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Daxweiler


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad KreuznachVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Stromberg
Höhe: 365 m ü. NHN
Fläche: 16,65 km²
Einwohner: 771 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 46 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55442
Vorwahlen: 06724, 06764
Kfz-Kennzeichen: KH
Gemeindeschlüssel: 07 1 33 023
Adresse der Verbandsverwaltung: Warmsrother Grund 2
55442 Stromberg
Webpräsenz: www.gemeinde-daxweiler.de
Ortsbürgermeister: Horst Rienecker
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Daxweiler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Stromberg an. Daxweiler ist eine staatlich anerkannte Fremdenverkehrsgemeinde.[2]

Geographie

Die Gemeinde liegt im Soonwald-Teil des Nördlichen Oberrheintieflands in Rheinland-Pfalz westlich des Rheins. Mehr als 85 Prozent der Fläche Daxweilers machen ausgedehnte Waldabschnitte aus. Daxweiler ist durch den nahen Anschluss an die A 61 gut zu erreichen.

Auf dem Gemeindegebiet liegen die Wohnplätze Eichhof, Eichmühle, Forsthaus Emmerichshütte, Forsthaus Tiefenbach, Soonfried und Stromberger Neuhütte,"Forsthaus Lauschhütte".

Geschichte

Ritter Werner II. von Bolanden erwähnte den Ortsnamen Daxweiler (Dahswilre) erstmals in seinem Lehenverzeichnis von 1190. 1419 übernahm die Kurpfalz Daxweiler vom Kurfürsten zu Mainz, zuvor hatte sie es schon 1375 in Pfandschaft genommen. Es blieb im Besitz der Kurpfalz bis zur Französischen Revolution Ende des 18. Jahrhunderts.

Eng verbunden ist die Geschichte des Ortes mit der Familie Puricelli, die ein Unternehmen auf der Stromberger Neuhütte und auf der Rheinböller Hütte besaßen und damit für Arbeit in der Region sorgte. Ihr Familienwappen findet man daher auch im Ortswappen von Daxweiler wieder.

Am 1. Januar 1969 wurde ein Teil der Gemeinde Daxweiler mit 70 Einwohnern nach Rheinböllen umgemeindet.[3]

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Daxweiler bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 478
1835 568
1871 587
1905 643
1939 561
Jahr Einwohner
1950 665
1961 672
1970 620
1987 740
2005 865

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Daxweiler besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Die zwölf Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf vier Wählergruppen.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kirchen

Die katholische Kirche Mariä Geburt ist der Mittelpunkt des Ortes. Der romanische Turm stamm aus dem 12./13. Jahrhundert, der spätgotische Chor aus dem Jahr 1484. Das dreischiffige, rippengewölbte Langhaus wurde 1894/95 in neugotischen Formen errichtet.

Gegenüber der Kirche befindet sich das katholische Pfarrhaus. Der gründerzeitliche Klinkerbau wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. In der Wandnische der Hausfront befindet sich eine Marienfigur. Neben dem Pfarrhaus steht die katholische Kapelle. Auch diese ist ein neugotischer Klinkerbau mit Kreuzdach und stammt gemäß Inschrift aus dem Jahr 1892. Alle drei Gebäude stehen unter Denkmalschutz.

Die kleine evangelische Christus-Kirche ist ein Nurdachhaus. Der Kirchturm ist vom Gebäude abgesetzt.

Brunnen

Im Dorf stehen zwei gusseiserne Laufbrunnen aus den Jahren 1870 und 1900. Beide stammen aus der nahe gelegenen Stromberger Neuhütte.

Friedhof

Vor dem Eingang des Friedhofs befindet sich die Trauerhalle, die gleichzeitig als Kriegerdenkmal dient. Auf dem Friedhof steht ein neugotisches Sandstein-Kruzifix und daneben zwei Priestergräber. Das Ensemble steht unter Denkmalschutz.

Haus der Gemeinde

1978 wurde das Haus der Gemeinde als Dorfgemeinschaftshaus erbaut.

Weblinks

 Commons: Daxweiler  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. 2,0 2,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 , Seiten 174 und 194 (PDF; 2,6 MB)
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Daxweiler (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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