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Deponia


Deponia ist ein Point-and-Click-Adventure von Daedalic Entertainment. Der von Mülldeponie abgeleitete Name bezeichnet im Spiel den Planeten, auf dem sich die Geschichte ereignet. Deponia ist der erste Teil einer vierteiligen Spielereihe des Autors und Daedalic-Mitgründers Jan Müller-Michaelis und wurde am 27. Januar 2012 veröffentlicht.

Der Nachfolger und zweite Teil Chaos auf Deponia erschien am 12. Oktober 2012. Seit 15. Oktober 2013 ist der dritte Teil Goodbye Deponia erhältlich, der ursprünglich den Abschluss der Reihe bilden sollte. Am 1. März 2016 veröffentlichte Daedalic schließlich noch einen vierten Teil Deponia Doomsday.

Handlung

Hauptperson des Adventures ist der selbstverliebte, chaotische Bastler und Lebenskünstler Rufus, der schon seit Längerem plant, den Müllplaneten Deponia zu verlassen und zur sagenumwobenen fliegenden Stadt Elysium auszuwandern. Bei einem weiteren Fluchtversuch trifft er auf die Elysianerin Goal, während diese gerade einer globalen Verschwörung auf die Schliche gekommen ist. Durch ein Missgeschick von Rufus werden allerdings beide auf die deponianische Oberfläche befördert. Dort ist es Rufus’ Aufgabe, Goals Gedächtnis wiederherzustellen, das durch den tiefen Sturz in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Zu allem Überfluss kommt auch noch Goals Verlobter Cletus mit ins Spiel, der indes nach seiner Verlobten Goal sucht.

Nachdem Rufus mit Goal die Flucht aus seiner Heimatstadt Kuvaq gelungen ist und er in einem Schrottminensystem den Bastler-Kollegen Doc getroffen hat, gelingt es ihm, gemeinsam mit Goal den Aufstiegslift nach Elysium zu erreichen, um sich dort mit deren Verlobten Cletus zu treffen. Dieser scheint allerdings in die am Anfang aufgedeckte Verschwörung – die geplante Zerstörung des gesamten Planeten – involviert zu sein. Er erfährt vom Ziel der Elysianer, den Schrottplaneten zu zerstören, und von Cletus Auftrag, sich von seiner Unbewohntheit zu überzeugen. Außerdem wird klar, dass Cletus keine echten Gefühle für Goal hegt, sondern nur Interesse an den Codes aus ihrem Gedächtnis hat.

Im weiteren Verlauf trifft Rufus auf den gutmütigen Schrottkutterkapitän Bozo, dessen Schiff er fortan verwenden kann. Rufus erreicht schließlich, dass Goal sich von ihrem Ex-Verlobten abwendet und sich seiner Sache anschließt. Zusammen kehren sie zu Cletus zurück, der daraufhin allerdings Rufus anfängliche, nicht besonders noble Motivation offenlegt, woraufhin Goal sich gegen ihn wendet. Durch den hinzukommenden Amtmann Argus, der seinen ehemaligen Verbündeten Cletus nun zugunsten von Rufus verrät, wird die Situation zusätzlich verkompliziert. Nach einigen Verwicklungen und Besitzerwechseln der verschiedenen Datasetten bzw. Erinnerungsstücke scheint Goal, endgültig ihr Gedächtnis verloren zu haben, und sich mit Cletus auf dem Weg nach Elysium und zur völligen Zerstörung des Planeten zu befinden.

Erst am Ende des Adventures wird gezeigt, dass Rufus die entscheidende Datasette die ganze Zeit bei sich hatte, Goal also noch über sämtliche Erinnerungen verfügt und den Planeten möglicherweise retten kann.

Spielprinzip

Das Spielprinzip besteht, wie für Point-&-Click-Adventures üblich, in der Steuerung der Hauptfigur mittels der Maus durch verschiedene Computerbildschirme. Das Lösen der für dieses Genre typischen Inventarrätsel und (überspringbaren) Minispiele steht neben der Interaktion mit anderen Charakteren durch Dialoge im Mittelpunkt der Handlung.

Rezeption

Deponia erhielt im Durchschnitt eine Wertung von 74 von 100 Punkten[1] (Stand: Oktober 2014) und war zwischenzeitlich das meistverkaufte PC-Spiel beim Online-Versandhändler Amazon. [2]

Synchronisation

Charakter Synchronsprecher
Rufus / Argus / Cletus / Organon Monty Arnold
Toni Marie Biermann
Goal Sinikka Compart
Doc Jürgen Holdorf
Bozo Holger Löwenberg

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Deponia bei metacritic
  2. Pressemitteilung von Daedalic (PDF; 607 kB)

Kategorien: Computerspiel 2012 | Windows-Spiel | Mac-OS-Spiel | Linux-Spiel | Adventure | USK 6

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Deponia (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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