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Dausenau


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Lahn-KreisVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Bad Ems
Höhe: 94 m ü. NHN
Fläche: 9,83 km²
Einwohner: 1251 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 127 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56132
Vorwahl: 02603
Kfz-Kennzeichen: EMS, DIZ, GOH
Gemeindeschlüssel: 07 1 41 025
Adresse der Verbandsverwaltung: Bleichstraße 1
56130 Bad Ems
Webpräsenz: www.dausenau.de
Ortsbürgermeister: Jochen Schneider
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Dausenau ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bad Ems an. Dausenau ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.[2]

Geographie

Der Ort liegt direkt an der Lahn. Der alte Ortskern, von einer Stadtmauer umgeben, hat sich zu beiden Seiten eines kleinen Nebenbaches der Lahn, dem Unterbach, entwickelt.

Geschichte

Dausenau wurde 1234 erstmals als „Duzenowe“ urkundlich erwähnt. Die Stadtrechte erhielt der Ort 1348, diese gingen jedoch später wieder verloren. Vom 17. bis ins 19. Jahrhundert wurde bei Dausenau Kupfer abgebaut. Bis in die jüngste Vergangenheit wurde in Dausenau Wein angebaut. Der Weinbau wurde erst 1991 eingestellt.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Dausenau besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU WGR Gesamt
2014 6 3 7 16 Sitze
2009 7 3 6 16 Sitze
2004 7 5 4 16 Sitze

Wappen

Das Gemeindewappen besteht in der heutigen Form seit 1937. Dieses zeigt den Löwen von Nassau.

Persönlichkeiten

  • Anna Dogonadze (* 15. Februar 1973) Olympiasiegerin 2004 in Athen im Trampolinturnen, mehrfache Welt- und Europameisterin, vielfache Deutsche Meisterin im Trampolinturnen

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Karl Waldemar Schütz (* 9. Oktober 1913; † 9. September 1999 in Raubling), Politiker (DRP, NPD), Mitglied des Niedersächsischen Landtags, Verleger rechtsextremistischer Literatur.

Verkehr

Dausenau verfügt über einen Bahnhof an der Lahntalbahn, auf welcher die Züge der Regionalbahnlinie RB 23 (Limburg(Lahn)- Diez- Bad Ems- Koblenz- Andernach- Mendig- Mayen Ost) der Deutschen Bahn DB täglich ca. im Stundentakt in beide Richtungen verkehren.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist die St. Kastor-Kirche, deren romanischer Turm um 1179 errichtet wurde, die frühgotische dreischiffige Staffel-Emporen-Hallenkirche entstand im 2. Jahrzehnt des 14. Jahrhunderts. In der Kirche befinden sich Wandmalereien aus dem 14. und 16. Jahrhundert, die 1902 rekonstruiert wurden, sowie ein Flügelaltar aus der Zeit um 1500 mit Figuren der Patrone und Tafelbildern aus dem Marienleben. Bei Restaurierungs- und Renovierungsarbeiten wurden Anfang der 1990er Jahre verschiedene Gräber in der Kirche gefunden. Neben verschiedenen Schmuckteilen wurde auch das Fragment einer Jakobsmuschel gefunden. Auf dem Kirchenspeicher gibt es Hinweise auf eine Pilgerherberge.

Die mittelalterliche Ringmauer ist noch weitgehend erhalten. Von den Türmen der Stadtbefestigung stehen noch der Torturm und der Schiefe Turm, der Letztere neigte sich im 19. und 20. Jahrhundert und wurde 1950 um ca. 7,50 m abgebrochen. Stümpfe von 5 weiteren Türmen sind erhalten. Direkt neben dem Torturm befindet sich die 1100 Jahre alte Gerichtseiche.

Das im spätgotischen Stil erbaute „Alte Rathaus“ aus dem Jahre 1434 gilt als das zweitälteste Fachwerkrathaus Deutschlands.

Ein Fachwerkhaus von 1650 beherbergt Dausenaus historisch überliefertes Wirtshaus an der Lahn.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Dausenau

Literatur

Weblinks

 Commons: Dausenau  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Dausenau (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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