Deutsche Orchestervereinigung - LinkFang.de





Deutsche Orchestervereinigung


Die Deutsche Orchestervereinigung e.V. (DOV) ist sowohl ein Berufsverband als auch eine Gewerkschaft für Orchestermusiker. Diese Definition bezieht sich allerdings vornehmlich auf die Mitglieder von Kulturorchestern.[1] Die DOV kooperiert mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft und zahlreichen anderen Verbänden und Institutionen, wie z. B. dem Deutschen Musikrat. Ihr gehören nahezu alle Mitglieder der deutschen Kulturorchester und Rundfunkchöre an, insgesamt etwa 13.200 Personen.

Die DOV handelt für ihre Mitglieder Tarifverträge mit dem Deutschen Bühnenverein und den Rundfunkanstalten sowie einzelnen Arbeitgebern aus. Daneben ist sie auf kulturpolitischem Gebiet tätig, indem sie sich für den Erhalt und die Weiterentwicklung der deutschen Orchesterlandschaft und des öffentlich-rechtlichen Rundfunks einsetzt. Als Mitgesellschafterin der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten nimmt sie urheberrechtliche und finanzielle Interessen von über 100.000 ausübenden Künstlern wahr. Die DOV ist Treuhänderin der Deutschen Orchester-Stiftung und des netzwerkes junge ohren, das seit 2007 Musikvermittlungsprojekte im deutschsprachigen Raum zusammenfasst.

Literatur

  • Hermann Voss: Das Tarifrecht der Mitglieder der deutschen Kulturorchester, Kulturorchestertarifordnung (TO.K) nebst Änderungen unter Berücksichtigung der Tarifverträge vom 6. Oktober 1956 und 21. September 1957 , Mainz 1957.
  • Arnold Jacobshagen: Strukturwandel der Orchesterlandschaft: die Kulturorchester im wiedervereinten Deutschland, Köln 2000.

Einzelnachweise

  1. Die Entstehung des Kulturorchester-Begriffs wurde untersucht durch Lutz Felbick (Das „hohe Kulturgut deutscher Musik“ und das „Entartete“ – über die Problematik des Kulturorchester-Begriffs, in: Zeitschrift für Kulturmanagement, 2/2015, S. 85–115). Die Arbeit von Jacobshagen (2000) erwähnt lediglich die Umwandlung der Tarifordnung für die deutschen Kulturorchester vom 30. März 1938 (TO.K) in den am 1. Juli 1971 vereinbarten Tarifvertrag für die Musiker in Kulturorchestern und stellt nachfolgend die neuere Geschichte dar. In der Musikwissenschaft steht eine umfangreiche Arbeit zur Kontinuität der 1952 bei der Gründung von der DOV noch geltenden Tarifordnung von 1938 aus, vgl. Voss 1957.

Weblinks


Kategorien: Musikerverband | Gewerkschaft (Deutschland) | Verein (Berlin) | Berufsverband (Deutschland)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche Orchestervereinigung (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.