preis - LinkFang.de





Deutscher IQ-Preis


Der Deutsche IQ-Preis wird seit 2004 von Mensa in Deutschland (MinD) jährlich vergeben, um intelligente Ideen aus allen Bereichen der Wissenschaft und des täglichen Lebens zu würdigen.

Nominiert werden können sowohl Einzelpersonen als auch Forschungsgemeinschaften, Vereine oder Institutionen. Vorschlagsberechtigt für den IQ-Preis ist jedermann, auch Nichtmitglieder von Mensa.

Geschichte

  • 2004 ging der IQ-Preis an den Gießener Professor Albrecht Beutelspacher. Das 2002 von ihm begründete Mathematikum, das erste Mathematik-Museum der Welt, schaffe für Jung und Alt einen spannenden und originellen Zugang zur Mathematik.
  • 2005 ging der IQ-Preis an den Fernsehjournalisten und Moderator Günther Jauch. Mit seiner Sendung Der Große IQ-Test werbe er für einen ungezwungenen Umgang mit Intelligenz, Wissen und Hochbegabung. Er verschaffe dem Thema Aufmerksamkeit in breiten Bevölkerungsschichten und schaffe es, eine offene Diskussion darüber anzustoßen.
  • 2006 wurde der IQ-Preis an Die Sendung mit der Maus verliehen.
  • 2007 ging der IQ-Preis an den WDR-Moderator Ranga Yogeshwar.
  • 2008 wurde der Comedian Dieter Nuhr mit dem IQ-Preis geehrt.
  • 2009 ging der Preis an den Physik-Professor und Fernsehmoderator Harald Lesch.
  • 2010 errang mit der Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft erstmals seit sechs Jahren wieder ein Medium außerhalb des Fernsehens den Preis.
  • 2011 wurde der Preis in zwei Kategorien vergeben. In der Kategorie Wissenschaft/Innovation wurde Siegfried Rotthäuser für seine politische Satire-Aktion Heatball, und in der Kategorie Kultur/Medien der Autor Richard David Precht für sein Buch Die Kunst, kein Egoist zu sein ausgezeichnet. Eine Kontroverse gab es um die Nominierung von Thilo Sarrazin, die jedoch trotz starker Proteste zugelassen wurde.[1]
  • 2012 ging der Preis in der Kategorie Kultur/Medien an den Arzt und Kabarettisten Eckart von Hirschhausen. In der Kategorie Wissenschaft und Innovation gab es aufgrund von Stimmengleichheit zwei Preisträger: Franz Porzsolt, Leiter der Klinischen Ökonomik am Universitätsklinikum Ulm, und Florian Freistetter von den ScienceBlogs.
  • 2013 ging der IQ-Preis in der Kategorie Wissenschaft/Innovation an das Unternehmen Auticon, das als erstes Unternehmen in Deutschland ausschließlich Menschen im Autismus-Spektrum als Consultants im IT-Bereich beschäftigt.

  • 2014 gewann Jonny Lee Miller die Abstimmung der Mitglieder in der Kategorie „Kultur/Medien“, wie die Wochenzeitung Der Freitag berichtete. Das Ergebnis wurde vom Vorstand des Vereins allerdings bis dato nicht offiziell verkündet (Stand: Januar 2015). Bei der Vorbereitung und Durchführung der Wahl gab es eine Kontroverse um die Nominierung von Edward Snowden, die von zwei Mitgliedern, unter anderem auch einem der IQ-Preis-Kommission, eingereicht und von der Wahlkommission bestätigt wurde, dann aber auf Bitten vom Vorstand in einer erneuten Abstimmung von der Kommission unentschieden gewertet, somit bei Stimmengleichheit nach den IQ-Preis-Bestimmungen als negativ gewertet und dann vom Vorstand abgelehnt wurde, so dass die Mitglieder keine Möglichkeit mehr hatten, über Snowden abzustimmen. Ein Kritiker rief daraufhin zur Wahl von Miller auf, um die Preisvergabe „ad absurdum“ zu führen.[2] Am 12. Juni 2015 wurde Walter Diehl, Referatsleiter im Hessischen Kultusministerium, in der Kategorie „Wissenschaft/Innovation“ für seine 15-jährige Arbeit in der Hochbegabtenförderung ausgezeichnet.[3][4]
  • 2015 ging der IQ-Preis in der Kategorie „Intelligenz zum Wohle der Allgemeinheit nutzen“ an foodsharing.de, in der Kategorie „Intelligente Vermittlung von Wissen“ an Daniele Ganser, und in der Kategorie „Hochbegabung in der Öffentlichkeit“ an die Initiative ArbeiterKind.[5]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Tanja Gabriele Baudson, Isabella Holz, Hermann Meier, Matthias Moehl, Christoph Wimmer: Decided by Committee & Schlaue Kulturen, dumme Kulturen? MinD-Magazin Ausgabe 83. Mensa in Deutschland, August 2011, abgerufen am 15. Juni 2015 (PDF).
  2. Felix Werdermann: Kein IQ-Preis für Edward Snowden. In: Der Freitag. 21. Januar 2015, abgerufen am 21. Januar 2015 (HTML).
  3. „Begabungen erkennen, fördern, leben.“ (PDF, 120 kB); abgerufen am 16. Mai 2015.
  4. Vorstand « IQ-Preis für Edward Snowden. In: iqsnowden.blogsport.de. Abgerufen am 2. April 2016.
  5. Pressemeldung - Mensa in Deutschland (MinD). In: www.mensa.de. Abgerufen am 2. April 2016 (deutsch).

Kategorien: Wissenschaftspreis (Deutschland)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher IQ-Preis (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.