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Deïaneira


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Deïaneira (Begriffsklärung) aufgeführt.

Deïaneira (griechisch Δηιάνειρα, den Männern feindlich) ist in der griechischen Mythologie eines der sieben Kinder des kalydonischen Königs Oineus und seiner Frau Althaia.[1] Andere Quellen besagen, sie sei die Tochter von Althaia und Dionysos.[2] Dieser schenkte daraufhin aus Dankbarkeit dem Oineus den ersten Weinstock. Ihre Geschwister sind Tydeus und Meleagros. Mit ihrem Mann Herakles hatte sie einen Sohn namens Hyllos.[3]

Deïaneiras Schönheit war weithin berühmt, so dass viele Freier nach Kalydon kamen und um sie warben. Oineus entschied, dass derjenige von ihnen Deïaneiras Hand gewinnen solle, der sich im Zweikampf zu behaupten vermöge. Herakles' stärkster Gegner war der stierköpfige Flussgott Acheloos. Doch dieser unterlag dem Herakles, der sie damit gewann.[2][4]

Als sie Kalydon verlassen wollten, mussten sie einen gerade Hochwasser führenden Fluss überqueren. Der Kentaur Nessos bot seine Hilfe an. Beim Übersetzen von Deïaneira versuchte er jedoch, sie zu entführen. Herakles ereilte ihn mit einem seiner – mit dem Gift der Hydra gesalbten – Pfeile, und der daran sterbende Kentaur riet Deïaneira, sein mit der Liebe zu ihr erfülltes Blut aufzufangen, als ein Mittel, das ihr die Treue Herakles' sichern werde. Deïaneira glaubte ihm, doch in Wirklichkeit war sein Blut durch den Pfeil vergiftet. Erst nach Jahren zweifelte Deïaneira an der Treue ihres Mannes und bestrich sein Untergewand mit dem Nessosblut (das sprichwörtliche Nessoshemd). Es ließ sich nicht mehr abtun und bereitete Herakles unerträgliche Schmerzen, woraufhin er sich vor Qual auf einem Scheiterhaufen verbrannte. Die erschütterte Deïaneira tötete sich anschließend selbst.[3]

Literatur

Weblinks

 Commons: Deïaneira  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Diodor 4, 34. (altgriechisch )
  2. 2,0 2,1 Bibliotheke des Apollodor 1, 8, 1. (altgriechisch und deutsch )
  3. 3,0 3,1 Bibliotheke des Apollodor 2, 7, 7. (altgriechisch und deutsch )
  4. Diodor 4, 37.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Deïaneira (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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