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Deidesheimer Mäushöhle


Deidesheimer Mäushöhle heißt eine Weinlage am westlichen Talrand über der pfälzischen Kleinstadt Deidesheim (Rheinland-Pfalz). Sie umfasst eine Fläche von 30,80 Hektar.[1]

Lage, Klima, Böden

Die Mäushöhle gehört zum Anbaugebiet Pfalz und hier wiederum zum Bereich Mittelhaardt-Deutsche Weinstraße. Sie ist eine Einzellage, die Teil der Großlage Forster Mariengarten ist. Die Mäushöhle liegt auf einer Höhe von etwa 125-180 m ü. NN und ist zu 100 % hängig.[2][3]

Der als Mittelhaardt bezeichnete Übergang des Pfälzerwaldes zum Vorderpfälzer Tiefland bildet hier eine etwa zwei Kilometer breite Vorhügelzone. Die Böden der Mäushöhle bestehen aus Lehm bis sandigem Lehm, stellenweise mit Geröllen, sandigen Tonen und vereinzelt aus Sandsteinverwitterungen[3]. Der Gebirgszug der Haardt schützt in seinem Lee die Mäushöhle vor übermäßigen Niederschlägen, zudem bewirkt die Hangneigung, dass in frostigen Frühjahrsnächten kalte Luftmassen zur Rheinebene hin abfließen können und Erfrierungen an den Reben meist ausbleiben.

Name

Die Erstnennung des Namens war im Jahr 1208, seine ursprüngliche Form war „Musehelde“. Der Name ist der älteste unter den Namen der Deidesheimer Weinbergslagen.[1] Der Name Mäushöhle rührt vermutlich nicht von Mäusen her, sondern von einem Personennamen (Maus), wie dies bei Halde-Namen durchaus üblich ist.[3]

Weingüter

Die Lage "Mäushöhle" wird u.a. von den Weingütern Reichrat von Buhl, Bassermann-Jordan, Michael Andres sowie Acham-Magin bewirtschaftet.

Siehe auch

Literatur

  • Carina Zweck, Manfred Halfer: Von der Musehelde zur Mäushöhle. Die Weinlagen der Pfalz. Herkunft und Deutung ihrer Namen. Hrsg.: Museum für Weinkultur e. V., Deidesheim. 1992.
  • Dieter Braatz, Ulrich Sauter, Ingo Swoboda, Hendrik Holler: Weinatlas Deutschland. 1. Auflage. Hallwag, München, 2007, ISBN 978-3-8338-0638-4.
  • Stuart Pigott, Andreas Durst, Ursula Heinzelmann, Chandra Kurt, Manfred Lüer, Stephan Reinhardt: Wein spricht Deutsch. 1. Auflage. Scherz, Frankfurt am Main, 2007, ISBN 978-3-502-19000-4.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Kurt Andermann, Berthold Schnabel: Deidesheim - Beiträge zu Geschichte und Kultur einer Stadt im Weinland. Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1995, ISBN 3-7995-0418-4, Seite 303
  2. Weinlagenkarte der Urlaubsregion Deidesheim. In: Webseite der Verbandsgemeinde Deitesheim. Abgerufen am 27. April 2011.
  3. 3,0 3,1 3,2 Museum für Weinkultur, Deidesheim, 1982

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Deidesheimer Mäushöhle (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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