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Destedt


Destedt
Gemeinde Cremlingen
Höhe: 145 m ü. NHN
Einwohner: 1512 (1. Jan. 2016)
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 38162
Vorwahl: 05306

Lage von Destedt in Cremlingen

Destedt, am Westrand des Elms gelegen, war bis 1974 Sitz der Samtgemeinde Destedt und ist seitdem Teil der Gemeinde Cremlingen im Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen.

Geschichte

1306 oder 1318 wird der Ort erstmals urkundlich als „Dhestede“ erwähnt. In der von Nordwest nach Südost verlaufenden Gemarkung von Destedt finden sich Höhenunterschiede zwischen 85 und 300 m und unterschiedliche Böden.

Am 1. März 1974 wurde Destedt in die Gemeinde Cremlingen eingegliedert.[1]

Politik

Der Ortsrat von Destedt besteht aus neun Sitzen, von denen vier von der SPD drei von der CDU und zwei vom Bündnis 90/Die Grünen besetzt werden (Stand 2011).

Ortsbürgermeister ist Matthias Böhnig (SPD).

Wappen

Die Ortschaft Destedt hat das Wappen der früheren Samtgemeinde Destedt übernommen. Im blauen Wappenschild über einem goldenen Ammonshorn befindet sich ein gleichfarbiger Buchenzweig mit sechs Blättern, siehe auch Hemkenrode.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Hauptartikel: Schloss Destedt
  • Das Entstehungsjahr der Wasserburg Destedt (häufig „Gut“ genannt), aus dem das Schloss Destedt hervorging, ist nicht bekannt. Im 12. Jahrhundert gehört sie bereits den Grafen von Wernigerode. Seit 1356 bzw. 1388 ist sie im Besitz derer von Veltheim. 1430 und 1432 wurde sie von den Braunschweigern eingenommen, zerstört und nach dem Abbruch in Brand gesetzt. Nach Merian soll sie viele Jahrhunderte in Trümmern gelegen haben. Im Jahre 1693 entstand der heutige Schlossbau im Barockstil. Bei der Gestaltung hat vermutlich der braunschweigische Landesbaumeister Johann Balthasar Lauterbach eine wesentliche Rolle gespielt.
  • Georg Philipp von Veltheim hat wahrscheinlich 1750 den Grund zur Errichtung des Parks gelegt, indem er den Pfarrhof durch Landtausch erwarb. Zwischen 1750 und 1770 wurden die ersten Bäume gepflanzt. Noch heute weist die Anlage einige Besonderheiten auf, hierunter die überwiegend amerikanischen Bäume. 1953 wurde der Gutspark unter Landschaftsschutz gestellt und ist seitdem für die Öffentlichkeit zugänglich.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Georg Schmidt: Destedt. Halle an der Saale 1916.
  • Otto Lüer (Hrsg.): Destedt in alten Ansichten. Europäische Bibliothek, Zaltbommel (Niederlande) 1986.
  • Otto Lüer: Destedt, das Dorf, in dem wir leben. Europäische Bibliothek, Zaltbommel (Niederlande) 1990, ISBN 90-288-4963-7.
  • Jörg-Eckehardt Pogan: Destedt. Geschichte und Geschichten. Chronik einer Elmgemeinde über 700 Jahre. Oeding Druck GmbH, Braunschweig 2006.

Weblinks

 Commons: Destedt  – Sammlung von Bildern
 Wikisource: Destedt in der Topographia Braunschweig Lüneburg (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 267.

Kategorien: Ort im Landkreis Wolfenbüttel | Ehemalige Gemeinde (Landkreis Wolfenbüttel) | Cremlingen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Destedt (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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